Am: Do, 25. Juni 2026
In diesem Kapitel lernen wir, dass Jakob sich wirklich aufmacht, um zu seinem Sohn Joseph nach Ägypten zu kommen. Er wird durch Gott dazu ermutigt, denn schon wieder wird er das Land Kanaan verlassen - was ungewöhnlich ist. Aber Gottes Wege sind immer recht.
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In Kapitel 46 sehen wir dann, dass Jakob, dass Israel aufbrach und wie es heißt, alles,
was er hatte und nach Beersebar kam und er opferte Schlachtopfer dem Gott seines Vaters
Isaac und dann finden wir, dass er nach Ägypten kommt und dann auch Josef trifft.
Wir sehen hier Jakob in wirklicher geistlicher Reife.
Deshalb wird er Israel genannt, wie auch am Ende von Kapitel 45, nachdem er wieder aufgelebt
war.
Wir sehen, dass er einen Halt einlegt in Beersebar, das war wie in Kapitel 28 Vers 10.
Das heißt, als er damals aus Kanaan wegging, aber eben floh wegen seines eigenen fleischlichen
Handelns, da finden wir auch, dass er in Beersebar einen Halt macht, Vers 10.
Und Jakob zog aus von Beersebar und ging nach Haran.
Das heißt, wir finden, dass er in Beersebar dort auch einen Halt gemacht hat.
Und dann sehen wir hier, dass dieser Ort natürlich symptomatisch ist für seine geistliche Reife.
Es ist ja der Ort des Eidschwurs und damit erinnert er sich gewissermaßen an das, was
Gott ihm damals zugesagt hat. (00:01:02)
Und jetzt kommt Gott ein weiteres Mal und Gott redete zu Israel in den Gesichtern der
Nacht und sprach, Jakob, Jakob, und er sprach, hier bin ich, und er sprach, ich bin Gott,
der Gott deines Vaters.
Fürchte dich nicht, nach Ägypten hinabzuziehen, denn zu einer großen Nation will ich dich
dort machen.
Wir sehen, dass Gott seine Verheißungen eingehalten hat.
Zugleich ist es ja der Brunnen der Sieben, weil Abraham nach Kapitel 21 Vers 28 dort
mit sieben Schafen stand gegenüber dem König der Philister.
Und insofern finden wir auch nicht verwunderlich hier, dass Jakob hier einen Altar hat und
Schlachtopfer Gott brachte, dem Gott seines Vaters Isaac.
Wir sehen also, dass die Beziehung zu Gott wirklich intakt ist und dass er sich jetzt
auf Gott stützt.
Er spricht von dem Gott Isaacs, denn das zeugt davon, dass Christus in Auferstehung vor uns
kommt.
Das heißt, wir haben hier die Verbindung des Volkes Israel in zukünftiger Zeit in Verbindung
mit dem Auferstandenen, denn nur durch den Auferstandenen gibt es überhaupt Segen für (00:02:04)
dieses Volk, das seinen eigenen Messias verworfen hatte und an das Kreuz gebracht hatte.
Ja, in Vers 2 sehen wir, dass Gott ihn Jakob, Jakob nennt.
Auf der einen Seite ist das einer der sieben Personen, die eben zweimal mit dem Vornamen
angesprochen werden und hier ganz gewiss auch im Blick darauf, dass er jetzt wieder
aus dem Land hinaus geht und eigentlich ja seinen Platz in dem Land Kanaan war und Gott
dadurch deutlich macht, dass das wirklich von ihm ausging.
Wir brauchen heute nicht irgendwelche ungewöhnlichen Wege zu gehen, wenn Gott uns nicht dazu auch
ermutigt.
Dabei dürfen wir aber immer im Auge behalten und das müssen wir auch, dass es Wege sind,
die in Übereinstimmung mit Gottes Wort sind.
Er führt uns keine ungewöhnlichen Wege im Widerspruch zu seinem Wort, sondern immer auf
der Grundlage seines Wortes.
Gott kannte Jakob und wusste, dass sein Fleisch, sein Eigenwille noch vorhanden waren und deshalb
spricht er ihn an als Jakob und nicht als Israel.
Aber er sagt ihm hierzu, dass er ihn nicht verlassen würde, sondern bei ihm bleiben
würde und dass er, Vers 4, ihn sogar wieder zurückbringen würde. (00:03:02)
Darüber hinaus lernen wir hier in Vers 4, dass Josef seine Hand auf seine Augen legen
würde.
Das heißt, er würde Josef nicht mehr aufgeben müssen, er würde immer bei Josef bleiben
und Josef würde bei ihm bleiben.
Was für eine wunderbare Zusage auch für die Zukunft des Volkes Israel, dass Christus
an ihrer Seite bleiben wird und dass sie an der Seite des Christus, ihres Herrn, bleiben
werden und nicht mehr von ihm getrennt werden.
Zugleich ist das natürlich die Geschichte des Volkes Israel.
Die Geschichte des Volkes Israel, die jetzt hier ihren Anfang nimmt, indem sie nach Ägypten
gehen, dort zu einer großen Nation werden, aber das unter der Bedrückung, die Gott in
1.
Mose 15 schon vorhergesagt hatte.
Ja, es würde durch den Ofen gehen, das heißt mit vielen Mühsalen verbunden sein, aber Gott
würde sie nicht aufgeben, würde sie nicht verlassen.
Wir finden dann in den Versen 8 bis 27, dass uns die Nachkommen, die 70 Personen genannt
werden, mit denen insgesamt Jakob dann in Ägypten angekommen ist.
Das war ein kleines Häufchen, so ähnlich wie Jakob in Kapitel 27 und 28 als ein armer
Mann von zu Hause weggegangen war. (00:04:03)
Aber in 2.
Mose 12 Vers 37 sehen wir dann, dass es sich zu einem großen Volk verändert hat.
Da ist in 2.
Mose 12 in Vers 37 davon die Rede, dass es etwa 600.000 Mann zu Fuß waren.
Wirklich ein großes Volk, so wie auch Jakob damals zurückkam aus Haran als ein reicher
Mann.
Wir finden dann in Vers 28, dass Judah sozusagen die Vorreiterrolle bekommt und Jakob ihn vor
sich her zu Josef sendet.
Judah bekommt nach 1.
Chroniker 5 Vers 2 das Erstgeburtsrecht und er ist jetzt sozusagen der Führende unter
den Söhnen in dem Volk Israel geworden.
Dann finden wir, dass sie nach Gosen kommen, in den besten Teil des Landes, wie es in Kapitel
47, Vers 6 heißt.
Und in Kapitel 45 Vers 10 hatte Josef gesagt, Gosen bei mir.
Das ist es.
Das Volk wird bei Christus, dem Auferstandenen sein und es wird in dem besten Teil der Erde
wohnen, da wo Christus selbst regiert.
Warum in Gosen?
Weil es abgesondert sein sollte, weil es gut war für das Volk, weil es dadurch sich nicht (00:05:02)
vermischen konnte mit den Ägyptern und viertens, weil sie dort auch von der Welt von Ägypten
Verworfene sein würden, wie das am Ende des Kapitels heißt, alle Schafhirten sind den
Ägyptern ein Gräuel.
Das ist ein wichtiges Prinzip für uns.
Wir sind abgesondert von der Welt, das sollen wir auch sein, weil es da einen Platz gibt,
der gut für uns ist, denn Christus ist dort und da gibt es dann keine Vermischung mit
dieser Welt, die Gott nicht möchte, aber Verwerfung von Seiten der Welt, wie wir das
in Johannes 15 finden.
Ein Schlusswort noch zu Josef, er stellt uns hier Christus vor.
Christus an der Seite Israels, Vers 4.
Christus, der seinem Volk entgegenkommen wird, Vers 29, er freut sich, dass sie wiederhergestellt
werden und kommt ihnen entgegen.
Christus, Vers 31, als der Mittler zwischen ihnen und dem Pharao.
Was für einen wunderbaren Mittler haben wir zwischen Gott und Menschen, unseren Herrn Jesus Christus.