Sprüche 3,5


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(00:00:00) Gottes Gnade mit Sprüche 3 Vers 5. Da lesen wir, Vertraue auf den Herrn mit deinem ganzen Herzen und stütze dich nicht auf deinen Verstand. Das sagt Salomo, der weiseste Mann, der damals auf der Erde lebte. Vielleicht, wenn wir von dem Herrn Jesus natürlich absehen, der weiseste Mann, der je gelebt hat. Und er sagt, stütze dich nicht auf deinen Verstand. War es vielleicht Salomo, der selber lernen musste, dass er sich nicht auf seinen Verstand stützen sollte? War es vielleicht, der sich zu sehr auf seinen Verstand, auf seine Fähigkeiten nachher gestützt hat und deshalb abgekommen ist vom Weg? Salomo sagt ja nicht, dass wir den Verstand ausschalten sollen. Keineswegs möchte Gott das, was er uns gegeben hat, nämlich den Verstand, möchte er, dass wir den ausschalten, dass wir damit nichts zu tun haben. Aber wir sollen auf den Herrn vertrauen, wir sollen uns auf den Herrn stützen. Das ist sozusagen die Botschaft, die er uns hier vermitteln möchte. Dein Verstand, der ist schon nützlich. Wir könnten nicht lesen, wir könnten nicht zuhören, wir könnten das nicht verstehen, wir könnten nicht arbeiten, wir könnten keine Kontakte miteinander pflegen, wenn wir nicht den Verstand dazu auch benutzen. (00:01:01) Aber stützen wir uns vielleicht auf den Verstand? Meinen wir vielleicht, wir wüssten die Dinge? Nein, wir wissen sie nicht. Und wenn die Lebensumstände auch so gewesen sind, dass wir gestern bestehen konnten, wenn wir mit den gleichen Gedanken, mit der gleichen persönlichen, irdischen Verstandesüberzeugung in die nächste Situation gehen, wir würden umkommen. Wir würden versagen, wenn wir uns nicht auf den Herrn stützen. David war mal zweimal in einer praktisch identischen Situation mit den Philistern. Und beide Male hat er Gott gefragt und beide Male hat er eine andere, sozusagen andere Antwort bekommen, wie er den Feind überwinden konnte. So wollen wir uns nicht auf unseren Verstand stützen, sondern auf den Herrn vertrauen mit unserem ganzen Herzen. Das Herz, das ist da, wo die Entscheidungen gefällt werden. Und da, wenn wir entscheidungszufällig sind, wollen wir nicht auf uns selbst setzen, wollen wir nicht auf unsere Erfahrung setzen, wollen wir nicht auf unsere Kenntnis setzen, sondern wollen in Gottes Wort schauen, wollen uns im Gebet Gott anvertrauen und ihn darum bitten, dass wir die richtigen Entscheidungen zu seiner Ehre und mit ihm treffen. Dann wird unser Verstand nicht ausgeschaltet, dann werden wir unseren Verstand benutzen, aber dann wird (00:02:02) der Verstand nicht das ausschlaggebende Medium sein. Das wünsche ich dir und mir für den heutigen Tag und für die vor uns liegende Zeit. Vertraue auf den Herrn mit deinem ganzen Herzen und stütze dich nicht auf deinen Verstand.
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