13.02.2019 Persönlicher Glaube | Ehe & Familie

Ein gutes Gewissen

Ein gläubiges Mädchen wurde von einem Ungläubigen zu einem Rockkonzert eingeladen. Sie antwortete: „Nein, danke!“ Kurze Zeit später kam derselbe junge Mann und lud sie zum Tanzen ein. Wieder lehnte sie ab. Aber er machte weiter und bat sie ein drittes Mal, ihn zu einer Schulparty zu begleiten. Aber auch das dritte Mal lehnte sie ab. Diese dritte Zurückweisung frustrierte den jungen Mann so sehr, dass er ausrief: „Du gehst nicht zu einem Rockkonzert. Du tanzt nicht. Du trinkst nicht. Du magst keine Partys. Kennst du überhaupt Spaß und Vergnügen in deinem Leben?“

 

Die Antwort der jungen Frau ist eine Lektion für uns alle!

 

„Ich habe Freude daran, jede Nacht mit einem klaren Kopf und einem sauberen Gewissen ins Bett zu gehen. Ich freue mich, jeden Morgen ohne Kater aufzuwachen, ohne mich schuldig zu fühlen, was ich in der Nacht zuvor getan habe. Ich habe wirklich Freude darin, Dinge zu tun, derer ich mich nicht schämen muss oder die ich nicht verteidigen müsste, wenn mich meine Eltern oder Mitgläubige dabei sehen. Aber vor allem anderen habe ich große Freude daran, solche Dinge zu tun, die meinen Herrn ehren.“

 

Der junge Mann war nicht bereit, sein Leben zu ändern. So lud er diese Frau nie wieder zu etwas ein. Heute ist sie mit einem glaubensstarken Christen verheiratet, der von ihr besonders deshalb angezogen wurde, weil er ihre Überzeugungen und ihre innere Schönheit erkannte. Sie hat weiter Freude daran, ohne die Narben und das Bedauern eines sündigen Lebens der Vergangenheit zu dazustehen. Sie freut sich, den Tag als Hilfe für ihnen Mann und als Mutter in ihrem Heim zu verbringen. Besonders hat sie Freude daran, ein Vorbild für junge Mädchen inmitten der Gläubigen und in der Nachbarschaft zu sein, die fast täglich mit denselben Versuchungen konfrontiert werden, die sie selbst im Blick auf ihr Gewissen erlebt hat.

 

Ein gutes Gewissen wird nicht nur uns segnen, sondern auch diejenigen, die uns umgeben.