Lukas 23,22


Transkript der Audiodatei

Hinweis: Der folgende Text ist ein computer-generiertes Transkript der Audiodatei. Vereinzelt kann die Spracherkennung fehlerhaft sein.
(00:00:00) Einen gesegneten ersten Tag der Woche mit Lukas 23 Vers 22. Da lesen wir, Pilatus sprach zum dritten Mal zu ihnen, was hat dieser denn Böses getan? Ich habe keine Todesschuld an ihm gefunden. Was für ein Urteil des ungerechten Richters, der bereit stand, der kurz davor stand, den Herrn Jesus zu verurteilen, obwohl er dieses vollkommene Urteil sozusagen über den Herrn Jesus ausgesprochen hat, ich habe keine Todesschuld an ihm gefunden. Das ist ja viel zu wenig, aber immerhin, dieser böse Mann, dieser ungläubige Mann, dieser Politiker, dieser Taktiker, er muss zugestehen, dass der Herr Jesus keine Todesschuld hatte. Er wusste genau, dass der Herr Jesus vollkommen war. Der Herr Jesus hatte ihm gesagt, dass er keine Macht hätte, Pilatus, wenn sie ihm nicht von oben gegeben worden wäre. Das muss ihm ins Herz gedrungen sein, aber er verurteilt den Herrn Jesus trotzdem. (00:01:03) Aber er spricht dieses Urteil aus und Gott hat dafür gesorgt, dass in vielfacher Hinsicht an diesem Tag und in diesem Gerichtsverfahren deutlich wurde, dass hier jemand verurteilt wurde, der absolut gerecht war. Wir bewundern den Herrn Jesus, dass er von solch einem bösen Menschen, von solch einem bösen Volk, seinem Volk, dem Volk der Juden, von solch ungerechten Menschen, den Nationen, sich hat nicht nur verurteilen lassen, sich nicht nur verächtlich behandeln lassen, brutal behandeln lassen, ans Kreuz bringen lassen, er hat das alles aus der Hand Gottes angenommen. Was hat dieser denn Böses getan? Nichts hatte er an Bösem getan und trotzdem hat man ihn verurteilt. Und der Jesus, der die Macht besaß, sie sofort zu richten, sie sofort unter das Gericht Gottes zu bringen, er hat das nicht getan aus Liebe. Aus Liebe ist er in das Gericht Gottes gegangen, nicht nur in das Gericht dieser ungerechten Richter, sondern in das gerechte Gericht eines gerechten Richters, der ihn gerichtet hat, (00:02:03) den Herrn Jesus, weil er unsere Schuld, unsere Sünden, unsere Sünde, ja die Strafe über unsere Sünde auf sich genommen hat, um uns zu erlösen, um Gott zu verherrlichen. Das wollen wir heute noch einmal vor unseren Herzen haben, wollen ihn anbeten für das, was er getan hat, für das, was er ist. Ja, wir beten ihn an, dass er dieses ungerechte Gericht von Menschen erduldet hat. Pilatus sprach zum dritten Mal zu ihnen, was hat dieser denn Böses getan? Ich habe keine Todesschuld an ihm gefunden. Anbetung diesem Lamm Gottes.
Beitrag teilen

Verwandte Artikel

Nahtoderfahrungen – Erfindung oder neutestamentlich? Manuel Seibel Nahtoderfahrungen sind außerordentlich faszinierend. Was Menschen über den Himmel zu sagen haben, ist wirklich erstaunlich. Die Frage ist: Ist das so wahr? Erzählen diese Personen etwas, was sie erlebt haben, oder erfinden sie es? Ist das alles ... Video ansehen
Furcht – vor wem? Michael Hopp In unserem täglichen Leben fürchten wir uns vor verschiedenen Menschen oder Situationen. Jeden Tag scheinen neue Gefahren zu lauern. Was können wir tun in dieser scheinbar unsicheren Lage? Artikel lesen
Die Passion (RTL) - eine Missionsmöglichkeit? Manuel Seibel Am Mittwochabend, den 13. April 2022, wird in Deutschland das Musical "Die Passion" in Essen aufgeführt und live im Fernsehen übertragen. Eigentlich sollte dieses Musical über die Leidensgeschichte Jesu schon vor zwei Jahren gespielt werden. ... Podcast anhören
"Jungfrau" oder "junge Frau"? Stefan Drüeke "Jungfrau" oder "junge Frau"? In diesem Video werfen wir einen Blick auf diese immer wieder aufkommende Frage: Wie muss Jesaja 7,14 richtig übersetzt werden? Denn das Matthäusevangelium greift diese Prophezeiung auf, wobei Matthäus aus der ... Video ansehen
Bewusst Single-Mutter bleiben wollen Manuel Seibel Es gibt heute keine Trends mehr, die es nicht gibt. Einer scheint inzwischen zu sein: Man will Single-Mutter bleiben, auch wenn man weitere Kinder "haben" möchte. Die andere Seite ist: Wo sind noch solche Gläubige, die nicht verheiratet sind und ... Podcast anhören
Das Heil Gottes in den Armen – Simeon und das Kind Jesus (Lukas 2,25-35) Michael Hardt Stell dir vor, du wartest dein ganzes Leben oder eine lange Zeit auf einen einzigen Moment. Ein alter Mann im Tempel von Jerusalem erlebt genau das: Maria und Joseph bringen den gerade einmal 40 Tage alten Herrn Jesus zum Tempel, und Simeon darf ihn ... Video ansehen