Am: Sa, 10. Januar 2026
In Berlin blieben durch den Anschlag auf das Stromnetz für einige Tage die Häuser "dunkel". Kein Strom, kein Licht. Manche sprechen von über 40.000 Haushalten, manche von über 100.000 Menschen. Kein Licht - das gab es auch schon. Und das Schreckliche: Das wird es für viele Menschen eine Ewigkeit lang geben. Auch für Dich?
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Am Samstag, den 3. Januar 2026, wurde morgens ein Brandanschlag auf das Stromnetz in und
um Berlin vorgenommen.
Bis zum Mittwoch, dem 7.1., war ein Teil von über 40.000 Haushalten und über 2.000 Betrieben
ohne Strom, ohne Licht.
Lag sozusagen in der Finsternis.
Man konnte nachts kein Licht anmachen, weil kein Strom war.
Ein Teil wurde schon Anfang der Woche dann wieder unter Strom oder Licht gesetzt, aber
ein Teil kam erst am Mittwoch wieder dazu Strom zu besitzen und Licht zu haben.
Mich hat das erinnert an das große Thema des Wortes Gottes, Finsternis.
Finsternis war jetzt in Berlin, aber was ist eigentlich Finsternis in Gottes Wort?
Wir finden, dass in 1.
Mose 1 Gott am Anfang die Himmel und die Erde geschaffen hat und dann heißt es in Vers
2, und die Erde war wüst und leer und Finsternis war über der Tiefe.
Ein vollkommen unnormaler Zustand.
Gott hat keine Finsternis geschaffen am Anfang, er hat das Universum geschaffen, Himmel und (00:01:03)
Erde in einer wunderbaren Weise.
Irgendetwas muss da passiert sein und da ist etwas passiert.
Wir dürfen annehmen, dass da der Fall Satans gekommen ist, der dazu geführt hat, dass auf
einmal die Erde, nicht der Himmel, aber die Erde in einen vollkommen finsteren Zustand
gelegt worden ist.
Wir finden, dass dann das Erste, was Gott getan hat, nachdem der Geist Gottes über
den Wassern schwebte, weil er sich, wenn ich das in Ehrfurcht sagen darf, nicht abfinden
wollte mit dieser Destruktion, mit dieser Zerstörung des Teufels, dass es heißt, und
Gott sprach, es werde Licht und es wurde Licht und Gott sah das Licht, dass es gut war und
Gott schied das Licht von der Finsternis.
Gott hat Licht und Finsternis voneinander geschieden.
Vorher war alles in einem wunderbaren Licht, aber dann kam der Fall Satans und wir können
sagen, das ist ein Bild davon, von dem Sündenfall des Menschen, der später war, der alles in
Finsternis gebracht hat.
Aber Gott hat das Licht von der Finsternis, die Finsternis von dem Licht geschieden.
Das erste Buch Mose ist ja gerade in dem ersten Kapitel ein großes Kapitel, was Trennung, (00:02:05)
was Absonderung, was Heiligung uns vorstellt.
Trennung von Licht und Finsternis.
Und da gab es jetzt endlich einen Bereich, wo die Finsternis nicht mehr herrschte, sondern
wo dann Licht war.
Finsternis, das ist da, wo Satan wirkt, da, wo der Teufel wirksam ist.
Und der Brandanschlag ist ja ein guter Beweis dafür, dass da, wo Gewalt hat, da, wo finstere
Mächte, da, wo der Teufel wirken kann, da wird Finsternis produziert.
1. Mose 15, dann die zweite Stelle, die ich vorstellen möchte, sehen wir in Vers 12.
Es geschah, als die Sonne untergehen wollte, da fiel ein tiefer Schlaf auf Abram, und sie
erschreckend dichte Finsternis überfiel ihn.
Und es geschah, als die Sonne untergegangen und dichte Finsternis eingetreten war, siehe
da, ein rauchender Ofen und eine Feuerflamme, die zwischen jenen Stücken, das waren Tiere,
die aufgeteilt worden sind, hindurch fuhr.
Wir lernen hier, dass Gott relativ früh schon ankündigt, dass für das Volk Israel, denn (00:03:06)
Abram war der Vater dieses Volkes, der Großvater, wenn man so will, Abram, Isaac, Jakob, Jakob,
der Israel umgenannt wurde von Gott, dieses Volk sollte durch eine schwere Drangsal gehen,
die wird verglichen mit einer Finsternis.
Finsternis spricht also von einer Drangsal, spricht davon, dass Drangsal hier über ein
Volk kommen sollte.
Später finden wir in der Geschichte des Volkes Israel genau inmitten dieser Drangsal in Ägypten,
dass Gott Gericht übt über das Volk der Ägypter, und deshalb lesen wir in zweite
Mose 10 in Vers 21, und der Herr sprach zu Mose, strecke deine Hand aus zum Himmel, damit
eine Finsternis über das Land Ägypten komme, dass man die Finsternis greifen könne.
Und Mose streckte seine Hand aus zum Himmel, da entstand im ganzen Land Ägypten eine dichte
Finsternis drei Tage lang.
Gott übte Gericht an den Ägyptern, und zwar durch Finsternis. (00:04:02)
Finsternis in dem nächsten Fall, in dem vierten Fall, ist dann aber wieder genau diese Scheidung,
die wir schon in 1. Mose 1 vor uns gehabt haben.
Da heißt es in 2. Mose 14 in Vers 20, und sie, die Wolkensäule, und in der Nacht
die Feuersäule, kam zwischen das Heer der Ägypter und das Heer Israels, und sie wurde
dort Wolke und Finsternis, und erleuchtete hier die Nacht.
So finden wir, dass Gott eine Scheidung macht zwischen dem, was Welt ist, hier Ägypten,
und dem, was sein Volk ist, hier Israel.
Da gibt es durch Gott sichtbare Merkmale, die deutlich machen, dass das eine Finsternis
ist und das andere Licht.
Gott unterscheidet, Gott scheidet, und das finden wir auch im Neuen Testament fortgesetzt.
Wenn wir jetzt mal nicht jede einzelne Stelle, es gibt ja viel zu viele, die von der Finsternis
sprechen, in das Neue Testament gehen, in die moralischen Belehrungen, die der Herr Jesus
vornimmt, da heißt es in Matthäus 4 in Vers 16, das Volk, das in Finsternis sitzt, (00:05:04)
das waren die Juden im nördlichen Teil in Galiläa, hat ein großes Licht gesehen und
denen, die im Land und im Schatten des Todes sitzen, Licht ist ihnen aufgegangen.
Gott möchte nicht, dass die Menschen dieser Welt in der Finsternis bleiben, ja sie sind
in der Finsternis, sie sind in moralischer Finsternis, aber sie müssen da nicht bleiben,
sie sollen da nicht bleiben, sondern Gott wollte durch das Senden des Herrn Jesus Licht
bringen, und das hat er getan, das Licht schien in der Finsternis, heißt es in Johannes 1,
aber die Finsternis hat es nicht erfasst. Das, was im natürlichen Bereich unmöglich ist,
wenn nur ein kleines Lichtchen irgendwo hinein leuchtet, dann ist sofort die Finsternis vorbei.
Das ist aber moralisch gesehen leider nicht der Fall gewesen, das Licht ist erschienen in der
Herr Jesus, aber die Finsternis hat es nicht erfasst. Und deshalb spricht der Herr Jesus dann auch
in Matthäus 6 Vers 23 von moralischer Finsternis. Er sagt in Vers 22, die Lampe des Leibes ist das (00:06:02)
Auge. Wenn nun dein Auge einfältig ist, so wird dein ganzer Leib Licht sein. Wenn aber dein Auge
böse ist, so wird dein ganzer Leib finster sein. Wenn nun das Licht, das in dir ist, Finsternis ist,
wie groß die Finsternis. Ja, die moralische Finsternis, die im Herzen vieler Menschen ist,
sie ist mit Händen greifbar und sie zeigt, wie schlimm es um den Menschen steht. Er ist genau
das Sinnbild dieser Finsternis, die über der Erde war in 1. Mose 1 Vers 2. Und die moralischerweise
in das Herz der Menschen, der Nachkommen des gefallenen Adam Einzug gehalten hat und haben.
Wir lesen in Matthäus 8 Vers 12 dann, die Söhne des Reiches werden hinausgeworfen werden in die
äußerste Finsternis. Ähnlich auch in dem Gleichnis, was der Herr Jesus erzählt, was in Matthäus 22 von dem
König, der seinem Sohn ein Hochzeitsmahl machte und wo ein Mensch hineinkam, der nicht bereit war,
das Hochzeitskleid anzuziehen. Und das wird mit ihm gemacht, Matthäus 22 Vers 23, da sprach der (00:07:04)
König zu den Dienern, bindet ihm Füße und Hände, werft ihn hinaus in die äußerste Finsternis. Dort
wird das Weinen und das Zähneknirschen sein. Und ähnlich in dem Gleichnis von den zehn Jungfrauen
heißt es in Matthäus 25 Vers 30, nein, über den Knecht wird das dort formuliert, diesen Knecht,
der das Talent einfach in der Erde vergraben hat und den unnützen Knecht werft hinaus in die äußerste
Finsternis. Dort wird das Weinen und das Zähneknirschen sein. Das ist das furchtbare Gericht,
das über jeden Menschen kommen wird, der nicht bereit ist, den Herrn Jesus Christus als sein Retter
anzunehmen. Da ist die Folge äußerste Finsternis. Da wird totale Isolation sein. Da wird man keine
Kommunikation mit irgendjemandem noch haben. Nein, da gibt es nur noch Finsternis, da gibt es
Isolation. Da wird man ewig in der Hölle sein, in der äußersten Finsternis. Das muss furchtbar sein. (00:08:02)
Das möchte der Herr Jesus nicht, das möchte Gott nicht. Deshalb gab es den einen, der bereit war, die
Finsternis zu erdulden, damit andere nicht in diese ewige Finsternis kommen. Wir lesen das in
Matthäus 27, da heißt es in Vers 45, aber von der sechsten Stunde an kam eine Finsternis über das
ganze Land bis zur neunten Stunde. Um die neunte Stunde aber schrie Jesus auf mit lauter Stimme
und sagte, Eli, Eli, lama Sabachthani, das heißt, mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?
Wir können sagen, was für ein Wunder der Gnade, dass der eine, der das Licht hier auf dieser Erde
scheinen ließ, nicht nur in Galiläa, sondern auf der ganzen Erde letztlich, dass er bereit war,
diese Finsternis über sich zu erdulden, in diese drei Stunden der Finsternis zu gehen, damit Menschen
Vergebung der Sünden bekommen könnten. Aber dazu muss man bereit sein, den Herrn Jesus anzunehmen,
dazu muss man bereit sein, seine Sündenschuld zu bekennen und Jesus als Retter anzunehmen, (00:09:01)
anzuerkennen, dass ich einen Retter brauche. Leider gibt es viele Menschen, die dazu nicht
bereit sind und sie werden das erleben, wovon Judas in seinem Brief schreibt, Vers 13,
wilde Meereswogen, er spricht dort von christlichen Bekennern, auch Verführern, die ihre eigene
Schändlichkeit ausschäumen, irre Sterne, denen das Dunkel der Finsternis in Ewigkeit aufbewahrt ist.
Ja, heute gibt es noch die Möglichkeit, dieser Finsternis zu entrinnen, aber dazu musst du den
Jesus als Retter annehmen. Wenn du diese Chance verpasst, die es heute noch gibt,
dann ist es ewig zu spät. Das möchtest du doch nicht. Du möchtest in das Licht kommen. Du
möchtest zu dem kommen, der das Licht dieser Welt ist, zu dem Herrn Jesus Christus. Bekenne
ihm deine Sünden, bevor es für ewig zu spät ist.