Das gute staatliche Verbot sozialer Medien für Kinder, oder?


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(00:00:00) Zurzeit wird intensiv diskutiert, ob man Jugendlichen den Zugang zu sozialen Netzwerken und Medien gesetzlich verbieten soll. Man denkt an Jugendliche unter 14 oder unter 16 Jahren. Einige Parteien haben schon entsprechende Beschlüsse gefasst und jetzt kommt es darauf an, inwiefern die Regierung ein entsprechendes Gesetzesverbot auch in den Bundestag einbringen wird und wie das dann aus den Beratungen herauskommen wird. Vorbild ist Australien. Dort ist ein Verbot durch die Regierung durchgesetzt worden. Jugendliche jünger als 16 Jahre ist der Zugang zu sozialen Medien gesetzlich verboten worden. Jetzt stellt sich die Frage, was sollen wir davon halten? Wie sollen wir als Christen, als bekennende Gläubige dazu stehen? Nun erstens, das klingt doch gut, oder nicht? In diesen Netzwerken, diesen sozialen Netzwerken ist ja sowieso fast alles böse und verkehrt. Insofern ist es auch nur folgerichtig und kann man nur dankbar dafür sein, dass solche Zugänge für unsere Jungen, Kinder und Jugendlichen verboten werden. (00:01:03) Zweitens, ist es nicht auch so, dass dadurch den Eltern, uns als Eltern die Arbeit erleichtert wird, da wir uns ja in diesen Fragen oft nicht mehr gegen Kinder durchsetzen können, weil sie oft argumentieren, ja, aber meine Klassenkameraden, Klassenkameradinnen, die dürfen das ja alle. Drittens, das ist doch endlich mal etwas Gutes, was unsere Regierung vorschlägt. Immer wieder haben wir es mit Vorschlägen und mit Gesetzen zu tun, die unmoralisch sind, die verkehrt sind, die böse sind. Hier kann man doch nur dankbar sein, dass etwas Gutes vorgeschlagen wird. Sind viertens nicht auch die Effekte zu begrüßen? Die Kinder sind endlich von ihren Endgeräten weg und spielen draußen oder nehmen an der allgemeinen Kommunikation wieder teil. Also diese Folgen eines Verbotes kann man doch nur positiv begleiten. Fünftens, natürlich hat das ja auch positive Auswirkungen auf die Psyche, auf die Seele. Denn wie oft haben wir es inzwischen mit Angstzuständen, beispielsweise durch Mobbing und mit Depressionen zu tun? Und vielfach lesen wir ja, dass Mediziner sagen, dass ein großer Teil (00:02:02) durch diese sozialen Netzwerke bewirkt worden ist. Dadurch sind ja sechstens Kinder auch von dem Cybermobbing befreit, dem sie ansonsten ausgesetzt sind. Die Frage ist natürlich, inwiefern das auch WhatsApp einschließt. Und siebtens ist es nicht so, dass dadurch auch ein gewisser Schutz vor Suchtpotenzial jedenfalls Suchtpotenzial, das auch in sozialen Medien vorhanden ist, gegeben wird. Also insofern kann man darüber nachdenken, dass es eine Reihe von positiven Aspekten gibt, die es zu bedenken gilt. Dann stellt sich aber die Frage, ist das wirklich so? Ist das wirklich positiv zu sehen? Nun, erstens, dass uns der Staat etwas Gutes möchte, hat es auch oder hat man sich auch eingeredet oder wurde uns zu Beginn der Corona-Zeit gesagt. Viele haben sich am Anfang davon auch irgendwie verführen lassen. Spätestens heute sollten allerdings alle wissen, jedenfalls wissen können, dass damals schon alles andere als Gutes für uns vorgesehen war. (00:03:03) Man wusste, dass das ganz anders eigentlich war, als uns das weitergegeben worden ist. Insofern sollte man sich nicht vor Parolen, das ist ja etwas Gutes, was der Staat möchte, irreführen lassen. Gerade dann, wenn wir wissen, dass das Gegenteil richtig ist. Das war in der Corona-Zeit so, das kann man ja inzwischen nachweisen. Und ist es nicht in vielen anderen Bereichen auch so? Vergessen wir nicht, was der Apostel Johannes in 1. Johannes 2 Vers 16 schreibt. Alles, was in der Welt ist, die Lust des Fleisches und die Lust der Augen und der Hochmut des Lebens, ist nicht von dem Vater, sondern ist von der Welt und die Welt vergeht und ihre Lust, wer aber den Willen Gottes tut, bleibt in Ewigkeit. Wir sollten nie von dieser Welt etwas erwarten, was zum Guten ist. Und diese Regierungen sind Teil des Systems des Teufels, lasst uns das nicht vergessen. Obrigkeit als Autorität ist von Gott, aber die Regierungen, sie spielen in dem System des Teufels eine wichtige Rolle. Zweitens, wenn es um Sucht geht, gibt es nicht mindestens so viel Suchtpotenzial bei Onlinespielen, (00:04:03) bei Apps, die mit Spielen verbunden sind, bei Rauchen, bei Trinken? Ist das wirklich das zentrale Suchtpotenzial, was durch die sozialen Medien bedient wird? Drittens, ist Mobbing in WhatsApp-Gruppen und an anderer Stelle wirklich dadurch eliminiert? Ist nicht dieses Mobbing in vielen Bereichen vorhanden und durchaus nicht, dadurch, dass man jetzt keinen Zugang mehr zu sozialen Netzwerken hat, einfach außen vor? Viertens, stärkt es Eltern wirklich in ihrer Verantwortung als Eltern, als Verantwortliche für die Erziehung, wenn jetzt der Staat das übernimmt? Oder schwächt es nicht vielmehr unsere Erziehungskompetenz und auch Autorität, wenn Entscheidungen an unserer Stelle vom Staat übernommen werden? Vergessen wir nicht, dass wir nach Gottes Wort die Aufgabe haben, unsere Kinder zu erziehen. Wir lesen zum Beispiel in Epheser 6, dass uns ausdrücklich gesagt wird in Vers 4, Ihr Väter reizt eure Kinder nicht zum Zorn, sondern zieht sie auf in der Zucht und Ermahnung des Herrn. (00:05:03) Uns wird das ausdrücklich aufgetragen. Und wir lernen auch in Hebräer 11, dass genau das von den Eltern von Mose wahrgenommen worden ist. Vers 23, durch Glauben wurde Mose, als er geboren war, drei Monate von seinen Eltern verborgen, weil sie sahen, dass das Kind schön war und sie fürchteten das Gebot des Königs nicht. Und da sehen wir, dass Eltern Verantwortung für ihre Kinder übernommen haben. Und das sollten wir als Eltern auch in unseren Elternhäusern. Wir können uns doch damit nicht rausreden, dass unsere Kinder uns sagen, dass andere Kinder dies oder das dürfen. Das ist doch auch in anderen Bereichen nicht, dass wir das gelten lassen. Sind wir wirklich noch verantwortlich Erziehende, auch in dieser Hinsicht? Vergessen wir auch nicht, dass sogar in dem Deutschland, in dem atheistischen, antichristlichen, nachchristlichen 21. Jahrhundert, die Erziehung noch den Eltern übertragen wird und auch überlassen wird, obwohl das in der Praxis eben vielfach von Schulen, Kindergärten, Kitas und sonstigen Einrichtungen gerne übernommen wird. (00:06:01) Fünftens. Ist nicht gerade die Medienerziehung heute ungeheuer wichtig? Ja, da müssen wir bedenken, dass wir als Eltern Vorbilder sein müssen. Und leider sind wir das oft nicht. Wie sagt der Apostel Paulus in 1. Thessalonicher 1 Vers 7, natürlich nicht im Blick auf Eltern, aber das wollen wir uns als Eltern sagen, dass die Thessalonicher allen Gläubigen in Mazedonien und in Achaia zu Vorbildern geworden waren. Und 1. Timotheus 4 Vers 12 sagt der Apostel Paulus im Blick auf Timotheus, Niemand verachte deine Jugend, sondern sei ein Vorbild der Gläubigen in Wort, in Wandel, in Liebe, in Glauben, in Keuschheit, also Reihenheit. Das heißt, wenn wir mehr Vorbilder wären im Blick auf unsere Mediennutzung, im Blick auf die Nutzung der sozialen Medien, dann hätten wir auch mehr moralische Autorität im Blick auf Kinder. Ist es nicht oft so, dass weil wir eben anders handeln, es eben auch für die Kinder schwierig ist, ein solches Verbot in den Familien, in der Erziehung durchzusetzen, weil sie uns ja natürlich immer auf unser Versagen hinweisen. (00:07:04) Nicht, dass wir das gelten lassen dürfen von den Kindern, aber unsere Autorität ist eben dadurch so schwach geworden. Sechstens, Verbote fördern eines und das ist ihr Umgehen. Das führt zu Unaufrichtigkeit, zu Heuchelei letztendlich, dass man sagt, ja, ja, das Gesetz haben wir jetzt, aber wirklich handelt man ganz anders. Es ist ja gerade das typische Problem des Gesetzes. Was sagt der Apostel Paulus in Römer 3 Vers 20? Denn durch Gesetz kommt Erkenntnis der Sünde. Das heißt, die Sünde wird ja gerade dadurch sichtbar, dass ein Gesetz erlassen wird, ein Verbot, und man das eben nicht hält, weil man es nicht halten kann. Römer 5 Vers 20, das Gesetz kam daneben ein, damit die Übertretung überströmend würde. Gerade ein Verbot führt dazu, dass die Übertretung sichtbar wird und damit deutlich wird, dass es nicht haltbar ist. Genauso ist es in Australien gekommen. Nach ersten Berichten, wo alles auf einmal hieß, dass es viel besser geworden ist, ist inzwischen zu lesen, dass es gar nicht so ist, sondern dass die Kinder, die Jugendlichen, das in ihrer, in Anführungsstrichen, Reife umgangen haben, diese Verbote, (00:08:06) und längst wieder in den sozialen Medien sind oder auch immer noch darin sind. Genauso wird es auch in Deutschland sein. Damit sage ich nicht, dass Verbote per se verkehrt seien. Nein, Eltern, als Eltern müssen wir Grenzen setzen, aber wir müssen sie eben auch überwachen können und überwachbar machen. Und das ist eben die entscheidende Frage, ob wir dazu in der Lage sind, ob wir das wollen. Aber Verbote fördern vor allen Dingen das Umgehen. Und insofern ist so oder so, was die Gesellschaft betrifft, weil eben die Menschen böse sind, weil die Welt unter dem Gerichtsurteil Gottes steht, nach Johannes 16 Verse 8 bis 11, führt das nur dazu, dass diese Verbote umgangen werden, wie das schon immer der Fall war. Siebter Punkt. Sind die psychischen Probleme, von denen immer die Rede ist, wirklich Folge des Konsums sozialer Medien? Oder ist es nicht letztlich, dass es ein Schwimmen in den sozialen Medien gibt und das ein Ausdruck des Wesens unserer Gesellschaft ist? Was sagt der Apostel Paulus in 2. Timotheus 3 Vers 2 bis 4? (00:09:04) In den letzten Tagen werden schwere Zeiten eintreten, denn die Menschen werden selbstsüchtig sein, geldliebend, prahlerisch, hochmütig, lästerer, den Eltern ungehorsam, undankbar, unheilig, ohne natürliche Liebe, unversöhnlich, verleumder, unenthaltsam, grausam, das Gute nicht liebend, Verräter, verwegen, aufgeblasen, mehr das Vergnügen liebend als Gott. Das ist ja wie eine Beschreibung dieser sozialen Medien. Und das zeigt eben, dass das Schwimmen in diesen sozialen Netzwerken letztlich nur ein Symptom ist, ein Beispiel, ein Zeichen für das, was in der Gesellschaft überhaupt vorhanden ist. Ob es nur in den sozialen Netzwerken, dann wird sich eben irgendwas Neues entwickeln, was es eben jetzt noch nicht gibt, das wird auf anderer Ebene ausgespielt. Mit anderen Worten, diese psychischen Probleme, deren Ursache liegt wo ganz anders, liegt nicht in diesen sozialen Netzwerken, sondern die sind Ausdruck der Psyche des Menschen, sind Ausdruck des Zeitgeistes und machen nur sichtbar, was in dem Menschen ist, (00:10:01) ob in diesem oder in anderen Bereichen, diese psychischen Probleme werden auch auf anderer Ebene vorhanden sein. Nämlich, weil die Sünde des Menschen genau dahin führt, dass man zu solchen Problemen kommt. Achtens, und das ist vielleicht für mich, für uns als Christen, ein ganz besonders bedeutsamer Punkt, was hat der Feind eigentlich im Sinn, wenn er jetzt hier diese Verbote aussprechen lassen möchte, im Blick auf die sozialen Medien für junge Leute? Ich schalte mal eine Zeit zurück. In der Corona-Zeit haben wir von Anfang an wirklich erkannt, was die Strategie und die List des Feindes war, warum diese Dinge hier auf dieser Erde gewesen sind. Gott steht über allem, aber wir sind uns doch sicherlich einig, dass der Teufel seine Hand im Spiel hatte. Haben wir das von Anfang an erkannt? Erkennen wir heute, was eigentlich seine Strategie war? Mein Eindruck damals war, er wollte uns die Möglichkeit rauben, dass wir den Vater gemeinsam anbeten in Geist und Wahrheit. Er wollte verhindern, dass wir dem Vermächtnis des Sein Jesus nachkommen, du dies zu meinem Gedächtnis. (00:11:05) Das war vielleicht ein Aspekt dessen, was der Teufel in der damaligen Zeit angerichtet hat. Er hat natürlich noch mehr Dinge damit eigentlich bewirkt. Auf einmal haben Versammlungen, die immer gesagt haben, registrieren lassen, das kommt nicht in Frage. Das ist im Dritten Reich gewesen, aber heute sind wir doch nicht bereit, uns registrieren zu lassen. Dass genau das geschehen ist, dass man seine Versammlungen angemeldet hat bei Regierungseinrichtungen. Der Teufel hat ausgelotet, was eine Angst eigentlich auslöst in dem Menschen, wie er gefügig wird durch Angst. Er hat getestet, wie schnell man von heute auf morgen eine Welt ändern kann. Und müssen wir nicht sagen, dass er das sehr erfolgreich getestet hat. Nun, wenn man das alles vor Augen hat, das waren einige Aspekte, ganz gewiss, die der Teufel verfolgt hat. Aber heute denke ich gerade im Blick auf uns. Wir waren nicht das Hauptaugenmerk des Feindes, aber eins hat er geschafft. (00:12:04) Damals musste jedes Zusammenkommen für sich entscheiden, wie man mit den einzelnen Regeln umgeht. Man musste ja im Frieden miteinander einfach verbleiben. Man musste es schaffen, am Ort Frieden zu erhalten. Und das war auch gut so. Es war richtig, dass jeder Ort dann für sich als Brüderschaft zu einer Entscheidung gekommen ist, möglichst in Gemeinschaft mit den Geschwistern, wie man vorgeht. Und das hat als Folge gehabt, dass heute diese Eigenständigkeit der örtlichen Zusammenkommen gestärkt worden ist. Ist das verkehrt? Es ist nicht per se verkehrt. Aber diese Eigenständigkeit der örtlichen Zusammenkommen hat jetzt dazu geführt, dass der Weg zu unabhängigen Zusammenkommen geebnet worden ist. Was sagte Apostel Paulus in 1. Korinther 12 in Vers 27? Da sagte er, ihr Korinther, ihr aber seid Christi Leib und Glieder im Einzelnen. Ihr seid die örtliche Darstellung der weltweiten Versammlung. Das ist so, in Gottes Augen. (00:13:01) Aber wenn das so ist, dann heißt das, dass das örtliche Zusammenkommen nicht unabhängig ist von anderen. Und genau dieser Weg ist geebnet worden. Heute weiß man an vielen Stellen gar nicht mehr, was das andere örtliche Zusammenkommen tut. Wer da aufgenommen wird, nach welchen Maßstäben aufgenommen wird oder nicht. Weil eben wir inzwischen gelernt haben, dass jedes örtliche Zusammenkommen für sich Entscheidungen fällen kann. Das haben wir in der Corona-Zeit auch gemusst. Da hat ja auch keiner nachgefragt. So machen wir das jetzt auch im Blick auf die Grundsätze des Zusammenkommens, im Blick auf die Frage, wer kann teilnehmen. Und das führt genau zu dem Zustand, den wir in Richter 21 Vers 25 finden. In jenen Tagen war kein König in Israel, jeder Tat, was Recht war, in seinen Augen. Also, das, was ich ursprünglich meinte, dass das der Angriffspfeil des Feindes war, hat sich für mich im Nachhinein herausgestellt als ein vergleichsweise geringes Eingreifen. In Wirklichkeit wollte er jedenfalls im Blick auf die Zusammenkommen, die noch nach der Schrift an der Einheit des Geistes, an dem einen Leib festhalten wollen, (00:14:01) wollte er auf ganz andere Art und Weise schädigen. Und deshalb muss man sich fragen, was steckt eigentlich hinter dem Verbot, dass junge Leute schon unter 16 Jahren in Social Media aktiv werden können. Und da müssen wir sagen, erstens, über das, was Kindern einfiltriert werden soll, das möchte der Staat selbst entscheiden. Er möchte nicht zulassen, dass in sozialen Medien junge Leute selber überlegen und kommunizieren, unabhängig von dem Staat. Er möchte schulpädagogisch entscheiden, was den Kindern vorgegeben wird. Und wir wissen, dass das alles andere als gut ist. Zweitens, können Kinder nicht über das Fernsehen, über Livestream und Spiele das Böse der ganzen Welt sehen, da reinkommen und auch ihre Seele damit beflecken? Da geht der Staat überhaupt nicht dran. Er geht nur an diese sozialen Netzwerke. Warum eigentlich? Drittens, christliche soziale Medienkanäle werden damit auch den Kindern und Jugendlichen untersagt. Also das, was wir als positiv empfinden würden, das wird ihnen untersagt. (00:15:01) Haben wir uns darüber mal Gedanken gemacht? Viertens, Eltern wird erneut die Übernahme von Verantwortung weggenommen. Ihr Erziehungsspielraum wird gerade im christlichen Bereich zunehmend kleiner, weil der Staat eben die Erziehung übernehmen möchte, wie ein Bundeskanzler einmal gesagt hat, wir wollen die Oberhoheit über den Betten der Menschen, der Familien haben. Fünftens, was man an Kindern und Jugendlichen ausprobiert, nämlich durch das Verbot, kann man später auch an Erwachsenen vollziehen und dann wird der Aufschrei geringer sein. Sechstens, es führt weiter zu einer Beschränkung der Meinungsfreiheit, wie wir das immer stärker erleben. Das tangiert uns heute vielleicht noch nicht in dem Maß, aber das Verbot christlicher Inhalte wird damit auch eben eingeschränkt. Die Weitergabe von christlichen Inhalten, das heißt, das Verbot von der Weitergabe ist damit nicht mehr weit. Siebtens, Gendern und Identitätsverführung ist ja heute omnipräsent. (00:16:03) Das ist das, was der Staat über die Schulen, über die Kitas, über die Kindergärten, über die Mediengestaltung, das möchte er einbringen. Das wird natürlich von dem Verbot der Social-Media-Kanäle überhaupt nicht tangiert. Das soll, das muss transportiert werden, das muss in die Herzen und in die Köpfe der kleinen Kinder hineinkommen, auch der Christen. Wahres Christentum hat dann keinen Platz mehr. Es wird also für uns christliche, biblisch orientierte Eltern umso schwieriger, diese guten Inhalte des Wortes Gottes, das Näherbringen der Person des Herrn Jesus des Heilandes, wird immer schwieriger, wenn eben solche Verbote ausgesprochen werden. Schlussfolgerung, wir müssen unsere Sinne schärfen lassen, dass unsere Regierungen Teil dieser Welt sind, Teil des Systems des Teufels sind und dass wir daher, wie schon einmal gesagt, Gutes absolut nicht von diesen Regierungen erwarten dürfen. Nein, im Gegenteil, diese Welt ist und bleibt diese Welt. 1. Mose 6 Vers 11, diese Welt ist geprägt durch Gewalttat und auch durch Verdorbenheit. Und genau die wird dann umso zielgerichteter durch die Regierung eingebläut. (00:17:04) Wir wollen uns an Römer 12 Vers 2 festhalten. Seid nicht gleich für mich dieser Welt, sondern werdet verwandelt durch die Erneuerung eures Sinnes, dass ihr prüfen mögt, was der gute und wohlgefällige und vollkommene Wille Gottes ist. Danach sollen wir handeln. Diesen Blick sollen wir auf diese Welt haben, dass wir uns eben nicht von ihr vereinnahmen lassen, sondern uns absondern. Das ist aus meiner Sicht, angesichts dessen, was da mit den Social Media Verboten läuft, ein ganz großes Kernthema. Und deshalb sollten wir wachsam sein, sollten wir nicht blauäugig sein, das ist ja gut. Gut ist von dieser Welt gar nichts. Und deshalb sollten wir uns warnen lassen, einfach positiv etwas zu begleiten, was Schlussfolgerungen, was Folgen später mit sich bringen wird, früher oder später, die alles andere als christlich, alles andere als biblisch, alles andere als gut für unsere Familien, für unsere Kinder sind.
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