Am: Sa, 14. März 2026
Hunderttausende haben sich einen "Termin" verschafft, um an den Knochen eines vor 800 Jahren Verstorbenen vorbeigehen zu dürfen. Das muss etwas haben. Nur eine kleine Spielerei, ein komischer Spleen. Oder?
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(00:00:00)
Vor einiger Zeit las ich einen Artikel, dass sich hunderttausende Menschen die Gebeine
des sogenannten Heiligen Franz von Assisi anschauen wollten oder angeschaut haben.
San Francesco vive!
Der Heilige Franz lebt!
So heißt es wohl auf einer großen Stellwand am Eingang der Unterkirche der Basilica San
Francesco in Assisi, wie ich in einem Artikel in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung gelesen
habe.
Von dem Sonntag des den 22.
Februar bis zum Sonntag des den 22.
März 2026 wurde jetzt erstmals die zur Schaustellung, also die Ostensione der Gebeine des sogenannten
Heiligen Franz, der 1226 gestorben ist, für die Öffentlichkeit vorgenommen.
Das ist ja immerhin eine Person, die vor 800 Jahren verstorben ist und, wie die katholische
Kirche festhält, immer noch lebt.
Das muss natürlich erklärt werden und so wird das dann in dem Artikel auch getan, dass
sich das eben nur auf den zweiten, auf den geistlichen Blick irgendwie verstehen und (00:01:03)
erkennen lässt.
Denn die Knochen selbst sind natürlich verfärbt, die Knochenreste, von wem auch immer sie stammen,
mögen.
Nun, was können wir als Gläubige, als solche, die Gottes Wort ernst nehmen, zu einer solchen
Veranstaltung, zu einer solchen zur Schaustellung eigentlich sagen?
Nun, erstens wollen wir festhalten, wer Heilige sind.
Im Rahmen der katholischen Kirche sind das solche, die ein Papst, nachdem er sie selig
gesprochen hat, dann auch heilig gesprochen hat.
Was ist denn Gottes Wort davon zu halten?
Na, die Antwort ist ziemlich eindeutig, gar nichts.
Denn Gottes Wort hat eine völlig andere Vorstellung, eine völlig andere Darstellung von dem, wer
heilig ist, wer Heilige sind.
Epheser 1 Vers 1, da schreibt der Apostel Paulus, Paulus, Apostel Christi Jesu, durch
Gottes Willen, den Heiligen und Treuen in Christus Jesus, die in Ephesus sind.
Das sind nicht tote Knochen, das sind nicht Menschen, die irgendwann mal gestorben sind,
die angeblich irgendwelche Wunder bewirkt haben, sondern das sind solche, die an den (00:02:03)
Herrn Jesus glauben.
Das ist die typische, die allgemeine Definition der Bibel zu solchen Heiligen.
Deshalb heißt es in 1.
Korinther 1, und bedenken wir, das war eine Versammlung, die chaotisch war, das war eine
Versammlung, in der vieles nicht richtig lief.
Aber da schreibt Paulus, Paulus, berufender Apostel Christi Jesu, durch Gottes Willen und
Sosthenes, der Bruder der Versammlung Gottes, die in Korinth ist, den Geheiligten in Christus
Jesus, den berufenen Heiligen samt allen, die an jedem Ort den Namen unseres Herrn Jesus
Christus anrufen, ihres und unseres Herrn.
Das heißt, Heilige sind solche, die an den Herrn Jesus glauben.
Das sind solche, die durch die neue Geburt von Gott zur Seite gestellt worden sind, geheiligt
worden sind, die der Heilige Geist für Gott reserviert hat.
Das sind Heilige.
Wir wollen also niemals uns mit dieser völlig unbiblischen Definition von heiligen Anfreunden,
die übernehmen, die für korrekt halten, die irgendwie mitmachen, die von dieser römisch-katholischen (00:03:04)
Kirche vorgenommen wird, die auch damit zeigt, wie unbiblisch sie denkt und handelt.
Zweitens, wie ist das mit der Auferstehung?
Ich kann ja nichts zu diesem Franz von Assisi sagen, vielleicht hat er sich bekehrt, dann
ist er in der Tat, lebt er noch im Paradies.
Aber der Herr Jesus macht ganz deutlich, dass es zwei verschiedene Auferstehungen gibt.
In Johannes 5 Vers 28 und 29 lesen wir, wundert euch darüber nicht, denn es kommt die Stunde,
in der alle, die in den Gräbern sind, seine Stimme, die Stimme des Herrn Jesus, hören
und hervorkommen werden, die das Gute getan haben zur Auferstehung des Lebens, die aber
das Böse verübt haben zur Auferstehung des Gerichts.
Und damit ist absolut nicht gemeint, dass ich mir den Himmel erarbeiten kann, indem
ich Gutes tue, sondern solche, die neues Leben besitzen, weil sie sich bekehrt haben, weil
sie den Herrn Jesus angenommen haben als Ritter, nicht weil sie zu irgendeiner Kirche gehören,
nicht weil sie von irgendeiner Kirche heilig oder selig gesprochen worden sind, nicht weil (00:04:04)
eine Kirche sagt, wenn du bestimmte Sakramente erfüllst, dann bist du einer, der heilig
ist.
Nein, so wie Gottes Wort sagt, wer Jesus Christus als Retter angenommen hat, wer ihm seine Sünden
bekannt hat, wer anerkannt hat, dass er verloren ist, dass er ein Sünder ist, der hat Teil
an dieser ersten Auferstehung, an der Auferstehung des Lebens.
Tausend Jahre später findet dann die Auferstehung des Gerichts statt.
Nochmal, ich habe keine Ahnung, zu welcher Auferstehung dieser Franz von Assisi gehören
wird, aber eins weiß ich, dass die Menschen, die Jesus Christus nicht als Retter angenommen
haben, dass die zu der Auferstehung des Gerichts kommen werden, ob sie heilig gesprochen worden
sind oder nicht, ob sie Päpste gewesen sind oder nicht, wer Jesus Christus nicht als Retter
angenommen hat, der ist verloren und der wird Anteil haben an der Auferstehung des Gerichts,
an der Auferstehung, die zum ewigen Tod führen wird.
Und nochmal, da spielt es keine Rolle, zu welcher Kirche man gehört.
Entscheidend ist, dass natürlich beide leben, dass es nicht irgendwie eine Vernichtung geben (00:05:06)
wird.
Auch diejenigen, die sich nicht bekehrt haben, auch sie werden auferstehen, aber eben zu
einer Auferstehung, die für sie nur das Gericht bedeutet, offenbarung 20, vor dem großen
weißen Thron zu stehen.
Drittes Thema in Verbindung mit diesem sogenannten heiligen Franz von Assisi, das, was da geschieht,
ist purer Götzendienst und zwar buchstäblicher Götzendienst.
Gottes Wort sagt, sagen wir in 1.
Johannes 5, Kinder, hütet euch vor den Götzen.
Und da ist das sicher sehr weit gefasst.
Aber wir dürfen nicht übersehen, dass der Apostel Paulus sagt in 1.
Korinther 5 Vers 9, ich habe euch in dem Brief geschrieben, nicht mit Huren Umgang zu
haben, nicht durchaus mit den Huren dieser Welt oder den Habsüchtigen und Räubern oder
Götzendienern.
Vers 11, nun aber habe ich euch geschrieben, keinen Umgang zu haben, wenn jemand der Bruder
genannt wird, ein Hurer ist oder ein Habsüchtiger oder ein Götzendiener, das ist genau das
hier. (00:06:01)
Also wer vor einem solchen Knochen niederfällt, wer sich in Jerusalem, in der sogenannten
Kreuzeskirche, wer sich dort auch vor diesem Grab niederbeugt, wer auch auf diesem Tisch,
der dort steht, auf dem angeblich der Herr Jesus gelegen haben soll, wer sich davor
niederbeugt, das ist Götzendienst und mit solchen sollen wir keinen Umgang haben, mit
solchen sollen wir keine Gemeinschaft haben, von solchen sollen wir uns fernhalten.
Und das wird in 1.
Korinther 6 noch einmal beschrieben, was das für Menschen sind.
Oder wisst ihr nicht, dass Ungerechte das Reich Gottes nicht erben werden?
1.
Korinther 6 Vers 9.
Irrt euch nicht, weder Hurer noch Götzendiener, noch, noch, noch, noch werden das Reich Gottes
erben.
Das heißt, solche, die durch Götzendienst geprägt sind, das sind in Gottes Augen Ungläubige.
Leider kann auch ein Gläubiger dahin kommen, so einen Götzendienst zu betreiben, sich
vor solchen Knochen da niederzubeugen, vor einem Papst niederzubeugen. (00:07:02)
Das ist purer Götzendienst, das ist etwas so Abscheuliches in den Augen Gottes, dass
man nur die Augen davon wegwenden kann und wirklich nur sagen kann, das ist böse.
Aber es ist natürlich kein Wunder, dass das in dieser Kirche geschieht.
Denn genau das hat der Herr Jesus vorhergesagt.
Wenn er in dem Brief in Offenbarung 2, der an die Versammlung in Thyratira geschrieben
worden ist, davon spricht in Vers 20.
Aber ich habe gegen dich, dass du die Frau Jezabel duldest, die sich eine Prophetin nennt
und sie lehrt und verführt, meine Knechte Hurerei zu treiben und Götzenopfer zu essen.
Götzendienst zu betreiben, heißt das.
Genau das geschieht in dieser Kirche, die da vorgebildet wird durch Thyratira in der
römisch-katholischen Kirche.
Also wir sollten einen klaren Blick haben.
Wir sollten nicht irgendwie verklärt auf einen solchen Franz von Assisi sehen und meinen,
ach das ist ja auch was Schönes.
Wie gehst du in diese Kirchen hinein?
Haben wir noch, wie der Apostel Paulus das in der Apostelgeschichte uns zeigt, wirklich
eine Erregung, wenn wir diesen Götzendienst sehen, der da in dieser Weise beschrieben (00:08:03)
wird.
Wir lesen in Apostelgeschichte 17 Vers 16, während aber Paulus sie in Athen erwartete
wurde sein Geist in ihm erregt, da er die Stadt voll von Götzenbildern sah.
Diese katholischen Kirchen, die sind voll von Götzenbildern, diesen Heiligen, vor denen
sich da alle möglichen niederbeugen, das ist eine Kirche voll von Götzenbildern und
wir betrachten die da mit großen Augen angesichts der Architektur und der Bilder und der Fenster,
die da sind, statt dass wir erregt sind angesichts dieses Götzendienstes.
Ich frage mich manchmal, ob ich eigentlich noch wirklich diese heiligen Empfindungen
habe, die der Apostel Paulus uns zum Beispiel in der Apostelgeschichte zeigt.
Insofern wollen wir uns abwenden, wollen wir einen klaren Blick haben und wollen allein
vor dem Herrn Jesus niederfallen.
Das dürfen wir, das sollen wir und das wollen wir vor dem Herrn Jesus niederfallen, ihm
die Ehre geben, ihn anbeten und ihn allein.