12.03.2020 Versammlung / Gemeinde | Menschliches Zusammenleben

Babysitter verzweifelt gesucht

Vor einiger Zeit las ich einen Artikel mit der obigen Überschrift. Offenbar ist es in unserer Gesellschaft schwierig geworden für (jüngere) Eltern, einen Babysitter für einen Abend zu finden. Das kann an mehreren Gründen liegen, nicht zuletzt natürlich auch an der Selektion von uns Eltern, denen es womöglich keiner recht machen kann. Dann hat es natürlich auch keinen Sinn, auf andere zu schimpfen. Das sollten wir ohnehin nicht tun..

 

In unserer heutigen Gesellschaft ist es tatsächlich schwierig(er) geworden, Hilfen für die Familien zu bekommen. Sie ist durch Egoismus geprägt (vgl. 2. Tim 3,1-5). Unter Christen sieht das anders aus. Oder?

 

Eigentlich sollte es unter Gläubigen kein Problem sein, jüngere Geschwister zu finden, die gerne einen Abend aushelfen. Natürlich – wenn Eltern oder Schwiegereltern in der Nähe sind, werden auch sie das gerne tun. Aber das ist eben für viele nicht der Fall.

 

Der Apostel Paulus schreibt in Epheser 4,16, dass der ganze Leib wohl zusammengefügt und verbunden ist durch jedes Gelenk der Darreichung. So dürfen, ja sollen wir einander eine Hilfe sein, uns gegenseitig unterstützen. Gerade jüngere Geschwister können auf diese Weise einen schönen Dienst für den Herrn tun, wenn sie Familien unterstützen. Nimmst Du eine solche Aufgabe (gerne) wahr?

 

Dass sich Eltern und Familien dann in angemessener Form dafür bedanken, sollte nicht weiter erwähnt werden müssen. Aber auf diese Weise des Miteinander können wir zeigen, dass wir „Versammlung Gottes“ (Gemeinde) wirklich praktisch ausleben wollen. Dass das für uns kein theoretisches Konstrukt ist. Es wäre schön, wenn man das an unserem Leben erkennen kann.