Am: Sa, 22. August 2026
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(00:00:00)
Ich wünsche dir einen segensreichen Tagesbeginn mit Jesaja 53 Vers 6.
Da schreibt der Prophet, wir alle irrten umher wie Schafe, wir wandten uns jeder auf seinen Weg.
Ja, das ist eine gute Beschreibung unseres eigenen Lebens.
Wir alle irrten umher.
Du etwa nicht?
Weil du kindgläubiger Eltern bist, meinst du, dass es bei dir anders gewesen ist?
Nein, das ist bei niemandem anders gewesen.
Wir alle sind Sünder gewesen, von dem Scheitel bis zur Fußsohle, von der Fußsohle bis zum
Scheitel.
Da ist nichts an uns gewesen, was irgendwie von Gott hätte benutzt werden können.
Gar nichts.
Überhaupt nichts.
Und wir sind genauso herumgelaufen, herumgeirrt wie Schafe, die alleine keinen Plan haben,
wo sie hingehen müssen, die einen Hirten brauchen.
Du und ich auch.
Wir alle irrten umher wie Schafe, wir wandten uns jeder auf seinen Weg, wir haben unseren
eigenen Willen getan.
Wir haben das getan, was wir selber gut fanden.
Wir sind nicht auf den Weg des Herrn Jesus gegangen. (00:01:01)
Natürlich, wenn du kindgläubiger Eltern bist, dieses Vorrecht hattest, dann haben dich Eltern
normalerweise auf einen guten Weg geführt.
Als Kinder von gläubigeren Eltern sehen wir das ja oft nicht.
Wir sind dann irgendwie mutlos manchmal, wir sind auch im Eigenwillen gefangen, wir sind
rebellisch, wir finden das nicht gut, diese Begrenzungen, die uns durch die Eltern gegeben
werden.
Und so laufen wir jeder auf seinem eigenen Weg.
Selbst wenn die Eltern uns sonntags mit in die Zusammenkünfte genommen haben, wenn sie
uns durch Gottes Wort belehrt haben, wenn sie uns angeleitet haben, auch als wir noch
ungläubig waren, das Wort Gottes zu lesen und zu beten, letztlich sind wir alle auf
unserem eigenen Weg herumgelaufen.
Ist uns das bewusst?
Vor der Bekehrung hatten wir nichts, hatten wir gar nichts.
Ja, die Gnade Gottes hat uns geführt, dadurch, dass er uns zum Beispiel gläubige Eltern
gegeben hat, dadurch, dass er uns dann irgendwann einen Gläubigen in den Weg gestellt hat,
dadurch, dass er uns das Wort Gottes hat lesen lassen und wir durch sein Wort dann zur Bekehrung
geführt worden sind. (00:02:02)
Aber in uns gab es nichts, woran Gott anknüpfen konnte, überhaupt nichts.
Wir müssen das zugeben.
Und wenn du jetzt noch nicht bekehrt bist, dann glaube ja nicht, du wärst auf einem
guten Weg.
Gott sagt dir hiermit ganz deutlich und unmissverständlich, solange jemand sich nicht bekehrt hat, solange
mir jemand nicht seine Sünden bekannt hat, läuft er auf seinem eigenen Weg herum wie
ein Schaf, wie ein dummes Schaf, wie ein blödes Schaf, das nicht weiß, was für ein Weg es
gehen soll, wenn es nicht auf den Hirten schaut.
Aber diesen Hirten gibt es, das ist der Herr Jesus und er ist in mein Leben getreten und
ich wünsche, dass er auch in dein Leben tritt.
Wir alle irrten umher wie Schafe, wir wandten uns jeder auf seinen Weg.