Am: Do, 27. August 2026
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Ich wünsche dir Gottes Segen mit Apostelgeschichte 24 Vers 16.
Da sagt der Apostel Paulus in seiner Verteidigung, ich bemühe mich, alle Zeit ein Gewissen ohne
Anstoß zu haben vor Gott und den Menschen.
Hier geht es nicht darum, dass der Apostel Paulus meint, auf diese Art und Weise könnte
er Gott zufriedenstellen.
Wenn er ein Leben führt, ohne Anstoß zu geben, dann wird Gott ihn ja irgendwie irgendwann
irgendwo einmal annehmen.
Nein, das ist nicht der Gedanke.
Sondern Paulus war sich absolut bewusst, dass er nur dann ein Leben ohne Anstoß zu geben
führen könnte, wenn er gerechter wäre, wenn er durch Rechtfertigung, die Rechtfertigung
aus Glauben meint er hier, wenn er dadurch als gerechter vor Gott steht, nämlich weil
Gott ihn zu einem Gerechten erklärt hat, auf der Grundlage des Werkes des Herrn Jesus.
Aber als ein solcher wollte er alle Zeit ein Gewissen ohne Anstoß haben.
Das heißt, er wollte ein Leben führen, wo das Gewissen ihn nicht maßregeln musste,
wo das Gewissen ihm nicht sagen musste, sag mal, was machst du denn da eigentlich, was (00:01:01)
sagst du denn da eigentlich, was tust du denn da eigentlich?
Anstoß vor Menschen zu geben, Anstoß Gott zu geben.
Nun, Anstoß heißt ja eigentlich, wie durch einen Stein zu Fall kommen, dass man an einen
Stein, einen großen Stein anstößt und dann zu Fall kommt.
Nun, Gott kann nicht zu Fall kommen.
Ein Mensch kann das, ja, durch mein verkehrtes Handeln, wenn ich als Christ weltliche Dinge
tue, wenn ich einen Ungläubigen verleite dazu, sich in dieser Welt wohlzuführen, dann
bin ich ein Anstoß für ihn, weil ich ihn auf eine falsche Fährte bringe.
Aber das geht natürlich bei Gott nicht.
Gott ist über allem.
Aber was Paulus hier sagt, ich bemühe mich alle Zeit ein Gewissen ohne Anstoß zu haben
vor Gott, dass er, wenn er an Gott denkt und das betrachtet, was er tut, nicht selber
zu Fall kommt, dass sein Gewissen ihn anstößt und sagen muss, was tust du da, das ist doch
nicht zur Ehre Gottes, das ist doch etwas, wo Gott zur Seite gestellt wird, wo du doch (00:02:01)
ein Leben führst, als ob es Gott nicht gäbe.
Aber dann gibt es auch ein Gewissen ohne Anstoß vor Menschen und das ist auch wichtig und
Paulus verschweigt das hier nicht.
Er stellt das nicht an die erste Stelle, aber er stellt das nicht zur Seite.
Er sagt, wie ist das mit deinem Gewissen vor Menschen, kannst du alles, was du gesagt
hast an dem heutigen Tag, alles, was du getan hast, alles, was du auch den Menschen weitergeben
wolltest, ist das ohne Anstoß, dass du sagen kannst, das hat diesen Menschen geholfen,
das war zum Segen, das war zum Nutzen, das war zum Weiterbringen dieser Menschen.
Wie ist unser Leben?
Sind wir wie Paulus?
Ich bemühe mich alle Zeit ein Gewissen ohne Anstoß zu haben vor Gott und den Menschen.