Achimaaz – ein Vorbild für unser Leben !

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Lebensgefahr

In 2. Samuel 17,15-20 befand sich Achimaaz, zusammen mit Jonathan, dem Sohn Abjathars, in einer sehr bedrohlichen Lage. Die beiden wollten David eine wichtige Botschaft überbringen und wurden verraten. (Vers 18) Sie mussten sich in einem Brunnen verstecken und konnten so dem Feind entkommen.

Diese Begebenheit erinnert mich an den Apostel Paulus. Er war in seinem Leben auch bereit dem Herrn zu dienen und kam dadurch sehr oft in bedrohliche Situationen. In 2. Korinther 11,23-28 werden uns einige Dinge berichtet, die der Apostel Paulus erdulden musste. Wie sieht es aber in unserem Leben aus? Setzen wir uns auch für unseren Herrn ein, oder leben wir Tag für Tag einfach nur so dahin?

Hinlaufen, und eine gute Botschaft überbringen

Der „Familienkrieg“ zwischen Absalom und David war beendet. Achimaaz wollte zu David laufen und diesem die gute Botschaft überbringen. Wir sehen hier, dass man aktiv sein muss, wenn man eine Botschaft übermitteln will.

Vielleicht einmal eine Anwendung: Was gibt es in unserem Leben für „gute Botschaften“, welche wir weitergeben können? Ist nicht die größte Botschaft die, dass der Herr Jesus am Kreuz für alle Sünden gestorben ist und dadurch den Feind, den Satan, besiegt hat? Wie viel investieren wir, um diese Botschaft weiterzugeben? Oder sitzen wir vielleicht zu Hause und sagen: „Es gibt ja Evangelisten und Missionare, das ist deren Aufgabe!“ Nein, das ist nicht der Fall! Der Herr fordert JEDEN auf, etwas von ihm weiterzusagen! (z. B. Apostelgeschichte 1,8; 2. Korinther 5,20)

Ausdauer und Entschlossenheit

Achimaaz war ein treuer Freund von David. Als Joab ihm sagte, dass er nicht hinlaufen soll, geht er noch ein zweites Mal zu ihm und bringt ihm diese Bitte noch einmal vor. Die Entschlossenheit, die wir in Vers 22 sehen, ist – einmal unabhängig von der Frage, ob er richtig war, dass Achimaaz hier aktiv wurde, schon bewundernswert: „Was auch geschehen möge ...“

Wie sieht es bei uns aus? Lassen wir uns schnell von einem Dienst, einem Auftrag abbringen, oder stehen wir mit ganzem Herzen und Willen dahinter, wie Achimaaz?

Liebe zu David und ein gutes Zeugnis

Wir sehen, dass Achimaaz schneller als der Kuschit bei David war, obwohl er später losgelaufen ist. Daran können wir sehen, dass ihn die Liebe zu David trieb. Er lief den Weg des Jordankreises – er kannte sich also gut aus – und ließ sich von nichts abhalten. Er hatte das Ziel vor Augen (Philipper 3,14).

Die Torhüter erkannten Achimaaz schon sehr früh und David stellt ihm in Vers 27 ein sehr schönes Zeugnis aus. Erinnert dies nicht an das gute Zeugnis, was Timotheus in Apostelgeschichte 16,2 von den Brüdern aus Lystra und Ikonium ausgestellt bekommt?

Haltung gegenüber dem König

Achimaaz bringt dem König David die gute Botschaft (auch wenn David sich diese Botschaft nicht wünschte). Es wird aber ganz eindeutig klar, dass er trotz allem ein Knecht Davids ist. Er fällt vor ihm nieder und lobt Gott. Ist dies nicht eine schöne Haltung unserem Retter und Herrn gegenüber – eben auch für uns?

[Bildquelle: THE DORE GALLERY: David weint über den Tod seines Sohnes Absalom]

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