Die Söhne des Reiches

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Der Herr Jesus hatte den Knecht eines heidnischen Hauptmanns geheilt, der im Unterschied zu den Juden einen wunderbaren Glauben bewiesen hatte. Das nimmt Er zum Anlass, ein Wort über diejenigen zu sagen, die äußerlich vorgaben, gläubig zu sein, innerlich aber weit von Ihm entfernt waren.

Zunächst urteilt Er darüber, dass viele Menschen aus fernen Ländern – von Osten und Westen – kommen würden und mit den drei Erzvätern Abraham, Isaak und Jakob nicht nur ins Königreich eingehen würden, sondern direkte Gemeinschaft mit ihnen pflegen könnten. Das ist die Erfüllung der Segnungen an Abraham: „In dir sollen gesegnet werden alle Geschlechter der Erde! (1. Mo 12,3). Dieser Hauptmann ist ein Prototyp derjenigen, die von den Nationen mit dem wahren Abraham, dem Herrn Jesus, gesegnet werden sollten.

Wie erschreckend dann aber das Urteil über Israel. Diejenigen, die sich selbst so hoch einschätzten, die sich etwas auf ihre Blutsabstammung einbildeten, in ihrem Inneren jedoch weit entfernt waren vom Herrn Jesus und Ihn letztlich ablehnten, würden hinausgeworfen werden. Es gab viele Heiden, auf welche die Juden herabblickten, die jedoch in dieses Reich eingeführt würden. Es gab viele Söhne, für die das Königreich eigentlich vorgesehen war, die hinausgeworfen werden würden. Ihre Bestimmung ist die äußerste Finsternis, wo es keinerlei Beziehung zu Gott gibt und sich der Mensch in einer endgültigen, ewigen Isolation befindet. „Weinen und Zähneknirschen“ lassen erahnen, wie furchtbar dieser Bestimmungsort sein muss, an dem jeder landen wird, der den Herrn Jesus als Retter und Herrn ablehnt. Bis heute aber ist noch Gnadenzeit, um sich zu bekehren.

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