Einfluss auf die Erziehung

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Es ist schon bemerkenswert, dass man dieser Tage lesen muss, dass es gerade eine christlich angehauchte Bundesfamilienministerin ist, von der Leyen, die einem gesellschaftlichen Einfluss auf die Kindererziehung die Türen öffnet.

Jetzt war zu lesen: „Die große Koalition nutzt das Geld auch als Druckmittel, um mehr Einfluss auf die Erziehung zu nehmen ... Die arbeitgebernahen Ökonomen [Institut der Deutschen Wirtschaft] regen allen Ernstes an, das Elterngeld zu nutzen, um die Erziehung zu verbessern. Väter und Mütter, die Kurse in Kindererziehung besuchten und ihre Kleinen regelmäßiger Vorsorge unterzögen, könnten vom Staat ein höheres Elterngeld erhalten als solche, die sich staatlicher Beratung verweigern.“

Es ist ja sinnvoll, eine christliche Erziehung von Kindern vorzunehmen. Ob eine Frau, die siebenfache Mutter ist, die sich jedoch die Freiheit nimmt, zugleich Bundesministerin zu sein, dafür ein gutes Vorbild darstellt? Aber wir wollen als Christen, selbst wenn es uns „Geld kostet“, die Erziehung unserer Kinder nicht in andere, fremde, gesellschaftspolitische Hände geben!

Für uns Eltern lautet der Auftrag, auch wenn er sich buchstäblich an die Väter richtet: „Zieht sie [die Kinder] auf in der Zucht und Ermahnung des Herrn“ (Epheserbrief, Kapitel 6, Vers 4). Wir haben nicht den Auftrag, die Erziehung unserer Kinder abzugeben oder durch gesellschaftspolitische Trends bestimmen zu lassen. Wir sollen unsere Kinder schlicht zum Herrn Jesus Christus hin ziehen und erziehen.

Dazu gebe uns der Herr Freude, Kraft und Mut - und auch die nötige Energie und Konsequenz, auf biblischen Boden, mit christlichem Inhalt.

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