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Am 1. Januar des Jahres 2026, gerade Neujahr, fand dieses furchtbare Unglück in der Bar
Le Constellation in Krans-Montana statt.
Die Medien haben ja ausführlich darüber berichtet.
Mich hat beeindruckt, dass über dieses Unglück, man spricht von 40 Todesopfern und 116 oder
119 Verletzten, zum Teil Schwerverletzten, dass in der Neuen Zürcher Zeitung der Chefredakteur
Eric Goyer dazu einen Kommentar geschrieben hat, einen Artikel, in dem er die Aussage
von Neil Postman, diesem amerikanischen Soziologen, 1931 bis 2003, der unter anderem geschrieben
hat, wir amüsieren uns zu Tode.
Und als ein Beispiel dafür finden wir, dass Partygäste ihre Smartphones gezückt haben,
und so schreibt das Eric Goyer, und damit wertvolle Zeit verstreichen ließen, statt
dem Fluchtinstinkt zu folgen und aus der Bar raus zu fliehen.
Wie konnte es passieren, dass man da noch Videos gedreht hat, statt zu schauen, dass
man rauskam, um sein Leben zu retten?
Wir amüsieren uns zu Tode.
Eine Gesellschaft, schreibt Goyer, die sich vor allem amüsieren will, erwartet eine Rundumbetreuung
und ist nicht mehr in der Lage, Selbstverantwortung zu übernehmen.
Ist das nicht auch eine Charakterisierung dessen, was wir heute antreffen, aber eben
nicht nur in dieser Welt, sondern auch unter Christen, wir amüsieren uns zu Tode.
Das, was uns auf dem Herzen ist, das, was wir tun wollen, das, was uns wichtig ist,
das, was uns schön erscheint, das ist amüsieren.
Aber Verantwortung zu übernehmen, das überlassen wir dem Staat, das überlassen wir der Brüderschaft,
das überlassen wir Verantwortlichen, das überlassen wir Dienern, aber wir wollen es
gut haben, wir wollen konsumieren.
Vielleicht ist das nicht ein Amüsieren bis zum Tode, aber das ist das, was diese Gesellschaft
wirklich prägt.
War das nicht auch bei der Titanic, dieser Größenwahn und dann wir amüsieren uns zu
Tode.
Es ist ein Thema, was wir in Gottes Wort an vielen Stellen wiederfinden, dieses Amüsieren
bis zum Tode oder nicht.
Denken wir an Lukas 17, da sagt der Herr Jesus in seinem Leben im Blick auf die Zeit von Noah
und wie es in den Tagen Noahs geschah, so wird es auch in den Tagen des Sohnes des Menschen
sein.
Luke 17, Abfer 26, sie aßen, sie tranken, sie heirateten, sie wurden verheiratet bis
zu dem Tag, als Noah in die Arche ging und die Flut kam und brachte alle um.
Sie haben sich amüsiert, sie haben getan, wozu sie Lust hatten, wozu sie Spaß hatten
und dann kam der Tag des Gerichtes und dann war es zu spät.
Ebenso wie es in den Tagen Lodds geschah, sie aßen, sie tranken, sie kauften, sie verkauften,
sie pflanzten, sie bauten.
An dem Tag aber, als Lodd aus Sodom hinausging, regnete es Feuer und Schwefel vom Himmel und
brachte alle um.
Ebenso wird es an dem Tag sein, da der Sohn des Menschen offenbart wird.
Ja, es ist, man amüsiert sich bis zum Tode, man amüsiert sich zu Tode und merkt gar nicht,
dass man daran zugrunde geht, dass man stirbt.
Das ist nicht etwas, was der Herr Jesus allein gesagt hat.
Wir finden das auch, dass der Apostel Petrus genau diese Dinge beschreibt, wenn er in 2.
Petrus 2 sagt, Vers 2, und viele werden ihren Ausschweifungen nachfolgen, deren wegen der
Weg der Wahrheit verlästert werden wird, und durch Habsucht werden sie euch ausbeuten
mit erdichteten Worten, denn das Gericht von Alters her, denen das Gericht von Alters her
nicht zögert, und ihr Verderben schlummert nicht.
Und so geht das auch weiter, denn wenn Gott Engel, die gesündigt hatten, nicht verschonte,
Engel, die nach 1.
Mose 6 ihren eigenen Begierden nachgefolgt sind, wir amüsieren uns zu Tode, sogar diese
Geisteswesen, sondern sie in den tiefsten Abgrund hinabstürzend Ketten der Finsternis
überlieferte, damit sie aufbewahrt werden für das Gericht, und wenn er die alte Welt
nicht verschonte, da wird er auch die heutige Welt nicht verschonen, da wird genau dasselbe
wieder passieren, und die Menschen werden daran zugrunde gehen.
Judas versieben, wie Sodom und Gomorra und die umliegenden Städte, die sich ebenso wie
jene der Hurerei ergaben, wir amüsieren uns zu Tode, und anderm Fleisch nachgingen, als
ein Beispiel vorliegen, in dem sie die Strafe des ewigen Feuers erleiden.
Diese aber lästern, was sie nicht erkennen, was irgend sie aber von Natur wie unvernünftige
Tiere verstehen, darin verderben sie sich.
Wilde Meereswogen, die ihre eigene Schändlichkeit ausschäumen, Irrsterne, denen das Dunkel
der Finsternis in Ewigkeit aufbewahrt ist, wir amüsieren uns zu Tode, bis es für ewig
zu spät ist.
War das nicht auch das Merkmal dieses reichen Mannes, der sich überhaupt keine Gedanken
machte über den armen Lazarus, sondern einfach in seinem Reichtum sich erging?
Lukas 16 Vers 19.
Es war aber ein gewisser reicher Mann, und er kleidete sich in Purpur und feines Leinentuch
und lebte alle Tage fröhlich und in Prunk.
Wir amüsieren uns zu Tode.
Ein gewisser Armer aber mit Namen Lazarus lag an dessen Tor voller Geschwüre, und er
begehrte sich von dem zu sättigen, was auf von dem Tisch des Reichen fiel.
Aber auch die Hunde kamen und leckten seine Geschwüren.
Wir amüsieren uns zu Tode, und dann starben beide, und der reiche Mann für ewig zu spät,
im Hades seine Augen aufschlagend, dann hat er wirklich Leiden gehabt, dann hat er Schmerzen
gehabt, und die hat er bis heute, denn er ist immer noch im Hades.
Und das ist nur die Vorstufe, das ist nur der Vorort für die Hölle, wo es ewig nicht
anders aussehen wird.
Das ist sogar im kirchlichen Bereich nicht anders, denn Jesus zeigt in Offenbarung 18,
dass auch dort, genau bei der Endform der katholischen Kirche, es letztlich nur um Amüsieren
geht.
Ist das nicht bei Karneval der Fall?
Wir amüsieren uns zu Tode.
Offenbarung 18 Vers 6, vergeltet ihr, dieser Falschen, dieser Stadt, dieser großen Hure
Babylon, vergeltet ihr, wie auch sie vergolden hat und verdoppelt, doppelt nach ihren Werken
in dem Kelch, den sie gemischt hat, mischt ihr doppelt.
Und dann heißt es in Vers 7, wie viel sie sich verherrlicht und Üppigkeit betrieben
hat, so viel Qual und Trauer gebt ihr, denn sie spricht in ihrem Herzen, ich sitze als
Königin und Witwe bin ich nicht und Trauer werde ich nicht sehen.
Darum werden ihre Plagen an einem Tag kommen, Tod und Trauer und Hungersnot.
Vers 9, und sie werden über sie weinen und wehklagen über die Könige, die Könige der
Erde, die Hurerei und Üppigkeit mit ihr getrieben haben.
Auch im religiösen Bereich, im kulturellen Bereich, im Konsumbereich, im Skibereich,
im Sportbereich, im politischen Bereich, wir amüsieren uns zu Tode, bis es ewig für ewig
zu spät ist.
Auch in Jakobus finden wir das, Jakobus 5 Vers 1, wohlan nun ihr Reichen, weint und
heult über euer Elend, das über euch kommt, euer Reichtum ist verfault und eure Kleider
sind von Motten zerfressen.
Vers 5, ihr habt in Üppigkeit gelebt auf der Erde und geschwelgt, ihr habt eure Herzen
gepflegt wie an einem Schlachttag, und dann sind sie selbst zu Schlachtschafen geworden.
Ihr habt verurteilt, ihr habt getötet den Gerechten, er widersteht euch nicht.
Ja, sie haben gelebt, sie haben sogar Christus, den einen wahren Gerechten, auch den haben
sie umgebracht.
Ja, im Alten Testament ist das schon nicht anders gewesen, wenn man an den Propheten
Amos denkt, Kapitel 4, hört dieses Wort ihr Kühe Basarns, die ihr auf dem Berg Samarias
seid, die ihr die Geringen bedrückt, die Armen misshandelt und zu euren Herren spricht,
bringt her, was wir trinken, beschworen hat der Herr Jachwe bei seiner Heiligkeit, siehe,
Tage werden über euch kommen, da man euch an Haken wegschleppen wird und euren Rest
an Fischer angeln, und ihr werdet durch die Mauerrisse hindurch gehen, jede vor sich hin,
und ihr werdet nach Hermon hingeworfen werden, spricht der Herr, Gericht über die, die sich
zu Tode amüsieren.
Jeremiah 22 Vers 13-19, finden wir genau so wieder, wehe dem, der sein Haus mit Ungerechtigkeit
baut und seine Obergemächer mit Unrecht, der seinen Nächsten umsonst arbeiten lässt
und ihm seinen Lohn nicht gibt, sie amüsieren sich zu Tode, Gewinn, das ist ihr Streben,
das Blut des Unschuldigen, um es zu vergießen, Gewalttat und so weiter, das ist das Kennzeichen
dieser Zeit, wir amüsieren uns zu Tode, und wir merken es gar nicht, und wir machen noch
Bilder davon und meinen, das wäre noch großartig, was wir da erleben und sind auf dem Weg in
das ewige Reich, und dann, dann ist es für ewig zu spät, aber bedenken wir, was der
Herr Jesus in Lukas 13 sagt.
Zu derselben Zeit waren aber einige zugegen, die ihm, dem Herrn Jesus von den Galilean
berichteten, deren Blut Pilatus mit ihren Schlachtopfern vermischt hatte, Gewalttat.
Und er antwortete und sprach zu ihnen, der Herr Jesus, meint ihr, dass diese Galilea
mehr als alle Galilea Sünder waren, weil sie derartiges erlitten haben?
Nein, sage ich euch, sondern wenn ihr nicht Buße tut, werdet ihr alle ebenso umkehren,
umkommen.
In der 18, auf die der Turm in Silurm fiel und sie tötete, meint ihr, dass sie mehr
als alle Menschen, die in Jerusalem wohnen, schuldig waren?
Nein, sage ich euch, sondern wenn ihr nicht Buße tut, werdet ihr alle ebenso umkommen.
Es kommt gar nicht darauf an, sich zu Tode zu amüsieren.
Jeder Mensch, der geboren worden ist, der ist auf dem Weg ins ewige Verderben, ob er
sich amüsiert oder nicht, aber jetzt ist noch die Möglichkeit umzukehren, wenn man
gestorben ist.
Wenn man ein Unglück erlebt hat und dann ist es zu spät, dann ist es für ewig zu
spät.
Aber jetzt ist die Möglichkeit, noch Christus zu wählen, sich zu bekehren, seine Sünden
zu bekennen, aber bald ist es für ewig zu spät und wo wirst du dann sein?
Quelle: bibelpraxis.de/a9851.html
Letzte Änderung: 18.01.2026 16:53
Sa, 17. Januar 2026
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