Am: Fr, 25. September 2026
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Ein herzliches Willkommen zu dem heutigen Tag mit 1. Könige 18 Vers 21.
Da hören wir, wie Elia zu diesem Volk, das dem Baalsdienst ergeben war, sagt,
Wie lange hinkt ihr auf beiden Seiten?
Wenn der Herr der Gott ist, so wandelt ihm nach.
Wie lange hinkt ihr auf beiden Seiten?
Ist das nicht eine Ansprache an uns?
Ist es nicht auch in unserem Leben oft so, dass wir auf der einen Seite schon Teil des Volkes Gottes sein wollen?
Dass wir zu der Gemeinde, zu der Versammlung Gottes gehören wollen?
Dass wir auf der anderen Seite aber unser Leben so führen, wie wir selbst das für richtig halten?
Vielleicht sind wir noch solche, die morgens eine kurze Andacht machen,
die kurz über das Wort Gottes nachdenken, vielleicht einen Vers lesen,
vielleicht den Kalenderzettel lesen, so wie der Herr es nahe.
Aber dann klappen wir den Kalender zu, dann klappen wir die Bibel zu und dann ist es ja auch gut.
Dann haben wir ja unser Teil getan, dann haben wir unsere Pflicht erfüllt.
Und dann geht es im Tagesverlauf nur noch um uns.
Dann gehe ich dem Beruf nach, um möglichst viel Geld zu scheffeln, um möglichst viel Ehre zu bekommen. (00:01:02)
Dann gehe ich meiner Hausarbeit nach.
Ja, muss ich ja tun, was soll ich sonst tun?
Ist halt einfach eine nötige Pflicht.
Dann habe ich meine Kinder, muss irgendwas dafür tun, aber nicht mit dem Herrn.
Wie lange hinkt ihr auf beiden Seiten?
Sind wir wirklich solche, die beruflich tätig sind für den Herrn Christus?
Haben wir den Herrn vor Augen, wenn wir morgens in die Arbeit gehen?
Beten wir zu dem Herrn, ich möchte diese Arbeit für dich tun, nicht einfach nur für mein Portemonnaie.
Natürlich sollen wir arbeiten und natürlich sollen wir dadurch auch Auskommen bewirken,
dass wir unsere Familie ernähren können, dass wir eine Gabe auch in Verbindung mit den Sammlungen
an dem ersten Tag der Woche tun können, damit wir für die Bedürftigen da sind und so weiter und so fort.
Schon alles recht, aber ist nicht unser Leben oft ein dahingeführtes Leben?
Vielleicht ist es nicht direkt Götzendienst, wie das bei dem Volk Israel war,
aber es ist doch interessant, dass wir so viel vom Götzendienst im Alten Testament lesen.
Das muss doch uns etwas zu sagen haben, denn dieses Wort im Alten Testament ist für uns Christen geschrieben worden. (00:02:03)
Ist es nicht so, dass wir uns selbst in den Mittelpunkt stellen,
dass wir letztlich die Dinge tun, die uns gefallen, die uns wohl tun, die für uns schön sind
und damit uns selbst zu Götzen machen?
Wie lange hinkt ihr auf beiden Seiten?
Ist mein Herz wirklich entschieden, ganz entschieden, vollständig für den Herrn vorhanden?
Will ich für ihn leben?
Wenn der Herr Gott ist, wenn Yahweh Gott ist, so wandelt ihm nach.
Ist das wirklich so? Wir wissen doch, dass Gott unser Vater ist.
Sind wir solche, die ihm nachwandeln, die ihm gehorsam sein wollen, die dem Herrn Jesus nachfolgen wollen?
Lasst uns dieses Wort sehr ernst nehmen.
Wie lange hinkt ihr auf beiden Seiten?
Wenn der Herr der Gott ist, so wandelt ihm nach.