15.08.2018 Persönlicher Glaube

Apologetik (FMN)

Wenn man eine Ecke oder ein Detail daraus entfernte, würde etwas Wichtiges fehlen. Denn das, was Gott uns schenkt, ist in allem wertvoll. Daher ermahnt uns der Apostel Paulus: „Halte fest das Bild gesunder Worte, die du von mir gehört hast, in Glauben und Liebe, die in Christus Jesus sind“ (2. Tim 1,13).

Stell dir vor, in diesem wunderbaren Bild fehlte die Tatsache, dass Gott selbst diese Welt erschaffen hat. Was für einen Sinn hätte unser Leben dann noch? Warum sind wir dann auf dieser Erde? Wären wir ein Zufallsprodukt?

Oder wenn man die Allwissenheit Gottes wegnähme, der schon in alttestamentlicher Zeit Menschen inspirieren konnte, vom kommenden Messias, dem Herrn Jesus, zu zeugen. Dann wäre das Alte Testament eine Ansammlung von Geschichte und Lehren. Aber was für einen besonderen Sinn hätte dieser Bibelteil dann für uns?

Der Hauptangriff des Teufels liegt besonders darin, uns die Grundlage unseres Glaubens wegzunehmen: das Wort Gottes. Schon von Anfang an hat er versucht, die Glaubwürdigkeit der inspirierten Schreiber zu untergraben. Seine List besteht auch in der Aussage, die Bibel enthielte zwar Gottes Wort, aber auch reine Menschenworte. Bei vielen Christen hat diese Saat des Misstrauens den Glauben zerstört. Wie wichtig ist daher festzuhalten: „Alle Schrift ist von Gott eingegeben und nützlich ...“ (2. Tim 3,16).

Wir wollen an der Wahrheit des Wortes Gottes nicht nur festhalten, sondern auch bereit sein, für sie einzutreten, in Liebe und Gnade, aber auch in aller Klarheit. Wir sind es unserem Herrn, der sein Leben für uns gegeben hat, schuldig. „Seid jederzeit bereit zur Verantwortung gegen jeden, der Rechenschaft von euch fordert über die Hoffnung, die in euch ist, aber mit Sanftmut und Furcht“ (1. Pet 3,15.16).

Folge mir nach – Heft 8/2018