1. Mose 8,21


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(00:00:00) Herzlich Willkommen mit 1. Mose 8 Vers 21, da lesen wir, das Sinnen des menschlichen Herzens ist böse von seiner Jugend an. Das ist ein bemerkenswerter Versteil, denn der Vers beginnt damit, dass nachdem Noah Gott einen Altar gebaut hat, der Herr, Yahweh, Jehova, diesen lieblichen Geruch roch und der Herr in seinem Herzen sprach, nicht mehr will ich fortan den Erdboden verfluchen um des Menschen willen. Und dann kommt die Begründung, denn das Sinnen des menschlichen Herzens ist böse von seiner Jugend an. Das ist bemerkenswert. Zuvor war gerade das der Anlass dafür, dass Gott Gericht über diese Erde gebracht hat und außer Noah und seiner Familie niemand überlebt hat, weil die Rebellion, die Bosheit des Menschen so gewaltig war. Und jetzt hat Gott diesen Wohlgeruch des Opfertieres vor sich gehabt, der davon spricht, dass der Herr Jesus sein Leben für Gott zur Verherrlichung Gottes hingegeben hat. Und Gott kann jetzt sogar Menschen, die böse sind in ihren Herzen von ihrer Jugend an, (00:01:03) kann er nun Vergebung anbieten, bietet er das Werk des Herrn Jesus an, ihnen bietet er die gute Botschaft an. Das ist gewaltig. Gott sieht, dass wir böse sind und trotzdem ist seine Gnade damit nicht zu Ende gekommen, richtet er nicht sofort den Menschen, sondern gerade weil der Mensch von seinem Herzen aus gar nicht anders kann durch die sündige Natur, ist Gott in seiner Barmherzigkeit, nein, in seiner Gnade so gewaltig, dass auf der Grundlage des Sühnungswerkes des Herrn Jesus Gott so befriedigt worden ist, so verherrlicht worden ist, dass er jetzt jedem Menschen diese Gnade anbietet. Und doch ist das irgendwie zu Herzen gehend. Das Sinnen des menschlichen Herzens ist böse von seiner Jugend an. Das kennzeichnet uns. Was denkst du vielleicht, weil du kindgläubige Eltern warst oder bist, dass du besser bist? Das gilt auch von dir, das gilt auch von mir. Es gibt keinen Menschen, der auf diese Welt gekommen ist, also der in diese Welt hineingeboren worden ist, der nicht ein Sinnen hatte, das böse ist von seiner Jugend an. (00:02:01) Auch wenn du kindgläubige Eltern bist, auch wenn deine Eltern dich auf einen guten Weg geführt haben, ist das wahr. Lass uns nie höher von uns denken, als sich zu denken gebührt. Das ist auch mein Herz gewesen. Gott sei Dank, er hat mein Herz gereinigt, er hat mein Herz verändert. Aber lass uns nie vergessen, diese alte Natur haben wir heute noch und die will nichts anderes, als Bosheit. Lass uns auf den Herrn Jesus sehen, lasst uns ihm nachfolgen, lasst uns mit einem gereinigten guten Herzen jetzt ihn ehren und lasst uns bedenken, dass um uns herum noch viele Menschen sind, die böse von ihrer Jugend sind, aber die auch dieses Erlösungswerk nötig haben und lasst es uns ihnen weitergeben, diese gute Botschaft, damit auch sie noch gerettet werden.
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