30.05.2020 Schöpfung | Persönlicher Glaube

WWF: Größtes Artensterben seit Ende der Dinosaurier-Zeit droht

Bild: Iberische Smaragdeidechse

Der World Wide Fund For Nature (WWF) spricht von dem größten Artensterben seit dem Ende der Dinosaurier-Zeit. Dieses Sterben sei neben der Klimakrise die größte Bedrohung weltweit. Es könnte rund 1 Million Arten betreffen in den nächsten Jahrzehnten, denn von mehr als 112 000 untersuchten Arten würden mehr als 30 000 als gefährdet gelten. Das Aussterben von Tier- und Pflanzenarten ginge fast 1 000-mal schneller als die Entstehung neuer Arten. ES handle sich um das sechste große Artensterben in er Geschichte der Erde. Doch dieses Mal seien nicht Naturkatastrophen, sondern der Mensch die Ursache: Zerstörung von Lebensräumen, Verschmutzung von Luft, Wasser und Boden; auch die industrielle Landwirtschaft. In Deutschland sind unter anderem der Schweinswal und die Smaragdeidechse akut gefährdet. Auch die Bestände der Feldvögel sind wohl seit 1980 um gut 30% zurückgegangen.

 

Interessant ist es, die wirklichen Ursachen einmal zu betrachten. Wenn es um das Dinosaurier-Sterben geht, finden wir in Gottes Wort nur Hinweise, dass es sie gegeben hat. Hiob spricht offensichtlich von diesen Tieren in Hiob 40,15-24 und Hiob 40,25-41,26.

 

Nun stellt sich die Frage, wie diese Tiere ausgestorben sind. Sie können nicht automatisch mit der Flut (1. Mo 7) ausgestorben sein, denn dann hätte man unter den Fossilien nicht vollständige Nester (mit Eiern) gefunden, die bei der Flut sicher durch das Wasser von oben und unten auseinandergeschwemmt worden wären. Also muss es sich um Nachfolgekatastrophen handeln, in denen zum Beispiel die Gebirgszüge wie die Alpen entstanden sind durch Bewegungen in der Erdkruste und -oberfläche. Dadurch ist auch der Lebensraum der Dinosaurier zerstört worden, der wohl in erster Linie in den großen Flachmeeren bestanden hat.

 

Mit anderen Worten: Lebensraumprobleme für Tiere waren auch damals schon mit die Ursache dafür, dass Tierarten verschwanden. Nun fragt man sich, was die Ursache für das Verschwinden des Lebensraums war? Die Antwort lautet: Die Sünde des Menschen! Denn Gott brachte die Flut über die Erde, weil der Mensch böse war und sich gegen Gott stellte: „Und der Herr sah, dass die Bosheit des Menschen groß war auf der Erde, und alles Gebilde der Gedanken seines Herzens nur böse den ganzen Tag. Und es reute den Herrn, dass er den Menschen gemacht hatte auf der Erde, und es schmerzte ihn in sein Herz hinein. Und der Herr sprach: Ich will den Menschen, den ich geschaffen habe, von der Fläche des Erdbodens vertilgen - vom Menschen bis zum Vieh, bis zum Gewürm und bis zu den Vögeln des Himmels; denn es reut mich, dass ich sie gemacht habe" (1. Mo 6,5-7).

 

Die Flut war die Konsequenz der Bosheit des Menschen, und die Katastrophen, die zum Aussterben des Lebensraums der Dinosaurier geführt haben, waren die Folge der Umwälzungen durch die Flut.

 

Hat dieses „Artensterben" zum Untergang der Welt geführt? Nein! Gott hält diesen Kosmos im Gleichgewicht, was auch der Mensch an Bosheit tut. So ist es auch heute. Wenn wir also in den Medien den Untergang vorhergesagt bekommen, so haben diese Propheten recht, aber in anderer Weise, als sie es meinen. Ja, Gott wird einmal diese Erde ihrem Ende zuführen. Der Herr Jesus selbst wird die Schöpfung wie einen Mantel zusammenfalten (Heb 1,12). Aber Er wird es aktiv tun. Da wird nichts einfach durch Menschenhand und Versagen von uns kaputt gehen. Das heißt, das ganze Gerede von Klimaerwärmung und Klimakatastrophen hat mit Weltuntergang nichts zu tun. Nicht, dass wir nicht den Auftrag hätten, verantwortungsbewusst mit der Schöpfung umzugehen. Aber diese Untergangsszenarien sind nicht nur verfrüht, sie sind Unfug.

 

Dennoch bleibt bestehen, dass die ganze Schöpfung leidet. Sie leidet nicht so sehr darunter, dass hier Kohlendioxid oder andere Stoffe im Übermaß produziert werden. Sie leidet unter der Sünde derer, die hier leben und die Sünde in diese Welt gebracht haben. Wenn die Menschen weniger öko und dafür mehr gottesfürchtig wären, würden sie deutlich mehr bewirken können. Aber Klima und Ökologie sind für die Menschen zu einer (Ersatz-) Religion geworden. Damit beruhigen viele ihr Gewissen, bringen aber keine Fortschritte für unseren Kosmos hervor.

 

„Denn das sehnliche Harren der Schöpfung wartet auf die Offenbarung der Söhne Gottes. Denn die Schöpfung ist der Nichtigkeit unterworfen worden (nicht freiwillig, sondern dessentwegen, der sie unterworfen hat), auf Hoffnung, dass auch die Schöpfung selbst frei gemacht werden wird von der Knechtschaft des Verderbens zu der Freiheit der Herrlichkeit der Kinder Gottes. Denn wir wissen, dass die ganze Schöpfung mitseufzt und mit in Geburtswehen liegt bis jetzt. Nicht allein aber sie, sondern auch wir selbst, die wir die Erstlinge des Geistes haben, auch wir selbst seufzen in uns selbst, erwartend die Sohnschaft: die Erlösung unseres Leibes" (Röm 8,19-23).

 

Erst mit dem Wiederkommen des Herrn in Macht und Herrlichkeit wird diese Schöpfung eine Entlastung erfahren. Wir selbst werden von den Folgen des Sündenfalls in dieser Schöpfung schon mit der Entrückung befreit. Aber diese Schöpfung wird erst dann zur „Ruhe" kommen, wenn der Herr Jesus erscheinen und in Herrlichkeit regieren wird. Alle vorherigen Anstrengungen sind letztlich zum Scheitern verurteilt.