Obadja 10


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(00:00:00) Guten Morgen mit Obadja, Vers 10. Wegen der an deinem Bruder Jakob verübten Gewalttat wird Schande dich bedecken und du wirst ausgerottet werden auf ewig. Wir finden in Obadja, in dem Propheten Obadja, das Gericht Gottes über Edom Esau. Und hier finden wir etwas, wie sie im Streit Gewalttat gegen den Bruder, gegen Jakob, gegen Israel, ein verwandschaftliches Volk ausgeübt haben. Esau war ja nun der Sohn von Isaac, genau wie Jakob. Und diese beiden Völker haben sich ständig kriegbefeindet. Und hier wird das eben Edom zur Last gelegt. Auch die Brutalität, die Grausamkeit, die Gewalttat. Wir wollen das mal auf unser Leben anwenden. Wie ist das unter Brüdern? Wie ist das unter Geschwistern? Ich meine nicht in einer Verwandtenfamilie, sondern geistlichen Brüdern. Ist da nicht auch manchmal Streit und Kampf und Krieg vorhanden? (00:01:04) Wir sind heutzutage natürlich zivilisiert, dass das nicht physische Gewalt ist, aber psychische Gewalt. Ich kann subtil, kann ich gegen meinen Bruder, gegen meine Schwester reden, sprechen, handeln. Ich kann sie unter Druck setzen, ihn unter Druck setzen. Ich kann ihm verbal, also durch Worte vor das Schienbein treten. Ich kann gegen meinen Bruder, gegen meine Schwester sein. Und der Herr sieht das. Und der Herr wird darauf reagieren. Was der Mensch säht, das wird er auch ernten. Das werde ich dann bei anderen auch erleben, dass es mir genauso geht. Und vor allen Dingen habe ich den Herrn gegen mich. Das sehen wir hier bei Edom. Ist das wirklich das Leben, das ich führen möchte? Ist das der Weg, den ich gehen möchte? Wir werden nur gesegnet sein, wenn wir das Wohl unserer Geschwister, unserer Brüder, unserer Schwestern suchen. Wir werden gesegnet sein, wenn wir für sie beten. Dann kann ich auch nicht gegen sie sein. Wenn ich für meinen Bruder, für meine Schwester bete, dann werde ich um ihren Segen, um (00:02:04) ihr Wohlergehen beten. Und das wollen wir tun. Wir wollen das aus diesem kritischen, aus diesem gerichtlichen Vers wollen wir das mitnehmen für uns, dass wir das Wohl unseres Bruders, unserer Schwester im Auge haben, dass wir für ihn, für sie beten, dass wir ihnen Gutes tun, damit es ihnen wohl geht. Wir können sicher sein, dass es innerlich uns Frieden gibt und dass wir dann unter der guten Hand des Herrn gesegnet sein werden. Das wünsche ich dir und mir nicht nur für heute, sondern auch für die vor uns liegende Zeit.
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