11.09.2020 Persönlicher Glaube

Die Bibel – ihre Entstehung und Überlieferung (1)

Gott zeigt in diesem Buch auf, wer Er ist, und wer der Mensch ist. Dadurch erkennen wir, dass der Mensch ein Sünder ist und für ewig verloren geht. Damit wir aber nicht für ewig verloren gehen müssen, stellt Gott in diesem Buch ebenso seinen Rettungsplan vor. Dieser gründet sich auf die Person Jesus Christus, den Sohn Gottes, und dessen Erlösungswerk am Kreuz von Golgatha. Wie ein roter Faden durchzieht diese Person alle Bücher der Bibel, was Ihn zum Zentrum dieses Buches macht.

 

Weil die Bibel offen über unseren verdorbenen Zustand spricht und von den Menschen eine Entscheidung fordert, versucht man sie anzugreifen, zu entkräften und zum Teil sogar zu beseitigen. So ist sie seit vielen Jahren ein Gegenstand von offener Kritik geworden. Ob es sich dabei um die Frage nach der Unfehlbarkeit der wörtlichen Inspiration handelt, um die Pentateuchkritik, um angebliche Verfälschungen in der Überlieferung, um Angriffe auf den Inhalt der Bibel und dessen Autorität: Immer wieder bemüht man sich, Argumente zu finden, die die Bibel scheinbar als unglaubwürdig darstellen sollen.

 

Aus diesem Grund möchten wir in der nächsten Zeit die Bibel unter die Lupe nehmen und uns ansehen, wie sie entstanden ist und welche Geschichte mit ihr verbunden ist. Denn von Beginn der Entstehung der Bibel an sind bereits 3 500 Jahre verflossen. Über 1 900 Jahre sind vergangen, seit das letzte Buch der Bibel geschrieben wurde. Ein langer Zeitraum also, in dem die Bibel treu und zuverlässig überliefert werden musste.

 

Doch bei allen Angriffen dürfen wir jetzt schon etwas Grundlegendes festhalten: „Der Himmel und die Erde werden vergehen, meine Worte aber werden nicht vergehen" (Mt 24,35).

 

Gott selbst wacht über sein Wort. Kein Mensch kann und wird dieses Wort je vernichten können. „In Ewigkeit, HERR, steht dein Wort fest in den Himmeln" (Ps 119,89).