Hiob 42,2


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(00:00:00) Herzlich willkommen mit Hiob 42 Vers 2. Da lesen wir, dass Hiob zu Gott sprach. Ich weiß, dass du alles vermagst und kein Vorhaben dir verwehrt werden kann. Hiob hatte eine sehr schwere Zeit hinter sich. Hiob wurde von Gott selbst benannt als jemand, der vollkommen lebte. Natürlich war auch Hiob nicht jemand, der keine Sünde in seinem Leben gehabt hätte. Da war Sünde. Er war ein Sünder gewesen. Aber offensichtlich hatte Hiob sich, wie wir das heute sagen würden, bekehrt. Er hatte sich zu Gott gewendet, hat seine Sünden bekannt. Aber das hatte nicht nur bei ihm dazu geführt, dass er ein gottgegebenes Leben führte, dass er wirklich gotttreu war, sondern dass er auch sah, dass er anders war als andere Menschen, selbst als andere Gläubige, und dass er sich darauf etwas einbildete. Dadurch, dass er auch gesegnet war, er meinte, das wäre durch seine Treue geschehen. Und Gott hat ihn durch schwierige Wege geführt, um zu erkennen, dass alles von Gott ist. Dazu hat er auch die drei Freunde benutzt, die sich in einer durchaus nicht guten Weise, (00:01:02) einer selbstgerechten Weise Hiob gegenüber verhalten und ausgedrückt hatten. Aber jetzt hatte Gott ihn auch durch das Wort von dem jüngeren Elihu und dann durch Gottes Reden selbst, war er zur Umkehr gekommen. Und da hat er erkannt, dass er nicht nur in Staub und Asche bereuen musste, wie er gegen Gott aufgetreten war, sondern dass das ein Gott ist, der alles zu tun vermag, der eben auch solch eine Krankheit zuzulassen oder sogar zu senden vermag, aber auch sie wieder wegzunehmen. Alles vermag Gott. Da ist kein Vorhaben, das ihm gewährt ist. Und das dürfen auch wir festhalten. Wir können manchmal in sehr herausfordernden Zeiten leben. Da können Dinge in unserem Leben vorkommen, die wirklich schwierig zu bewältigen sind. Aber wir haben es mit einem Gott zu tun, der über allem steht. Für ihn wäre es ein kleines, eine solche Krankheit wegzunehmen, jemanden gesund zu machen. Kann das Gott? Das kann er. Aber wir leben heute im Allgemeinen nicht in der Zeit, in der er durch Wunder einschreitet. (00:02:05) Ja, es gibt auch heute Wunder, denn Gott ist ein Gott, der Wunder tut. Und er kann jederzeit durch ein Wunder eingreifen. Aber im Allgemeinen gibt er uns heute Kraft, in schwierigen Lebensumständen auszuharren. Das ist sein Wirken. Aber wir wollen ihm alles zutrauen. Er könnte alles tun, auch in meiner Situation, auch in deiner. Wenn das nach seinen Plänen wäre. Wenn er das nicht tut, dann liegt das nicht daran, dass er es nicht zu tun vermag, dass ihm irgendein Vorhaben verwehrt wäre, sondern dass er höhere, bessere Wege für uns hat. Wollen wir bereit sein, diese anzunehmen aus der Hand dessen, der alles zu tun vermag? Hierab sprach zu Gott, ich weiß, dass du alles vermagst und kein Vorhaben dir verwehrt werden kann.
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