18.01.2005 Persönlicher Glaube

Den vollen Rucksack abgeben können!

„Indem ihr alle eure Sorge auf ihn werft; denn er ist besorgt für euch“ (1. Petrus 5 Vers 7).

Die Frau und der Rucksack

Nenuco fuhr mit seinem Wagen auf einer Straße durch einen Wald in Afrika. Da sah er eine alte Frau, die einen großen Korb mit Brennholz auf ihrem Rücken transportierte. Da er ihr helfen wollte, hielt er an und bot der Frau an mitzufahren. Dankbar stieg sie auf den offenen Kofferraum des Geländewagens - so fuhren sie weiter.

Als Nenuco in den Rückspiegel schaute, stellt er fest, dass die Frau auf dem Hinterteil des Wagens stand und sich gewissenhaft am Wagenrand festhielt. Aber dabei trug sie noch immer diesen schweren Korb auf ihrem Rücken! Daher hielt er an und sagte der alten Frau, dass sie den Korb absetzen und sich hinsetzen könne. Es sei nicht nötig, den Korb weiter auf dem Rücken zu transportieren.

Lassen Sie nur - die restliche Last trage ich schon allein!

„Ach, lassen Sie nur, mein Junge“, war ihre Antwort, „aber ich möchte Ihnen keine zu große Last sein. Sie sind so nett gewesen, mir weiterzuhelfen. Daher möchte ich auch meinen Teil übernehmen und den Korb tragen, damit Sie das nicht auch noch übernehmen müssen. Es soll doch nicht zu viel für Sie sein!“

Unwissenheit oder Unglaube?

Wir mögen über diese Naivität und das Missverständnis der alten Frau schmunzeln. Aber machen wir nicht oft dasselbe? Wir haben eine Last, die zu schwer für uns ist. Wir gehen mit ihr zum Herrn, der uns hilft. Aber wir laden die Last, die wir zu tragen haben, nicht vollständig ab. Wir könnten sie einfach bei Ihm lassen.

Stattdessen - warum auch immer - nehmen wir sie wieder mit. Ist es einfach Unwissenheit, oder handelt es sich um Unglauben? Der Herr wünscht, dass wir Ihm alle unserer Lasten übergeben. Nichts ist für Ihn zu schwer! Aber nicht nur das! Er ist besorgt für uns, Er möchte unsere Lasten tragen.

Wie bei der Sündenlast

Er tat dies auf dem Kreuz, als es um unsere Sünden ging. Dort waren wir gar nicht in der Lage zu helfen. Wir konnten nur diese Last Ihm übergeben. Denn Er ist der Einzige, der fähig ist, uns von dieser Last zu befreien.

Und es ist das gleiche mit den täglichen Lasten. Er wünscht, sie zu übernehmen, um uns von ihnen zu befreien. Denn Er ist besorgt für uns!