30.10.2018 Persönlicher Glaube

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Gericht in der Zeit Noahs

In 1. Mose 7,4 hat Gott angekündigt, dass Er 40 Tage und Nächte Regen auf die Erde kommen lassen würde. Hier sehen wir, dass diese Zahl mit Gericht verbunden ist. Auch heute erlebt man, dass Menschen - wie damals in der Zeit Noahs - meinen, sie könnten leben, wie sie wollten. Selbst unter Christen wird Unmoral als Zeichen der modernen christlichen Ausrichtung und Freiheit propagiert. So unterliegt man einer Selbsttäuschung.

 

Manche besitzen dabei noch die Chuzpe, entschiedene Christen, die Gottes Wort noch ernst nehmen, zu verleumden, zu beschimpfen und zu lästern, wenn diese Gottes Wort hochhalten und predigen. Im Zeitalter moderner Medien kann man das anonym oder auf eine Weise tun, dass derjenige nicht darauf antworten kann. Das mag scheinbar besonders intelligent wirken (auf einen selbst) und das eigene Gewissen beruhigen. Scheinbar ...  So schützt man sich davor, auf direkte Weise eine Antwort aus Gottes Wort zu erhalten.

 

Aber es zeugt gerade von dem schlechten Gewissen, wer auf diese Weise versucht, einer biblischen Antwort zu entgehen oder auszuweichen. Er offenbart sein eigenes Herz und seine Sünde. Gottes Antwort war: Gericht über alle Menschen, außer der Familie Noahs. Und was für ein furchtbares Gericht. Denn „die Erde war verdorben vor Gott, und die Erde war voll Gewalttat." Genau diese beiden Arten von Sünde finden wir bis heute.

 

Damals wie heute räumt Gott uns eine Zeit ein, um umzukehren. Damals waren es sogar 120 Jahre. Wie viel Zeit uns Gott heute noch gibt, wissen wir nicht. Noch aber lädt Er ein umzukehren und Jesus Christus als Retter und Herrn anzunehmen. Er ist nicht nur Retter - Er ist auch Herr über unser Leben.

 

Prüfung in der Wüste

Aus 5. Mose 2,7 wissen wir, dass das Volk Israel 40 Jahre in der Wüste gewesen ist. Diese 40 Jahre waren eine Bewährungs- und Prüfungszeit für das Volk. Gott prüfte das Volk, ob es seinem Wort gehorsam sein würde oder nicht.

 

So prüft Gott auch unser Leben. Er sieht, ob wir uns selbst Regeln machen, die wir gut oder angenehm finden, oder ober wir bereit sind, uns seinem Wort unterzuordnen. Ob wir von Herzen das tun wollen, was Er uns im Blick auf Lehre und Praxis unseres Lebens aufgeschrieben hat.

 

Bei dem Volk Israel war das Ergebnis ernüchternd und sehr traurig. Was Gott wohl im Blick auf unser Leben sagen muss?

 

Einen König hat Gott auch einmal geprüft: Belsazar. Er wurde als zu leicht erfunden. Gott brachte damals das Urteil unmittelbar über diesen Mann. Heute noch leben wir in einer Zeit, die Gottes Liebe in Christus offenbart. Hoffentlich nutzen wir diese Zeit zum Guten.

 

40 Tage Fastenzeit bei Christus

In Matthäus 4,2 lesen wir, dass der Herr Jesus 40 Tage und Nächte gefastet hat und in der Wüste von Gott umhergeführt wurde. Zugleich wurde Er von Satan versucht. Auch für Ihn, unseren Retter, war das eine Prüfungszeit.

 

Und was ist das Ergebnis bei Ihm? Wir sehen nur Vollkommenheit. In allem lebte Er vollkommen abhängig von Gott, war Ihm und seinem Wort gehorsam und verherrlichte Gott in jeder Hinsicht. Hierin ist Er unser Vorbild!