31.03.2016Gute Botschaft | Persönlicher Glaube

Ist der Islam eine friedliche Religion?

Man kann es kaum noch hören, wenn Kirchenvertreter und Politiker ständig wiederholen, dass die verschiedenen Religionen zusammengehörten. Auch die Bundesregierung hat in Person der Flüchtlingsbeauftragten, Staatsministerin Aydan Özoguz (SPD), diese Position vertreten. Selbst der Zentralrat der Juden meint, die Unterschiede zwischen den Religionen sei eine Bereicherung.

 

Nun muss man tatsächlich unterscheiden zwischen radikalen und gewaltbereiten Kämpfern einer Religion, die es früher leider auch im christlichen Bereich gab, und solchen, für die es nur um eine Frage des Glaubens geht. Der Hintergrund und die Umstände dieser Kreuzzüge sind mit heute sicherlich nicht vergleichbar. Aber durch diese Kriege früherer Zeiten ist dem christlichen Zeugnis viel Schaden bereitet worden.

 

Man kann aber nicht übersehen, dass der Koran bis heute zur Gewalt aufruft. Es gibt einzelne Suren, die eindeutig zu Gewalt aufrufen. Davon ist im Neuen Testament der Bibel nichts zu finden. Die Kämpfe, die Gott für sein irdisches Volk angeordnet hat, sind an keiner Stelle ein Aufruf an Christen, Menschen umzubringen. Das ist der große Unterschied zum Islam und Koran.

 

Darauf können sich muslimische Flüchtlinge berufen, die vor einiger Zeit auf dem Mittelmehr mit brutalen Methoden christliche Flüchtlinge vom Boot geworfen haben. Sind sie für ihre Taten verantwortlich? Natürlich! Und doch sind sie verblendet durch die Religion, die ihnen von Einheizern ständig gepredigt wird. Es heißt, mit dem Ruf „Allah ist größer“ hätten die Muslime sich auf jene Flüchtlinge gestürzt, die einen zu Gott betenden jungen Christen davor zu schützen versuchten, der wegen seines „christlichen Gebets“ ins Meer geworfen werden sollte. Und auch wurde ...

 

Was sagt der Herr uns? „Liebt eure Feinde“ (Mt 5,44). Und: „Wenn dein Feind hungrig ist, gib ihm zu essen; wenn er durstig ist, gib ihm zu trinken ... Lass dich nicht von dem Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit dem Guten“ (Röm 12,20.21).

 

Was tut die evangelische Kirche? Sie nennt diesen Mord eine „unmenschliche Fehlleistung“ – und das ist es: eine Sünde von Menschen. Aber sie verneint, indem sie die Augen vor der Wirklichkeit verschließt, dass es Teil dieser Religion ist, so etwas zu tun. Genau das ist das Problem: Es gibt Suren, die zum Frieden aufrufen, und solche, die zu Gewalt aufrufen. Jeder kann sich aussuchen, was ihm in sein persönliches Konzept passt.

 

Was kann man von Menschen erwarten, die einem Götzendienst ergeben sind? Viele sind nicht bereit, diese Wahrheit heute auszusprechen. Aber jede Anbetung eines anderen Gottes als des Gottes der Bibel ist Götzendienst. Es sind die Götzen, von denen die Propheten des Alten Testaments schreiben, dass sie nicht hören und nicht sehen können und dennoch wie Menschen, nein wie Gott verehrt werden.

 

Wir müssen diesen Menschen, die vielfach keine andere Botschaft gehört haben, die Liebe Gottes vorstellen, der das Sündenproblem der Menschen in göttlicher Barmherzigkeit gelöst hat. Jeder weiß, dass man sich nicht an seinen eigenen Haaren aus dem Sumpf ziehen kann. Nur in der Religion meinen wir, dass wir das tun könnten. Was für eine Illusion, die Satan uns Menschen eingeflößt hat. Nein, in Christus Jesus gibt es Rettung – und zwar dauerhaft. In Ihm gibt es auch Heilsgewissheit, das WISSEN, dass wir im Himmel ankommen werden. Das wollen wir allen Menschen verkündigen.