27.06.2016Ehe & Familie

Die Bibel sagt „nein“ zu jeder Form der Homosexualität

Sowohl im Alten als auch im Neuen Testament gibt es mehrere Belegstellen, die deutlich machen, dass Gott praktizierte Homosexualität immer abgelehnt hat und ablehnt. Neben den geschichtlichen Bibelstellen in 1. Mose 19 (Sodom und Gomorrha) und Richter 19 finden wir zwei ausdrückliche Verbote zum Thema Homosexualität. „Und bei einem Mann sollst du nicht liegen, wie man bei einer Frau liegt: Es ist ein Gräuel" (3. Mo 18,22). „Und wenn ein Mann bei einem Mann liegt, wie man bei einer Frau liegt, so haben beide einen Gräuel verübt; sie sollen gewiss getötet werden, ihr Blut ist auf ihnen" (3. Mo 20,13).

 

Im Neuen Testament finden wir in Römer 1,24 ff. und in 1. Korinther 6,9 sowie 1. Timotheus 1,10 in gleicher Weise deutliche Hinweise, dass praktizierte Homosexualität Sünde ist. Von Prostitution und einer Verbindung zu Götteranbetung oder Gewalt ist in allen diesen Stellen keine Rede.

 

Damit ist die biblische Faktenlage eindeutig. Das heißt nicht, dass wir nicht Christen, die in ihrem Leben eine Neigung zu Menschen des gleichen Geschlechts erkennen, seelsorglich helfen sollten. Diese Aufgabe, ja Pflicht haben wir. Voraussetzung für jede Hilfe ist jedoch, dass man bereit ist, Gottes Wort in seiner Klarheit anzunehmen.

 

Viele, gerade evangelische Theologen behaupten heute, dass praktizierte, einvernehmliche Homosexualität in gegenseitiger Verantwortung „und Liebe" zur Zeit der Apostel unbekannt gewesen und daher erlaubt sei. Diese Meinung ist abwegig, nicht haltbar und widerspricht allen genannten Bibelstellen. Dort wird überhaupt nicht unterschieden, in welcher Weise die beiden Personen miteinander umgehen. Praktizierte Homosexualität ist Sünde.

 

Inzwischen gibt es im Übrigen interessante Hinweise, dass Homosexualität schon immer - jedenfalls auch - einvernehmlich existiert hat. Studien von Mario Wahnschaffe (Bonn) deuten darauf hin. Außerbiblische Texte beweisen offenbar die Existenz homosexueller Beziehungen zwischen Gleichgeschlechtlichen bereits in der Antike. Beispielsweise habe es im griechischen Theben um 378 v.Chr. eine berühmte militärische Elitetruppe gegeben, die ausschließlich aus 300 Homosexuellen bestand. Der griechische Philosoph Platon (428-348 v.Chr.) beschreibe ebenfalls mehrmals Liebesbeziehungen zwischen zwei Männern.

 

Das bestätigt noch einmal: Wir müssen praktizierte Homosexualität auch im 21. Jahrhundert im Gehorsam Gottes Wort gegenüber ablehnen. Die Gesellschaft mag anders entscheiden und denken und uns auffordern, die biblische Auffassung abzulegen. Wir aber sind unserem Herrn loyal.