Irren, gedemütigt werden, halten (Die gute Saat, FMN)

Lesezeit: 2 Min.

Ein Vers, drei Teilsätze: drei Zeitabschnitte in meinem Leben.

„Ich irrte." - Das war die erste Zeit: Es gab diese Phase in meinem Leben, da war ich überzeugt und sicher, ich genoss mein Leben - und lag, im Nachhinein betrachtet, völlig falsch! Mit bestem Wissen, mit Energie und Begeisterung dabei - und es stellte sich heraus: Ich war im Irrtum! Mit Volldampf in eine Richtung unterwegs - leider in die falsche! Die Bibel beschreibt es so: „Da ist kein Gerechter, auch nicht einer; da ist keiner, der verständig ist; da ist keiner, der Gott sucht" (Römer 3,10.11). In diesem Zeitabschnitt lebt jeder Mensch von Geburt an.

„Ich wurde gedemütigt." - Das war Zeitabschnitt Nummer zwei: Gott griff ein und legte meinen Irrtum offen, Er zeigte mir die Zielverfehlung und Leere meines Lebens. Ich begriff, wer Er war: der heilige Gott - und wer ich war: ein Sünder. Ich hatte unrecht - Er hatte recht. Ich war verloren - Er hatte das Rettungsmittel. Ich sah ein und erkannte es an, dass ich Ihn brauchte. Ich wurde gedemütigt, wurde vor Ihm ganz klein! Das tat weh, aber ich bin Ihm dankbar dafür. Denn jetzt sehe ich klar, jetzt weiß ich, dass ich gerettet bin, jetzt kenne ich Ihn als meinen Herrn und Heiland.

„Jetzt aber halte ich dein Wort." - Das ist der dritte Zeitabschnitt: Nun frage ich nach Gottes Willen, nach seinen Absichten für mein Leben. Ich will nicht mehr selbst mein Leben gestalten, sondern meinem Herrn gehorchen. Im Gebet rede ich mit Ihm, und durch sein Wort redet Er mit mir. Und wo ich versage und falle - da hilft Er mir, korrigiert mich, richtet mich wieder auf, bringt mich wieder in die Spur, ermutigt mich.

Folge mir nach – Heft 10/2020

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