29.01.2011 Matthäus | Persönlicher Glaube

Das richtige Fundament

Der Herr Jesus warnt seine Jünger davor, auf eine falsche Grundlage des Lebens zu setzen und zeigt ein wichtiges Erkennungsmerkmal für wahre Jünger: Täter des Wortes Gottes zu sein. Es reicht nicht, die Worte des Herrn gehört zu haben. Man muss sie auch tun. Es kommt also nicht auf das Wissen oder sogar die Ausübung wunderbarer Kräfte an, sondern darauf, den Willen Gottes aus einem gehorsamen Herzen heraus zu tun. Dafür bedarf es der richtigen Grundlage.

Der Glaube trägt Früchte. Das ist das große Thema von Jakobus in seinem Brief. Hier sehen wir, dass die Frucht das „Tun der Worte“ des Meisters sind. Echter Glaube bleibt nicht verborgen. Er äußert sich darin, dass man im Gehorsam tätig wird. „Denn wer irgend den Willen meines Vaters tut, der in den Himmeln ist, der ist mein Bruder und meine Schwester und meine Mutter“ (Mt 12,50).

Aber um gehorsam sein zu können und Frucht für Gott hervorbringen zu können, haben wir ein sicheres Fundament nötig. Wir wissen aus Matthäus 16,18, dass der Herr Jesus selbst der Fels ist, auf dem sogar die Versammlung Gottes ruht. Wenn wir 1. Korinther 10,4 heranziehen, wird noch einmal bestätigt, dass der Felsen ein Bild auf Christus ist. Gibt es eine sicherere Grundlage als Christus, den Sohn des lebendigen Gottes? Ihn kann niemand zerstören, und wer auf Ihm „gebaut“ hat, der hat ein sicheres Fundament.