19.04.2007Ehe & Familie

Ein äußerlicher Wandel?

„Ebenso [will ich nun] auch, dass die Frauen sich in bescheidenem Äußeren mit Schamhaftigkeit und Sittsamkeit schmücken, nicht mit Haarflechten und Gold oder Perlen oder kostbarer Kleidung, sondern - was Frauen geziemt, die sich zur Gottesfurcht bekennen - durch gute Werke“ (1. Timotheusbrief, Kapitel 2, Verse 9 und 10).

Wir sollen nicht einfach auf das Äußere schauen. Immer mal wieder haben wir auch auf dieser Seite an die Ermahnung Gottes an Samuel gedacht, er solle nicht einfach auf das Äußere sehen, sondern auf das Herz. Das lassen wir stehen.

Angesichts des Wirbels, den der Frisurenwechsel unserer (christlichen) Bundesfamilienministerin von der Leyen ausgelöst hat, komme ich heute aber mal auf das „Äußere“ ... Denn just an dem Tag, an dem sich Frau von der Leyen in neuem Gewand (ohne Zopf, mit gestyltem, kürzeren Haar) zeigte, traf ich, als ich auf einem Bauernhof Spargel einkaufte, eine junge Frau.

Zuerst sah ich die langen Haare, in diesem Fall aufgesteckt. Dann dachte ich bei mir: Wollen wir mal schauen, ob diese Frau auch einen Rock trägt (ohne dass wir heute noch sagen könnten, dass nur der Rock Frauenkleidung sei). Und als dann (aus meiner Sicht) auch noch der Gesichtsausdruck zu einer Christin passte, fragte ich: Sie sind doch bestimmt eine Christin, oder?

Und genauso war es auch. Ich habe mich unheimlich gefreut! Nicht immer, vielleicht nicht einmal oft, kann man Christen direkt als solche erkennen. Es ist wunderbar, wenn das dennoch möglich ist (und ein freundliches Auftreten dazu passt). Schade, wenn man es durch einen modernen neuen Look verkleiden muss. Dazu gibt es auch heute für junge und nicht mehr so ganz junge Christinnen keinen Anlass!

Und wir männlichen Christen wollen alles tun, unsere Frauen und Töchter hier zu unterstützen. Und uns selbst - auch äußerlich - so verhalten, dass unser Betragen kein Hindernis dafür ist, uns als Christen zu erkennen.