Gott ist gut! (Die gute Saat; FMN)

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Wie immer ging es an diesem Morgen zur Arbeit: die gewöhnliche Fahrt zu meinem Arbeitsplatz, das Auto parken und ab ins Büro. Der Alltag hatte mich wieder, und ich begann meine Routinetätigkeiten.

Plötzlich summte mein Smartphone. Meine Frau schickte mir den Tagesvers unseres christlichen Kalenders, den ich an diesem Morgen noch nicht gelesen hatte. Es war der obige Bibelvers. In der Wüste war das Volk Israel täglich auf die Nahrung angewiesen, die Gott ihnen gab. So waren sie ganz abhängig von Gott. Das machte sie demütig, und das stellte sie auf die Probe. Doch am Ende schenkte Er Segen. – Was wollte der Herr mir mit diesem Vers sagen? – Die Arbeit ging weiter.

Im Verlauf des Vormittags kam mein Vorgesetzter zu mir und bat mich in sein Büro: „Ich muss Ihnen leider mitteilen, dass wir uns zum Monatsende von Ihnen trennen müssen.“ Man kann sich vorstellen, was für ein Schock das für mich war. Damit hatte ich an diesem Morgen nicht gerechnet.

Doch Gott hatte mich darauf vorbereitet, ich wusste es nur noch nicht. Ich nahm mein Smartphone zur Hand, um den Bibelvers noch einmal zu lesen. Wie gut, dass Gott über allem steht – dass seiner Hand nichts entgleitet! Zwar kann ich nicht sagen, dass ich sofort ruhig wurde. Nein, mit dieser Neuigkeit musste ich erst einmal fertigwerden. Aber mir war bewusst: Auch wenn vieles gegen mich ist – Gott ist für mich und hilft mir (vgl. Römer 8,31-39).

Gerade die Tatsache, dass ich diesen Bibelvers nicht schon zu Hause gelesen hatte, sondern dass Gott mich durch die Nachricht meiner Frau darauf aufmerksam machte, hat mich ruhig gemacht. Das hat mir gezeigt: Gott steht über dieser Situation. Er hat einen neuen Weg für mich, auch wenn ich den noch nicht sehe. Er tut mir Gutes, jetzt und auch am Ende dieses Weges.

Der Kalender: Die gute Saat

Folge mir nach – Heft 3/2026

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