Nehemia 3,5


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(00:00:00) Guten Morgen mit Nehemiah 3 Vers 5. Da lesen wir, Nehemiah und das Volk bauten die Stadtmauer Jerusalems wieder auf. Sie war, nachdem Salomo versagt hatte und die nach ihm folgenden Könige sich immer weiter abgewendet hatten von Gott, zerstört worden unter Nebukadnezar. Er hatte den Tempel zerstört, er hatte die Stadt zerstört, er hatte alles zerstören lassen. Alles war in Schutt und Asche. Und jetzt war es im Herzen von Nehemiah, dass nicht nur der Tempel widerstand, dass nicht nur der Altar da war, das war unter Zerubbabel und Esra geschehen, sondern dass auch die Stadtmauer gebaut wurde. Die Stadtmauer, die davon spricht, dass man sich von dem Bösen, von der Sünde wegwendet, von solchen, die in Sünde leben und hinwendet zu Gott, dem Herrn. Und da gab es viele, die mitgearbeitet haben, hier auch die Thekoiter, (00:01:02) aber die vornehmen unter ihn, die waren sich zu schade, die haben andere bauen lassen. So kann es auch unter den Gläubigen solche geben, die sagen, diese Aufgabe, die ist mir zu einfach, diese Aufgabe, die ist mir zu billig, diese Aufgabe, die ist was für andere. Und da lernen wir daraus, dass das nicht nach Gottes Gedanken sind. Dieser Kommentar ist von Gott, der ist nicht einfach nur von Nehemiah, sondern Gott zeigt deutlich, dass er das nicht richtig findet, dass er das tadeln muss, wenn Gläubige meinen, ein Dienst sei zu einfach, sei zu billig für sie, dass man nicht bereit ist, seinen Nacken unter diese Art von Dienst zu beugen. Wir können uns nicht die Rosinen rauspicken. Ja, jeder von uns hat eine persönliche Aufgabe und da gibt es auch gar nichts dran, irgendwie zu kritisieren. Aber die Frage ist, wenn wir am Ort sind, sind wir bereit, mitzuarbeiten? Oder wenn es da Arbeit gibt, dann sind wir in einem viel wichtigeren, sagen wir mal, überörtlichen Dienst tätig. Oder dann haben wir wichtigere Aufgaben in der Familie oder im Beruf zu tun. (00:02:02) Sind wir auch solche, die mitarbeiten, auch bei den anstrengenden Arbeiten? Das wünsche ich dir, dass du zu jedem Dienst letztlich bereit bist, den der Herr dir vor die Füße legt. Und gerade wenn es um ein Miteinander am Ort geht, dann lasst uns nicht meinen, wir seien zu gut. Das mögen die anderen tun. Nein, wir wollen gemeinsam anpacken, wir wollen uns beugen und wir wollen dem Herrn dienen. Ist das nicht eine großartige Aufgabe, dem Herrn, dem Herrn der Herrlichkeit, unserem Retter zu dienen? Das wünsche ich dir unter der guten Hand Gottes.
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