Am: Di, 30. Juni 2026
In 1. Mose 47 erleben wir, wie Jakob seine schönsten und besten Jahre geschenkt bekam. Er war nämlich (wieder) in der Nähe Josephs, der inzwischen aber der Herrscher der Welt unter dem Pharao geworden war. Wenn wir doch mehr in der Nähe Christi unser Leben führen würden ...
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In Kapitel 47 finden wir, dass Jakob in Ägypten angekommen ist und, wir können sagen, seine
beste Zeit in seinem Leben hat.
Es mögen nur 17 Jahre sein, aber diese 17 Jahre konnte er genießen.
Warum?
Weil er bei Joseph war.
Und das ist prophetisch die Zeit, wo Israel in der Zukunft bei Christus sein wird.
Das heißt, nach der Entrückung, wenn die Drangsalszeit vorbei sein wird, wird das Volk
Israel zu Christus kommen.
Wir haben natürlich hier in Kapitel 47 gewissermaßen zwei Perspektiven auf das Kapitel.
Einerseits ist noch diese Hungersnot, die von der Drangsalszeit spricht.
Andererseits ist Jakob schon bei Joseph und damit haben wir ein Vorbild auch von dem tausendjährigen
Reich.
Wir sehen, dass seine Brüder als Schafhirten dort in Ägypten sich niederlassen und es
zeigt, dass in dem tausendjährigen Friedensreich wieder Landwirtschaft der Mittelpunkt der Erde
sein wird.
Das heißt, es wird nicht mehr große Industrieunternehmen und dergleichen geben, sondern wir finden
in dem Propheten Jesaja und an anderer Stelle, dass eben diese Landwirtschaft maßgebend (00:01:05)
die Beschäftigung der Völker auf dieser Erde sein wird.
Jesaja 2 Vers 4 und Micha 4 Vers 3 zeigt, dass Schwerter zu Pflugscharen gemacht werden
und so eben diese Schafhirten auch ihre Tätigkeit auch in der Landwirtschaft ausüben können.
Wir sehen darüber hinaus, dass Gott seinen Überrest in der Drangsalszeit bewahren wird.
So wie eben Israel bei den Plagen in 2. Mose bewahrt worden ist, indem Gott eine Trennung
gemacht hat, so wird er sie auch, auch wenn manche als Märtyrer sterben müssen, wird
er doch seine gute Hand über sie halten und sie bewahren.
Aber noch einmal, das Großartigste ist, dass Jakob bei Joseph ist und das dürfen wir auch
praktischerweise für uns mitnehmen, dass da, wo wir in der Nähe des Herrn Jesus leben,
da wo wir an seiner Seite stehen, da werden wir gesegnet sein, da werden wir beschützt sein.
In Vers 6 sehen wir, dass diese Familie Jakobs in dem besten Teil des Landes, nämlich bei (00:02:04)
Joseph, ihr Leben führen konnte.
Das ist wirklich wahrer Segen und der kommt nur von Christus.
Wir finden in diesem Kapitel natürlich auch wunderbare Hinweise auf den Herrn Jesus.
Joseph, wie das dann ab Vers 13 gezeigt wird, ist derjenige, der auch in dieser Hungersnot
jetzt von dem Pharao die ganze Kompetenz bekommt.
Wir lesen das, wo jetzt das Geld im Land Ägypten ausgeht.
Alle Ägypter, Vers 15, zu Joseph kamen und sprachen, gib uns Brot.
Er ist gewissermaßen der Repräsentant des Pharao.
Und das zeigt uns, wie der Herr Jesus Herrscher sein wird über alles.
Er wird bei Gott, dem Vater sein.
Er wird für Gott, den Vater, diese Herrschaft auf dieser Erde für alle übernehmen.
Wir lesen ja davon an verschiedenen Stellen des Alten und Neuen Testamentes.
Wir denken an Hebräer 2, wo es heißt in Vers 8, du hast alles seinen Füßen unterworfen. (00:03:01)
Alles ist dem Herrn Jesus unterworfen worden.
Wir denken an Stellen wie Psalm 22, wo es in Vers 28 und 29 heißt, alle Enden der Erde
werden sich erinnern und zu dem Herrn umkehren und vor dir werden niederfallen alle Geschlechter
der Nationen.
Denn des Herrn ist das Reich und unter den Nationen herrscht er.
Ähnlich finden wir in Matthäus 13, dass ihm die ganze Welt gehört.
Er hat die ganze Welt erworben, dieser Erde.
Matthäus 13 Vers 34 erklärt in Vers 38.
Wir denken an Psalm 24 Vers 1: "Des Herrn ist die Erde und ihre Fülle, der Erdkreis
und die darauf wohnen".
Wir denken auch an Hesekiel 18, wo wir prophetisch lesen im Blick auf den Herrn, Hesekiel 18,
in Vers 4:
"Siehe, alle Seelen sind mein;" - das ruft Gott - "wie die Seele des Vaters, so auch die Seele
des Sohnes:
Sie sind mein".
Und so finden wir hier, dass die ganzen Ägypter Joseph sozusagen gehörten.
Und auch 1.
Korinther 15 in Vers 28 zeigt, wie der Herr Jesus eine wunderbare Herrschaft haben wird, (00:04:05)
wenn ihm aber alles unterworfen sein wird.
Das finden wir hier bei Joseph.
Wir finden auch, wie er eine wunderbare Verwaltung in diesem Reich vornimmt, wie Ägypten, als
dieses Land, in dem durch die Träume des Pharao, die Joseph gedeutet hat, dadurch eine Verwaltung
vorher schon stattfand in den guten Jahren und jetzt durch diesen weisen Joseph, der Christus
diese wunderbare Verwaltung im tausendjährigen Reich vornehmen wird.
Wenn wir uns Jakob anschauen, dann sind wir auch überrascht.
Er ist derjenige, der den Pharao segnet.
Vers 8 heißt es so und Vers 10 noch einmal.
Nach Hebräer 7 Vers 7 wissen wir, dass das Niedrigere vom Höheren gesegnet wird.
Ja, selbst der schwächste Gläubige ist größer, ist gesegneter als der höchste Weltherrscher,
Weltmensch, den es hier auf dieser Erde gibt.
Jakob ist damit nicht nur gesegnet in dem gesegneten Teil, sondern er wird zu dem Segnenden. (00:05:02)
Das möchte Gott auch für uns, dass wir solche sind, die zum Segen für andere sind.
Wir lesen, dass er zum Pharao sagt, dass er ein Fremdling war, die Jahre seiner Fremdlingschaft.
Das war sein Merkmal, dass er Fremdling war.
Ist das auch unser Merkmal, dass wir Fremdlinge in dieser Welt sind?
Wir sehen, dass er Joseph schwören lässt, dass seine Gebeine nicht in Ägypten, sondern
in Kanaan begraben werden.
Wir sehen also, dass er an die Auferstehung glaubt.
Wunderbarer Glaube in seinem Herzen.
Und dann zum Schluss, Israel betete an am Kopfende des Bettes.
Wunderbar, dass sein Zielpunkt des Lebens, wie wir das noch einmal sehen werden, die
Anbetung Gottes ist.
Aus jemand, der im Eigenwillen handelte ursprünglich, finden wir, dass dieser Lister, dieser Überlister
zu einem Anbeter Gottes wird.
Ob das auch in deinem und meinem Leben so ist?