Am: Mo, 31. August 2026
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Ich wünsche dir heute viel Freude mit Psalm 51 Vers 19.
In diesem Psalm lesen wir, dass David sagt, die Opfer Gottes sind ein zerbrochener Geist,
ein zerbrochenes und zerschlagenes Herz, wirst du Gott nicht verachten.
Das ist die Erfahrung gewesen, die David gemacht hat.
Er hat diesen Psalm ja ausgesprochen, diesen Psalm gedichtet, diesen Psalm geschrieben,
als der Prophet Nathan zu ihm kam, nachdem er zu Batzeba eingegangen war.
Das war Ehebruch gewesen, das war Hurerei gewesen.
Und nach dem Gesetz hätte David eine Strafe erwarten können, nämlich die Steinigung,
den Tod.
Aber die Gnade Gottes, die Barmherzigkeit Gottes war in seinem Fall überragend groß.
Und das hat David gedemütigt und davon spricht er hier.
Opfer Gottes, das sind eben nicht einfach materielle Opfer zu bringen, davon spricht
er hier in diesem Psalm auch, dass er mit den Opfern, mit Opfern ja letztlich nichts
erreichen kann. (00:01:01)
Vers 18.
Denn du hast kein Gefallen an Schlachtopfern, sonst gäbe ich sie, an Brandopfern hast du
kein Wohlgefallen.
Hatte Gott sie nicht angeordnet?
Absolut, er hatte sie angeordnet und es war richtig sie zu bringen, aber David hat ein
Bewusstsein gehabt, die Opfer, diese materiellen Opfer an sich, das war doch nicht das, was
Gott wollte.
Er hat diese Opfer gegeben, weil sie auf Christus hinweisen, weil sie uns einen Hinweis geben
auf das, was der Herr Jesus getan hat, das Brandopfer ganz für Gott, das Speisopfer,
das ein Leben zur Verherrlichung des Vaters war, das Friedensopfer, das auf der Grundlage
seines Werkes jetzt Gemeinschaft möglich ist untereinander, das Sündopfer, das da
gebracht wurde, dass der Jesus am Kreuz von Golgatha gestorben ist, weil wir gesündigt
haben, damit wir auf der Grundlage dieses Opfers Gott jetzt nahen können.
Aber die Opfer an sich, die wollte Gott nicht.
Nein, was für ihn wichtig ist, ist ein zerbrochener Geist.
Wenn wir ein Bewusstsein haben, dass wir vor ihm stehen aus reiner Gnade, dass wir ein
zersprochenes und ein zerschlagenes Herz haben vor ihm, in diesem Bewusstsein, dass wir immer (00:02:04)
wieder gesündigt haben, dass wir immer wieder sündigen, nicht, dass wir noch Sünder sind,
das sind wir nicht mehr, die wir den Herrn Jesus als Retter angenommen haben, sind wir
keine Sünder mehr, aber in diesem Bewusstsein vor Gott zu stehen, das ist ihm viel wohlgefälliger
als jede andere äußere Form, mag sie noch so gut an- und für sich sein, wie diese Opfer,
die Gott angeordnet hat, aber er möchte etwas Inneres in uns sehen, dieses zerbrochene Herz,
diesen zerschlagenen Geist, diesen zerbrochenen Geist, stehen wir so vor ihm.
Die Opfer Gottes sind ein zerbrochener Geist, ein zerbrochenes und zerschlagenes Herz wirst
du Gott nicht verachten.