Ein äußerlicher Wandel?

Lesezeit: 2 Min.

„Ebenso [will ich nun] auch, dass die Frauen sich in bescheidenem Äußeren mit Schamhaftigkeit und Sittsamkeit schmücken, nicht mit Haarflechten und Gold oder Perlen oder kostbarer Kleidung, sondern - was Frauen geziemt, die sich zur Gottesfurcht bekennen - durch gute Werke“ (1. Timotheusbrief, Kapitel 2, Verse 9 und 10).

Wir sollen nicht einfach auf das Äußere schauen. Immer mal wieder haben wir auch auf dieser Seite an die Ermahnung Gottes an Samuel gedacht, er solle nicht einfach auf das Äußere sehen, sondern auf das Herz. Das lassen wir stehen.

Angesichts des Wirbels, den der Frisurenwechsel unserer (christlichen) Bundesfamilienministerin von der Leyen ausgelöst hat, komme ich heute aber mal auf das „Äußere“ ... Denn just an dem Tag, an dem sich Frau von der Leyen in neuem Gewand (ohne Zopf, mit gestyltem, kürzeren Haar) zeigte, traf ich, als ich auf einem Bauernhof Spargel einkaufte, eine junge Frau.

Zuerst sah ich die langen Haare, in diesem Fall aufgesteckt. Dann dachte ich bei mir: Wollen wir mal schauen, ob diese Frau auch einen Rock trägt (ohne dass wir heute noch sagen könnten, dass nur der Rock Frauenkleidung sei). Und als dann (aus meiner Sicht) auch noch der Gesichtsausdruck zu einer Christin passte, fragte ich: Sie sind doch bestimmt eine Christin, oder?

Und genauso war es auch. Ich habe mich unheimlich gefreut! Nicht immer, vielleicht nicht einmal oft, kann man Christen direkt als solche erkennen. Es ist wunderbar, wenn das dennoch möglich ist (und ein freundliches Auftreten dazu passt). Schade, wenn man es durch einen modernen neuen Look verkleiden muss. Dazu gibt es auch heute für junge und nicht mehr so ganz junge Christinnen keinen Anlass!

Und wir männlichen Christen wollen alles tun, unsere Frauen und Töchter hier zu unterstützen. Und uns selbst - auch äußerlich - so verhalten, dass unser Betragen kein Hindernis dafür ist, uns als Christen zu erkennen.

Beitrag teilen
Stichwörter

Verwandte Artikel

Gespaltene Hufe und Wiederkäuen Ernst-August Bremicker In 3. Mose 11 gibt Gott seinem irdischen Volk Israel bestimmte Vorschriften über das, was sie essen bzw. nicht essen durften. Derartige Vorschriften haben wir als Christen nicht (abgesehen von dem Verbot, Blut zu essen). Dennoch reden die Hinweise ... Artikel lesen
Zuchtausübung setzt wahre Gottesfurcht voraus Praktische Lehren für das Volk Gottes aus Richter 19 - 21 Manuel Seibel Es kommt im Versammlungsleben nicht nur darauf an, was man tut, sondern ganz entscheidend auch, wie man es tut. Selbst wenn man in der Sache zu 100% im Recht wäre - wer könnte das heute von sich behaupten? - kann unsere Haltung ungöttlich sein. ... Artikel lesen
Ursula von der Leyen: Vorzeige-Christin und Mutter? Manuel Seibel Christliche Mütter und Frauen können manchmal ein schlechtes Gewissen bekommen. Immer wieder wird ihnen die derzeitige Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen, 47 Jahre, als Vorbild vorgestellt. Christsein, 7 Kinder und Beruf - alles bekommt ... Artikel lesen
Das ist die Falsche! - 1. Mose 29 Stefan Drüeke Jakob reist nach Haran, wo er Rahel trifft und sich in sie verliebt. Er arbeitet sieben Jahre für ihren Vater Laban, um sie zur Frau zu bekommen, doch Laban täuscht ihn und gibt ihm stattdessen Lea, Rahels ältere Schwester. Jakob heiratet ... Video ansehen
Aussatz Manuel Seibel "Und siehe, ein Aussätziger kam herzu, warf sich vor ihm nieder und sprach: Herr, wenn du willst, kannst du mich reinigen" (Mt 8,2) - eine kurze Andacht. Artikel lesen
Das Meer mit einer Muschel ausschöpfen? Das Meer in ein kleines Erdeloch hineinzuschütten ist genauso unmöglich � genauer gesagt noch eher möglich � als Gott wirklich mit unseren begrenzten Intellekten zu begreifen. Das hat nicht nur der alte Augustinus so �erlebt� � auch wir ... Artikel lesen