20.04.2005Persönlicher Glaube | Gute Botschaft

Gedankensplitter anlässlich der Wahl Ratzingers zum neuen Papst Benedikt XVI.

Heute, am 19. April 2005, wurde der 265. Papst gewählt. Die Kardinäle wählten mit mindestens 2/3 der 115 Stimmen den deutschen Kardinal Joseph Ratzinger zum neuen Papst. Ratzinger wählte dann den Namen „Benedikt XVI.“. Wir haben in den letzten Wochen mehrfach Stellung zum Thema Papst, Papstwahl und Papstverehrung bezogen. Heute wollen wir einfach ein paar aktuelle „Details“ zum Anlass für Vergleiche mit der Wahrheit nehmen, die für Gläubige Realität sind:

Habemus Papam

Das wird immer ausgerufen, wenn der neue Papst gewählt worden ist. „Wir haben einen Vater“ - so heißt dies letztlich, natürlich eigentlich bezogen auf den Papst. Uns - den Gläubigen, die Gott ihre Sünden bekannt, eine Sinnesänderung vollzogen und Jesus Christus als Retter angenommen haben - hat der Herr Jesus Gott als Vater offenbart: „Ich fahre auf zu meinem Vater und eurem Vater und meinem Gott und eurem Gott“ (Johannesevangelium, Kapitel 20, Vers 17).

Jeder Gläubige hat diesen wahren Vater im Himmel. Er hat diese Beziehung zu Gott, die keine Beziehung zu einem verborgenen, unbekannten Richter ist, sondern zu Gott, der sich in dem Herrn Jesus Christus als Vater offenbart hat.

Benedikt

Der Name, den sich Joseph Ratzinger ausgesucht hat, ist Benedikt. Er bedeutet: der Gesegnete. Tatsächlich sind die gläubigen Christen geistlicherweise reich gesegnet: „Gepriesen sei der Gott und Vater unsers Herrn Jesus Christus, der uns gesegnet hat mit jeder geistlichen Segnung in den himmlischen Örtern in Christus“ (Epheserbrief, Kapitel 1, Vers 3).

Worin bestehen diese Segnungen? Vielleicht kann man sagen, dass diese himmlischen, geistlichen und ewigen Segnungen ihren besten Ausdruck in dem Geschenk des ewigen Lebens finden, dass Gott uns Gläubigen in dem Herrn Jesus geschenkt hat. Es gibt nichts, was Er uns vorenthalten hat.

Benedikt XVI.

Kardinal Ratzinger hat sich einen Namen zugelegt, der eine lange Tradition hat und bereits von vielen Päpsten vor ihm benutzt worden ist. Offensichtlich will er sich damit in eine Tradition einreihen.

Für Gläubige gibt es keine „ungeschriebene“ Tradition außerhalb des Wortes Gottes. Aber dieses Wort hat für sie absolut Tradition! „Also nun, Brüder, steht fest und haltet die Überlieferungen, die ihr gelehrt worden seid, sei es durch Wort oder durch unseren Brief"“(2. Thessalonicherbrief, Kapitel 2, Vers 15). Hier geht es nicht um außerbiblische Traditionen -diese haben keinen Wert in sich - sondern es geht um das inspirierte Wort Gottes und die Worte, die vor der Vollendung des biblischen Kanons inspiriert gesprochen wurden. Daran wollen wir immer festhalten. Denn darauf ruht unser ganzer Segen.

Maria

Die ersten Worte des neu gewählten Papstes waren: „... Der Herr wird uns helfen. Und Maria, seine Mutter, wird uns helfen.“ Welch eine Herabwürdigung der hochgelobten Person unsers Herrn und Heilandes, Jesus Christus. Er allein kann uns helfen! Er allein hat Macht und Kraft in sich selbst. Er allein ist der Auferstandene, der verherrlicht zur Rechten Gottes thront! „Und es ist in keinem anderen das Heil, denn es ist auch kein anderer Name unter dem Himmel, der unter den Menschen gegeben ist, in dem wir errettet werden müssen“ (Apostelgeschichte, Kapitel 4, Vers 12).

Maria war eine gottesfürchtige Frau, die das auserwählte Werkzeug war, den Herrn Jesus als Menschen zu gebären. Aber sie war eine Sünderin - wie wir alle Sünder sind. Sie war nicht sündlos, als sie das Baby - den vollkommenen Jesus - zur Welt brachte. Der Herr Jesus musste sie auch mehrfach tadeln. Nach Apostelgeschichte 1 lesen wir an keiner Stelle im Neuen Testament noch von ihr. Das sollte jedem, der diese Person verehren will, zu denken geben. Sie kann uns nicht helfen. Niemandem!

Weißer Rauch - schwarzer Rauch

Es wird einmal Rauch aufsteigen - von Ewigkeit zu Ewigkeit. Das wird in der Hölle sein, wo alle diejenigen ewig existieren werden, die Jesus Christus nicht als Retter angenommen haben. Schreckliche, aber definitive Strafe! „Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, damit er die Welt richte, sondern damit die Welt durch ihn errettet werde. Wer an ihn glaubt, wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, ist schon gerichtet, weil er nicht geglaubt hat an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes“ (Johannesevangelium, Kapitel 3, Verse 17 und 18).

Und was lesen wir vom Ende der Römisch-Katholischen Kirche, die jetzt einen neuen Papst - auch noch aus Deutschland hat? „Und es werden über sie weinen und wehklagen die Könige der Erde, die Hurerei und Üppigkeit mit ihr getrieben haben, wenn sie den Rauch ihres Brandes sehen; und sie werden von fern stehen aus Furcht vor ihrer Qual und sagen: Wehe, wehe! Die große Stadt, Babylon, die starke Stadt! Denn in einer Stunde ist dein Gericht gekommen“ (Offenbarung, Kapitel 18, Verse 9 und 10).

Noch ist Gnadenzeit. Noch kann man den Herrn Jesus Christus als Retter annehmen, wenn man Ihm seine Sünden bekennt und Ihn als Herrn akzeptiert. Bald ist diese Gnadenzeit vorbei. Für immer. Für ewig!