07.06.2019 Persönlicher Glaube

Eine Mauer überspringen (FMN)

  • Da gibt es eine Sünde in deinem Leben, die dich gefangen nimmt. Du kommst nicht davon los, obwohl du weißt, dass es böse ist, was du tust. Aber irgendwie klebst du an der Sünde und die Sünde an dir.
  • Oder du merkst, wie schlecht und böse du bist, und meinst, dass du so bestimmt niemals in den Himmel kommen wirst.
  • Vielleicht hast du erlebt, dass deine Mutter oder dein Bruder ganz plötzlich ums Leben gekommen ist. Solche furchtbaren Ereignisse, die Ungläubige Schicksalsschläge nennen, können einen vollkommen aus der Bahn werfen.
  • Geht es dir möglicherweise auch so wie „dem schwarzen Schaf“, das von allen kritisiert und niedergemacht wird?

Jeder Christ hat früher oder später mit Hindernissen in seinem Leben zu kämpfen. Auch große Glaubensmänner und -frauen haben diese Erfahrung gemacht. David spricht einmal von einer Mauer, die sich vor den Augen eines Gläubigen aufbauen kann. Solch eine Mauer kann, wenn man nahe genug davor steht, wie eine unüberwindbare Hürde aussehen. Für Kinder Gottes aber gibt es keine unpassierbaren Hindernisse. Wir haben nämlich den Einen an unserer Seite, der stärker ist als jeder Feind und jedes Problem: Gott. „Denn mit dir werde ich gegen eine Schar anrennen, und mit meinem Gott werde ich eine Mauer überspringen“ (Ps 18,30), war die Gewissheit Davids. Dabei kann man eine hohe Mauer eigentlich gar nicht überspringen. Doch Gott macht es möglich.

Manche Erfahrungen können Ungläubige dazu bringen, am Leben zu verzweifeln. Und auch Gläubige sehen manchmal keinen Ausweg mehr. In dem neuen FMN-Heft (6-2019) findest du einige Hinweise aus Gottes Wort, wie du Glaubenshindernisse überwinden kannst. Wenn man einmal den „Glaubensschlüssel“ in die Hand (des Herzens) bekommen hat, weiß man, dass es ein Überwinden gibt; danach kann man auch weiter entsprechende Erfahrungen machen. Genau das stärkt das Vertrauen beim nächsten Mal. Daher wünsche ich dir von Herzen eine solche Lebenserfahrung!

 

Folge mir nach – Heft 6/2019