Am: So, 6. September 2026
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Einen gesegneten ersten Tag der Woche mit Offenbarung 1 Verse 5 und 6.
Da lesen wir dem, der uns liebt und uns von unseren Sünden gewaschen hat in seinem Blut
und uns gemacht hat zu einem Königtum, zu Priestern, seinem Gott und Vater.
Ihm sei die Herrlichkeit.
Das ist ja das einzig inspirierte Lied, was wir in manchen Liederbüchern in unserem Liederbuch
geistliche Lieder besitzen.
Es ist ein herausragendes Lied.
Und doch müssen wir sagen, wir haben Lieder, die geistlicher sind, die höher stehend sind,
was Anbetung betrifft.
Wie ist das möglich?
Es ist doch dieses inspirierte Lied, dem, der uns liebt.
Das ist richtig.
Aber die Stellung, die der Geist Gottes hier in dem Buch der Offenbarung annimmt, ist nicht
die, dass er uns die christlichen Segnungen in ihren höchsten Formen vorstellt, sondern
es gibt hier eine gewisse Distanz.
Es gibt hier auch eine Situation, wo sich Gläubige verschiedener Zeitalter wiederfinden (00:01:03)
können.
Auch die Gläubigen aus dem Alten Testament, sie können sagen, dem, der uns liebt und
uns von unseren Sünden gewaschen hat.
Was sie nicht sagen können, dass sie in Christus verherrlicht sind, mit dem Christus, verbunden
sind, untrennbar mit dem Christus, der verherrlicht zur Rechten Gottes thront.
Als Versammlung Gottes beispielsweise oder auch als persönlich Gläubige eben auserwählt
worden sind, Vorgrundlegung der Welt.
Alle diese Segnungen, die in dem Herrn Jesus zu finden sind, die kennen sie nicht und die
sind deshalb auch in diesem Lied nicht verankert.
Das macht dieses Lied nicht wertlos, im Gegenteil, wir singen es sehr gerne.
Aber es zeigt uns, dass dieses Lied durchaus nicht das ist, was uns geistlicherweise innerlich
am nächsten zu dem Herrn Jesus bringt.
Und doch dürfen wir dieses Lied von ganzem Herzen singen, dem, der uns liebt.
Er hat uns geliebt.
Er liebt uns.
Seine Liebe hat er offenbart, indem er für unsere Sünden gestorben ist, indem er uns
von unseren Sünden gewaschen hat, in seinem Blut. (00:02:01)
Ja, wir verstehen, er musste sterben dafür.
Er musste am Kreuz von Golgatha sein Leben in den Tod geben.
Und jetzt hat er uns gemacht zu einem Königtum.
Ja, wir sind solche, die mit ihm regieren werden.
Er hat uns gemacht zu Priestern, seinem Gott und Vater.
Wir dürfen als Priester vor Gott, dem Vater, stehen und vor ihm auch die Opfer des Lobes
und Dankes bringen, ihm ausdrücken.
Ja, wir können wirklich hinzufügen, ihm sei die Herrlichkeit und die Macht von Ewigkeit
zu Ewigkeit.
Amen.
Wir freuen uns, wenn wir dieses Lied auch heute wieder singen dürfen, wenn wir ihm,
dem Herrn Jesus, die Ehre geben und vor ihm in unseren Herzen niederfallen, gerade angesichts
und anlässlich des Gedächtnismahles für ihn.