20.10.2011Versammlung / Gemeinde

Aussagen der Katholischen Kirche unter der Lupe

Auf die Frage, „ Wie kann eigentlich ein einzelner Mensch Gottes Stellvertreter auf der Erde sein, wenn Gott uns laut Bibel alle gemacht hat?“ lautet seine Antwort: „ Genau genommen ist der Papst nicht der Stellvertreter von Gott, sondern von Jesus Christus. Er hat die Kirche gegründet und dem Apostel Petrus eine besondere Aufgabe gegeben: nämlich die Verantwortung für die Christen zu tragen.“

Tatsächlich ist es so, dass der Herr Jesus die Kirche (Gemeinde, Versammlung) gegründet hat: „Auf diesen Felsen [nicht petros = Petrus, Stein von einem Felsen, sondern petra = Felsen = Christus] werde ich meine Versammlung bauen. Der Herr Jesus hat also wirklich die Versammlung gegründet. Dazu aber brauchte Er keinen Apostel – es war sein Werk auf Golgatha, die Auferstehung und Himmelfahrt sowie das Herabsenden des Heiligen Geists nötig (Apg 2).

Wir finden keinen Hinweis in der Schrift, dass es auf der Erde einen Stellvertreter Christi gibt. Im Gegenteil, der Herr Jesus warnt davor, sich Vater (Papst), Meister (Katechet, Reverend, Hochwürden) nennen zu lassen. Genau das tun Personen der Römisch-katholischen Kirche – im Widerspruch zu Gottes Wort. Es ist wahr, dass der Apostel Petrus eine besondere Aufgabe vom Herrn anvertraut bekommen hat. Er war es, der den verschiedenen ethnischen Gruppen den Weg zum Christentum geöffnet hat (Apg 2; 8; 10). Aber die Lehre über die Kirche (Versammlung) war gerade nicht seine Aufgabe, sondern die des Apostels Paulus (Epheserbrief). So hat sich die Römisch-Katholische Kirche im Apostel „vertan“ und damit offenbart, wes Geistes Kind sie ist. Sie beansprucht eine Funktion für sich – Verantwortung für Christen zu tragen – in Person des Papstes, die ihr nicht übertragen wurde – im Gegenteil.

Auf die Frage nach Privataudienzen sagt Zollitsch: „ Alle anderen empfängt der Papst immer mittwochs bei der großen Audienz auf dem Petersplatz, da kann jeder hinkommen. Und wenn man Glück hat, schafft man es, mit dem Papst ein bisschen Smalltalk zu halten. Michael Schumacher war auch mal dabei, er hatte einen Platz in der ersten Reihe und konnte ein paar Minuten mit Papst Benedikt sprechen.“ Das offenbar den großen Unterschied zum Herrn Jesus. Der Papst nimmt sich der Hohen persönlich an, alle anderen werden gruppenweise abgehandelt. Der Herr Jesus dagegen hatte Zeit für jeden Einzelnen, für Hohe wie Nikodemus genauso wie für Zöllner und Sünder. Für jeden hatte Er ganz persönlich Zeit.

Auf die Frage, woher er eigentlich wisse, dass es Gott gibt, sagt der katholische Erzbischof: „ Ich bin in einer katholischen Familie aufgewachsen. Gott gehörte schon immer zu meinem Leben. Ich bespreche alles mit ihm: wenn ich mich über etwas freue, aber auch, wenn ich mich mal ärgere. Dann merke ich, dass Gott mich liebt und mir Ruhe und Kraft gibt.“ Ist das wirklich alles, was wir über Gott sagen können? Ist nicht die Gabe Gottes, der Herr Jesus und sein Werk, der größte Beweis, dass es Gott gibt. Können wir Ihn nicht als Schöpfer bewundern, wenn wir diese anschauen? Erleben wir sein Wundertun nicht Tag für Tag?

Auf die Frage, wie Gott schlimme Dinge wie Erdbeben zulassen kann, sagt Zollitsch: „ Gott hat zwar die Welt geschaffen, aber er hat nicht jedes Detail geregelt. Die Erde steckt in einer Entwicklung, und dazu gehören eben auch tragische Situationen wie Erdbeben und Hochwasser.“ Wo ist der Hinweis darauf, dass die Sünde die gesamte Schöpfung in Mitleidenschaft gezogen hat? Dass der Mensch in seiner Sündhaftigkeit die Schöpfung auch weiter malträtiert? Ja, die Erde steckt in einer Entwicklung, aber die geht nach unten! Erdbeben müssten nicht zu der Erde gehören, wenn wir Menschen nicht gesündigt hätten.

Die schlimmste Antwort gibt Zollitsch auf die Frage, ob man in den Himmel kommen könne, ohne an Gott zu glauben.  „ Ich denke schon. Es gibt ja auch viele Menschen, die Gott nie kennengelernt haben, nicht in ihrer Kindheit und später auch nicht. Wenn diese Menschen ehrlich handeln und Gutes tun, dann können auch die in den Himmel kommen.“ Es ist wahr, dass es Menschen gibt, die Jesus Christus nicht kennengelernt haben. Aber der Apostel Paulus sagt in Römer 1, dass man Gott in seiner Schöpfung erkennen kann und Ihn als Schöpfer anerkennen kann. Das gilt für jeden Menschen! Ohne, dass jemand vor Gott niederfällt, wird er nicht in den Himmel kommen. Wie schrecklich, wenn der höchste Repräsentant der Römisch-Katholischen Kirche Menschen derart in die Irre führt, um den Preis ihrer Seele. Lasse sich niemand täuschen: In den Himmel kommt man nur, indem man Gott als Schöpfer und Richter anerkennt. Indem man zugibt, dass man verloren ist und einen Retter für seine Sünden braucht. Das ist allein Jesus Christus, der für uns am Kreuz gestorben ist. Nur wer Ihn als Retter annimmt, wird gerettet!

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