26.07.2021 Schöpfung

Der Kipppunkt des Ökosystems – und die fehlende Frage nach Gott

Die Katastrophe(n)

Nach zwei Jahrhunderthochwassern 2002 uns 2013 gibt es im Jahr 2021 schon wieder eines. Natürlich - eigentlich kann es nur eines geben pro Jahrhundert. Aber jetzt häufen sie sich. Und die Folgen für etliche Menschen sind verheerend! Viele Tote und große Schäden.

 

Die Frage

Die wesentlichsten Fragen, die jetzt diskutiert werden, sind:

  • Warum ist nicht rechtzeitig gewarnt worden? Wer ist schuld daran, dass die Toten nicht verhindert wurden, sondern viele Menschen zum Teil im Schlaf überrascht wurden?
  • Was ist falsch an unserer Klimapolitik? Wir müssen noch schneller und noch schärfer moderne Klimapolitik betreiben (was auch immer das bedeuten mag)! Ob das rational ist (wie ich jetzt las, wo für Batterien auf Länder zurückgegriffen werden muss, die alles andere als „menschenrechtsmäßig" positiv regiert werden (z.B. Kongo für Kobalt) usw., steht dahin. Aber es ist eben (scheinbar) „grün".

 

Keine Frage

Interessant und sehr aufschlussreich ist, dass eine Frage keine Frage ist: Da es Gott nicht geben darf, da man sich von Gott abgewendet hat, da Gott nur etwas für die ewig Gestrigen ist: Nach Gott braucht niemand zu fragen. Wirklich? Nennen sich nicht viele noch - wenigstens verklausuliert - Christen? Warum also wenden wir uns nicht an Gott? Hat Gott vielleicht eine Botschaft für uns?

 

Zwei „Urheber"

Wie so oft haben wir es mit zwei „Agenten" zu tun. Als bekennende Christen halten wir daran fest!

  • Es gibt den großen Widersacher des Herrn, den Teufel, der zerstören möchte, der Menschen die Möglichkeit rauben möchte, sich zu bekehren. Er will Chaos anrichten, wie er es schon von Anfang an getan hat (1. Mo 1,2). Und auch heute will er Menschen Angst machen und sie mit irdischen Dingen beschäftigen, auf keinen Fall mit Gott!
  • Es gibt Gott, den Schöpfer unsers Universums, ja von allen Geschöpfen. Er zeigt uns Menschen die Grenzen auf. Wenn Menschen den Regenbogen in böser Weise umdeuten und missbrauchen, zeigt Er uns, dass es um Wasser ging, um sehr, sehr viel Wasser. Gott sollte jeder auf seiner Rechnung haben. Sonst wird das große Erwachen kommen.

 

Petrus schreibt, dass die Menschen sagen: „Indem ihr zuerst dieses wisst, dass in den letzten Tagen Spötter mit Spötterei kommen werden, die nach ihren eigenen Begierden wandeln und sagen: Wo ist die Verheißung seiner Ankunft? Denn seitdem die Väter entschlafen sind, bleibt alles so von Anfang der Schöpfung an. Denn nach ihrem Willen ist ihnen dies verborgen, dass von alters her Himmel waren und eine Erde, entstehend aus Wasser und im Wasser durch das Wort Gottes, durch welche die damalige Welt, von Wasser überschwemmt, unterging. Die jetzigen Himmel aber und die Erde sind durch dasselbe Wort aufbewahrt für das Feuer, behalten auf den Tag des Gerichts und des Verderbens der gottlosen Menschen" (2. Pet 3,3-7)

 

Der Mensch

Der Mensch möchte sich Gott nicht beugen. Daher steht er unter Gottes Zucht. Das zeigt unter anderem Römer 1. Das, was der moderne Menschen „Freiheit", liberal, tolerant nennt, ist Sünde. Und es ist Gottes Zucht über den Menschen, der sich von Ihm abgewendet hat.

 

Genau das zeigt Gott jetzt. Aber die Klimaveränderungen, die nach Meinung mancher Experten gar nicht die tiefere Ursache für die Überschwemmungen gewesen sind, bleiben doch Folge des falschen menschlichen Handelns. Und da Menschen oft nicht bewahrend handeln, sondern in der Spur des Teufels zerstörend, können Katastrophen auch „direkt" Folgen unserer verkehrten Treibens sein. Aber über allem steht Gott. Er hat Noah und damit uns allen zugesagt, dass Er diese Erde nicht durch Wasser untergehen lassen wird. Das aber schließt Überschwemmungen und Flutkatastrophen und Tsunamis nicht aus.

 

Wenn alles solch klaren Klimamodellen und Klimaveränderungsprozessen unterliegt, stellt sich die folgende Frag: Warum können wir das Wetter nur relativ  kurzfristig vorhersagen? Wenn das alles klaren Modellen folgen würde, könnte man es viel längerfristiger vorhersagen. Wir können es nicht. Es gibt nämlich einen Gott, der über allem steht. Und Klima ist ein Komplex, der weder ein- noch zweidimensional wirkt und entsteht, wie uns manche „Experten" und selbsternannten Klimaschützer weismachen wollen: Es ist multikomplex.

 

Christen

Als Christen sind wir nicht ausgenommen von Gottes züchtigendem Handeln über die Menschen. Aber wir haben eine Hoffnung. Wir wissen, dass der Herr Jesus wiederkommen wird, um uns in den Himmel zu holen. Dann aber ist es zu spät für alle Menschen, die uns umgeben und Jesus noch nicht als ihren Retter angenommen haben.

 

Gott wird weiter darauf aufmerksam machen, dass es Ihn gibt. Denn Er wird in dem Gemachten gesehen (wer Augen dafür haben möchte, siehe Römer 1). Und Er wird auch in seinen Zuchthandlungen gesehen, denn diese hat Er in seinem Wort vorhergesagt (Römer 1).

 

Gericht

Wenn Satan aber den Verstand verfinstert und verhindern möchte, dass der Lichtglanz Gottes die Menschen erreicht (2. Kor 4), bedarf es des souveränen Eingreifens Gottes in Gnade. Gott sei Dank - das tut Er noch. Und es gibt Einzelne, auch in unserem Land, die sich dem öffnen.

 

Nutzen wir die Möglichkeiten, auf Gott aufmerksam zu machen, der über allem steht. Ihm kann man nicht davon laufen. Entweder ist Er unser Retter-Gott, oder Er wird unser Richter sein. Das muss schrecklich sein - es hat die Hölle als Folge! Noch immer bietet Er die Gute Botschaft in Christus an. Rette sich zu Ihm, wer bereit ist, sich als Sünder vor Gott anzuerkennen.