25.05.2018 Gute Botschaft

Gottes perfekte Zeitplanung

Mitten am Nachmittag, es war gegen 15 Uhr in Jerusalem, machten sich Petrus und Johannes gerade auf den Weg hinauf zum Tempel, um dort zu beten. Die ersten Christen wurden gerade daran erkannt, dass sie oft und intensiv beteten und alles mit Gott besprachen und von Ihm abhängig lebten. Die Folge davon war eine große Kraft, tiefgehende Erweckungen und Gottesfrucht! (Apg 1,14; 2,42; 2,47; 12,5; usw.)

 

Am Tempel angekommen, wurde gerade ein Mann an die Pforte gebracht, der von Kindesbeinen an lahm war. Tagein tagaus saß er dort, um Almosen zu sammeln und seinen Lebensunterhalt bestreiten zu können. Immer war er auf andere angewiesen!

 

Ein besonderer Tag

Doch heute sollte ein ganz besonderer Tag in seinem Leben werden: Gerade in dem Moment als Petrus und Johannes in den Tempel eintreten wollten, entdeckte er sie und bat auch sie um einen Almosen.

 

Petrus und Johannes gehen voller Mitgefühl auf seine Bedürfnisse ein, doch Silber und Gold können sie ihm nicht geben. Doch das, was sie haben und ihm gerne geben, ist viel wertvoller! Im Namen Jesus Christi, des Nazaräers, wird er ein für allemal von seiner Krankheit geheilt. Er kann jetzt aufstehen, gehen und springen, er ist völlig gesund!

 

So wie diesem Mann, geht es noch vielen Menschen - sie sind lahm von Kindesbeinen an: Sie sind Sünder vor einem lebendigen Gott und können sich selbst nicht retten - sie sind kraftlos. (Röm 3,23; 5,6) Ohne eine lebendige Beziehung zu Jesus Christus gehen sie ewig verloren.

 

Aus Apostelgeschichte 4,22 erfahren wir, dass dieser Mann mehr als 40 Jahre alt war, als er geheilt wurde. Wir könnten die Frage stellen, ob er denn in den vergangenen Jahren nie von Petrus und Johannes Notiz genommen hatte, als sie in den Tempel gegangen waren? Oder auch von dem Herrn Jesus selbst - hatte er Ihn denn nie gesehen? Wir wissen die Antwort nicht, doch Gottes Stunde zur Rettung dieses Mannes kam genau an diesem Tag. Jetzt wurde er geheilt und gerettet! Ein Wunder der Gnade Gottes geschah!

 

Bete weiter!

Vielleicht betest Du schon viele Jahre für die Bekehrung eines Menschen, der Dir wertvoll ist - vielleicht für einen Freund oder Arbeitskollegen, vielleicht auch für Deine Kinder oder Deinen Ehepartner - und fragst Dich, warum Gott Dein Gebet noch nicht erhört hat. Noch immer geht die Person, für die die Du betest, an dem Gnadenangebot Gottes vorbei.

 

Diese Begebenheit darf uns Mut machen weiter zu beten und zu vertrauen, dass Gottes Zeitplan perfekt ist! Er möchte auch diese Person erreichen und retten, für die Du betest (1.Tim 2,4). Vielleicht nach 40 langen Jahren, aber möglichweise auch viel früher (vgl. auch die Heilung des Mannes am Teich von Bethesda, Joh 5,1ff). 

 

„Georg Müller betete für die Errettung eines Freundes über 20 Jahre lang. Müller selbst erlebte es nicht mehr, wie sein Gebet erhört wurde. Bei Müllers Beerdigung wurde dieser Freund jedoch von der Predigt derart getroffen und überführt, dass er sein Leben Jesus Christus übergab." (Thomas Lange, Der vergessene Auftrag, S. 76)