Gottes Willen - tun oder lassen?

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Gottes Wille für Abram bestand in einem klaren Auftrag, den Abram vernommen, aber vielleicht noch nicht verstanden hat (zumindest die Hintergründe nicht). Aber er geht!

Führen wir unsere Aufträge aus?

Auch für uns hat der Herr heute einen Auftrag – gehen wir auch? Die Aufträge Gottes für uns sind in der Regel nicht so einschneidend wie bei Abram – er ging aus einer bedeutenden zivilisierten Stadt und zog als Nomade umher und zwar in ein Land, das er nicht kannte. Da es Gott war, der ihm diesen Auftrag gegeben hatte, vertraute er darauf, dass Gott das Beste für ihn wollte.

Gehorchen wir auch, oder wollen wir den Willen Gottes nicht verstehen und auch nicht tun? Dann können wir auch das nicht erfahren, was Abram erfahren hat: „Der Herr hatte Abraham gesegnet in allem” (1. Mose 24,1).

Wir hätten häufig sicher gerne einen genau definierten Auftrag mit genauer Wegbeschreibung, Hinweis auf die Durchführung und genauer Zielsetzung. Abram hatte, wie gesagt, nur den Auftrag und eine ungefähre Zielrichtung. Aber er hatte Glauben.

Gleichen wir Jona oder Abraham?

Gleichen wir nicht manchmal eher einem Jona? Auch Jona erhielt einen Auftrag von Gott. Er erkannte Gottes Willen, aber er tat ihn nicht. Von ihm müssen wir lesen: „Als meine Seele in mir verschmachtete..." (Jona 2,8). Welch großer Unterschied zu Abram!

Lasst uns doch mehr Glaubensleute wie Abraham sein (auch wenn wir uns nicht mit ihm vergleichen wollen). Gott hat für jeden für uns einen Auftrag (1. Petrus 4,10). Leider haben wir häufig so unsere eigenen Vorstellungen - wie Jona. Vielleicht haben wir sogar solche Ängste wie Jona, nämlich unser "Gesicht zu verlieren". Dabei haben wir überhaupt kein Gesicht, das wir verlieren könnten. Denken wir doch daran, dass wir andere in Gefahr bringen könnten, wenn wir einen verstandenen Auftrag nicht ausführen. Vielleicht leidet unsere Familie darunter, unsere Freunde oder sogar Menschen, die uns umgeben, wenn Gott uns in die Richtung bringen muss, die Er möchte. Auch darin haben wir eine Verantwortung!

Auch der Beweggrund ist wichtig!

Jona ist schließlich auch gegangen, aber nicht mit der Einstellung, die Gott gerne sehen wollte.

Lassen wir uns von Gott seinen Willen zeigen und wir dürfen erfahren, was Abraham erfahren hat: Gottes Willen zu tun bringt Gewinn, in jeder Hinsicht! Gottes Willen zu kennen und zu lassen, bedeutet nur Verlust, für uns und auch für andere!

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