1. Mose 13,8


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(00:00:00) Einen guten Tag mit Erstemose 13 Vers 8. Da lesen wir, Abraham sprach zu Lot, lass doch kein Gezänk sein zwischen mir und dir, zwischen meinen Hirten und deinen Hirten, denn wir sind Brüder. Abraham war leider auf einem Weg, den Gott mit ihm gegangen war, davon abgewichen. Er war nach Ägypten weitergezogen, statt in dem verheißenen Land, das Gott ihm geben wollte und das Gott ihm und seinen Nachkommen zum Segen geben wollte, da war er wieder herausgegangen. Und die Folge davon spürte er jetzt, nachdem er zurückgekommen war, nachdem er wieder hergestellt worden war. Er hatte die Dinge offensichtlich Gott gegenüber bekannt, er hatte wirklich eine echte Umkehr erlebt, war zu dem Punkt zurückgekehrt, von dem er ausgegangen war, nämlich zu dem Platz zwischen Bethel und Ai, zu der Stätte des Altars und wo er mit einem Zelt wohnte. Er war wirklich umgekehrt, aber es waren die Folgen seines falschen Handelns noch zu sehen. Und das ist bei uns ja auch oft so, dass wir einen verkehrten Weg gegangen sind, dass wir etwas Falsches getan haben und die Folgen noch bleiben. (00:01:03) Gewisse Folgen bleiben, manche sieht man noch gar nicht sofort. In 1. Mose 13 ist von Hagar noch keine Rede, aber die Folgen sind da und Gott nimmt die Folgen nicht weg. Auch wenn Wiederherstellung bedeutet, dass meine Beziehung zu ihm vollkommen wiederhergestellt ist, können eben die Folgen auch in meinem Leben, auch durch mein falsches Handeln, weiter vorhanden sein. Und hier war es auch so, dass sie dadurch viel Vieh hatten. Lot war einfach mitgelaufen und Abraham hatte Lot keinen Dienst erwiesen. Einem Mann, der gläubig war, wie wir aus 2. Petrus 2 wissen, aber der eben kein Leben in Gemeinschaft mit Gott geführt hat als Gläubiger. Und so hatten beide viel Vieh und es führte zu Zank. Wie traurig, dass es Zank gibt, dass es Streit gibt mit zwischen Brüdern. Wir sehen hier in 1. Mose 13, dass Abraham ein Bewusstsein hatte, versieben die Kananiter und die Peresiter wohnten damals im Land, dass dieser Streit vor den Augen der Ungläubigen ausgeführt wurde. Wie tragisch, wenn auch wir Streit haben als Gläubige, vielleicht sogar in einer Familie und die Weltmenschen, (00:02:01) Ungläubige, das mitbekommen. Das ist zum Schaden. Und Abraham sieht das und möchte nicht weitermachen damit. Er sagt, lass doch kein Gezänk sein zwischen mir und dir, zwischen meinen Hirten und deinen Hirten. Er war sich einfach bewusst, dass das vollkommen im Widerspruch stand zu ihrer Beziehung einmal zu dem Herrn und untereinander. Ist uns das auch? Schämen wir uns darüber, wenn Zank da ist, wenn Streit da ist, wenn Krach zwischen Brüdern da ist? Und versuchen wir alles, um das zu beenden? Sind wir demütig und lassen dem anderen den Vortritt, wie Abraham das bei Lot getan hat? Sind wir wirklich sensibel im Blick auf diese Dinge? Abraham sprach zu Lot, lass doch kein Gezänk sein zwischen mir und dir und zwischen meinen Hirten und deinen Hirten, denn wir sind Brüder.
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