Am: Sa, 3. Oktober 2026
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(00:00:00)
Einen guten Tag mit Erstemose 13 Vers 8. Da lesen wir, Abraham sprach zu Lot,
lass doch kein Gezänk sein zwischen mir und dir, zwischen meinen Hirten und deinen
Hirten, denn wir sind Brüder. Abraham war leider auf einem Weg, den Gott mit ihm
gegangen war, davon abgewichen. Er war nach Ägypten weitergezogen, statt in dem
verheißenen Land, das Gott ihm geben wollte und das Gott ihm und seinen
Nachkommen zum Segen geben wollte, da war er wieder herausgegangen.
Und die Folge davon spürte er jetzt, nachdem er zurückgekommen war, nachdem
er wieder hergestellt worden war. Er hatte die Dinge offensichtlich Gott
gegenüber bekannt, er hatte wirklich eine echte Umkehr erlebt, war zu dem Punkt
zurückgekehrt, von dem er ausgegangen war, nämlich zu dem Platz zwischen Bethel
und Ai, zu der Stätte des Altars und wo er mit einem Zelt wohnte.
Er war wirklich umgekehrt, aber es waren die Folgen seines falschen Handelns noch
zu sehen. Und das ist bei uns ja auch oft so, dass wir einen verkehrten Weg
gegangen sind, dass wir etwas Falsches getan haben und die Folgen noch bleiben. (00:01:03)
Gewisse Folgen bleiben, manche sieht man noch gar nicht sofort. In 1. Mose 13 ist
von Hagar noch keine Rede, aber die Folgen sind da und Gott nimmt die Folgen
nicht weg. Auch wenn Wiederherstellung bedeutet, dass meine Beziehung zu ihm
vollkommen wiederhergestellt ist, können eben die Folgen auch in meinem Leben, auch
durch mein falsches Handeln, weiter vorhanden sein. Und hier war es auch so,
dass sie dadurch viel Vieh hatten. Lot war einfach mitgelaufen und Abraham
hatte Lot keinen Dienst erwiesen. Einem Mann, der gläubig war, wie wir aus 2.
Petrus 2 wissen, aber der eben kein Leben in Gemeinschaft mit Gott geführt hat
als Gläubiger. Und so hatten beide viel Vieh und es führte zu Zank. Wie traurig,
dass es Zank gibt, dass es Streit gibt mit zwischen Brüdern.
Wir sehen hier in 1. Mose 13, dass Abraham ein Bewusstsein hatte, versieben die
Kananiter und die Peresiter wohnten damals im Land, dass dieser Streit vor
den Augen der Ungläubigen ausgeführt wurde. Wie tragisch, wenn auch wir Streit
haben als Gläubige, vielleicht sogar in einer Familie und die Weltmenschen, (00:02:01)
Ungläubige, das mitbekommen. Das ist zum Schaden. Und Abraham sieht das und möchte
nicht weitermachen damit. Er sagt, lass doch kein Gezänk sein zwischen mir und dir,
zwischen meinen Hirten und deinen Hirten. Er war sich einfach bewusst, dass das
vollkommen im Widerspruch stand zu ihrer Beziehung einmal zu dem Herrn und
untereinander. Ist uns das auch? Schämen wir uns darüber, wenn Zank da ist, wenn
Streit da ist, wenn Krach zwischen Brüdern da ist? Und versuchen wir alles,
um das zu beenden? Sind wir demütig und lassen dem anderen den Vortritt, wie
Abraham das bei Lot getan hat? Sind wir wirklich sensibel im Blick auf diese
Dinge? Abraham sprach zu Lot, lass doch kein Gezänk sein zwischen mir und dir
und zwischen meinen Hirten und deinen Hirten, denn wir sind Brüder.