1. Könige 18,37


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(00:00:00) Gottes Gnade wünsche ich dir für den heutigen Tag mit 1. Könige 18 Vers 37. Da lesen wir, dass Elia vor dem Herrn stand. Er stand auch dort vor vielen Baalspriestern und vor dem Volk, das sich von Gott losgesagt hatte. Und jetzt brachte er sein Opfer da. Und dann ruft er zu Gott: "Antworte mir, HERR, antworte mir, damit dieses Volk wisse, dass du HERR, der Gott bist und dass du ihr Herz zurückgewandt hast!" Soweit ich das verstehe, hatte Elia eine Zusage, dass Gott wirklich drei Jahre und sechs Monate es nicht regnen lassen würde auf dieser Erde, als er zu Gott betete und dann das auch vor Ahab ausgesprochen hat. Aber hatte Elia eine Zusage, dass Gott jetzt sein Opfer annehmen würde? Er stand vor dem Herrn und ganz gewiss hatte er eine gewisse Unsicherheit, eine gewisse Not, eine gewisse Furcht. Würde Gott jetzt sein Opfer annehmen? Die Baalspriester, die hatten ihre Opfer gebracht. Nun, er hatte sie verspottet. Ob das wirklich geistlich war (00:01:02) lassen wir mal dahingestellt sein. Aber sie haben keine Antwort bekommen. Jetzt stand er vor dem Herrn und das Volk stand vor ihm. Was würde geschehen, wenn Gott nicht antworten würde? Und so ruft er zu dem Herrn "antworte mir". Aber er möchte nicht, dass er in dem Mittelpunkt steht. Er möchte nicht eine Antwort bekommen, die ihn groß macht. Er möchte nicht eine Gebetserhöhung bekommen, über die er dann sprechen kann und wo er dann sagen kann: Ja, da hat der Herr mein Gebet erhört. Und das ist eine so gewaltige Gebetserhöhung gewesen, dass am Ende, so sehr Gott da gehandelt hat, letztlich aber doch der Gläubige im Mittelpunkt steht. Wenn man darüber spricht: Hast du auch Gebetserhöhungen gehabt? Dann macht das ja uns groß, die wir solche Gebetserhöhungen hatten. Das war aber nicht das Ziel von Elia. Er sagt, dass du Herr der Gott bist. Das sollte das Volk erkennen. Es sollte zu dem Herrn wieder zurückgeführt werden. Er sollte ihn wieder als Gott annehmen und dass du ihr Herz zurückgewandt hast. (00:02:01) Elia wollte, dass das Herz dieses Volkes sich zu Gott wendet und dass es sich für Gottes Wirken öffnet und dass es sich vor Gott niederwirft und dass es ein Leben führt, das Gott ehrt. Was ist eigentlich das Ziel, das wir haben? Egal, ob es unsere Gebete oder unser Leben betrifft. Ist es wirklich, dass Gott groß wird? Dass Gott groß gemacht wird? Oder ist es nicht doch oft auch, dass wir ein Stück der Ehre mitbekommen? Hier lesen wir, dass Elia wirklich die Ehre Gottes vor sich hatte und wirklich das Wohlergehen des Volkes, nicht sich selbst. "Antworte mir, HERR, antworte mir, damit dieses Volk wisse, dass du HERR der Gott bist und dass du ihr Herz zurückgewandt hast".
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