Am: Do, 23. April 2026
In 1. Mose 30 finden wir, wie das Hin und Her zwischen Jakob und Laban, zwischen Lea und Rahel weitergeht. Einerseits traurige Erfahrungen, andererseits scheint doch Gottes Segen daraus hervor.
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1. Mose 30 setzt dann die Geschichte von Jakob mit Rahel und Lea fort.
Wir sehen als erstes, dass Rahel sieht, dass sie kinderlos ist.
Es heißt, und als Rahel sah, dass sie dem Jakob nicht gebar, da beneidete Rahel ihre Schwester und sprach zu Jakob, gib mir Kinder.
Ja, Rahel ist sich der Kinderlosigkeit bewusst, so wie das Israel-Volk heute merkt, dass sie nicht unter dem Segen Gottes stehen,
dass sie ständig hin und her geschoben werden, dass sie ständig in Problemen sind.
Und sie versuchen das mit menschlichen Mitteln zu lösen, dieses Problem, und das können sie nicht.
Wir finden hier, dass Rahel deshalb ihre Magd Bilha Jakob zur Frau gibt und meint, dass sie durch die Kinder, die Bilha geboren werden, dann auch Segen bekommt.
Das ist ein Bild von dem Zustand des Volkes Israel heute.
Neid und Streit gegen die Nationen, Neid und Streit insgesamt, der Versuch, mit menschlichen Mitteln äußeren Segen zu bekommen und den Nationen den Segen zu verwehren.
Das ist, was wir lesen in 1. Thessalonicher 2 Vers 16, indem sie uns wehren, zu den Nationen zu reden, damit sie errettet werden, um so ihre Sünden alle Zeit voll zu machen. (00:01:06)
Aber der Zorn Gottes ist völlig über sie gekommen.
Wir sehen dann zweitens, ab Vers 9, dass Lea sich weiter guter Freude erfreut.
Das ist eben das Teil der Nationen.
Lea bekommt zwei weitere Söhne.
Das sind Gad und Aser.
Die Bedeutung ist Glück und glückselig.
Das ist tatsächlich der Zustand oder besser gesagt die Stellung der Versammlung Gottes der Nationen in der heutigen Zeit.
Sie erleben das Glück in Christus und sie sind wirklich glückselig mit tiefer Freude gesegnet.
Wir sehen dann drittens den Kampf, den es zwischen Lea und Rahel gibt.
Das ist ein Vorbild ab Vers 14, wie sie um Jakob feilschen.
Das ist ein Kampf, wie er in Galater 5 Vers 17 dargestellt wird, der Kampf zwischen Geist und Fleisch.
Wo der Geist gegen das Fleisch und das Fleisch gegen den Geist widerstreitet.
Und wo, solange das auf eine menschliche Art und Weise in uns stattfindet, es keinen Segen, keine Ruhe, keinen Frieden gibt. (00:02:01)
Wir finden dann viertens, dass uns hier vorgestellt wird, dass viel Okkultismus in der damaligen Zeit herrschte.
Vers 14 sehen wir, wie die Dudaim eine große Rolle spielen.
Bis heute ist ja wohl kaum denkbar, dass über so ein Mittel Nachkommenschaft erzeugt wird.
Später sehen wir, wo dieser Okkultismus herkommt.
Wir finden in Vers 27, dass Laban sagt, ich habe gespürt, nämlich durch Wahrsagung erfahren,
dass der Herr mich um deinet Willen, Jakobs Willen gesegnet hat.
Und dann finden wir später bei Jakob dasselbe, dass er Stäbe in die Tränkerinnen hineinlegt,
um Tiere brünstig zu machen und mehr Nachkommen zu bekommen.
Das ist der Okkultismus, der das Volk Israel in der heutigen Zeit, in der zukünftigen Zeit prägen wird.
Wir werden das in ganz besonderer Weise vom Himmel aus erleben,
wo dieses Haus, was leer gekehrt worden ist, wie der Herr Jesus das in einem Gleichnis sagt,
wie es dann von sieben dämonischen Geistern erfüllt werden wird.
Und man kann nur in der heutigen christlichen Zeit davor warnen, irgendetwas mit Okkultismus zu machen. (00:03:01)
Wir sehen dann fünftens, dass Lea ins Abseits gestellt wird.
Es heißt in Vers 15,
Und so finden wir das in der Christenheit tatsächlich.
Das ist das Kennzeichen der heutigen Christenheit, dass der Charakter von Lea,
nämlich das himmlische Christentum nicht mehr vorhanden ist, kaum noch vorhanden ist, kaum noch sichtbar ist,
sondern das Gegenteil leider der Fall ist.
Wir finden dann sechstens, dass Lea trotzdem weitere Söhne bekommt.
Und diese Söhne, die sie gebären darf, heißen Issachar und heißen Sebulon.
Und wir lesen die Bedeutung, das ist Lohn und das ist Wohnung.
Genau das ist es, was wir in der Herrlichkeit haben werden.
Wir werden belohnt werden.
Deshalb finden wir diese beiden Söhne nicht direkt in Verbindung mit den ersten vier Söhnen erwähnt,
sondern wir finden sie mit einem zeitlichen Abstand.
Das macht deutlich.
Wir werden in der Herrlichkeit belohnt werden.
Und wir werden unsere ewige Wohnung bei Christus in dem Haus des Vaters haben. (00:04:05)
Wir finden dann siebtens, dass Israel tatsächlich eine Zukunft hat,
dass Gott an Rahel gedenkt, Vers 22, und uns damit deutlich macht,
dass er die Schmach von diesem Volk einmal wegnehmen wird.
Durch wen? Durch Josef, durch den wahren Josef, den er schenken wird.
Wir finden dann achtens, dass der äußere Segen, den wir im Leben von Jakob sehen
und die Qual, die Leiden, die Verfolgung sich gegenseitig abwechseln.
So ist das für das Volk Israel auch.
Sie haben Zeiten, wo es ihnen äußerlich gut geht.
Sie haben Zeiten, wo sie verfolgt werden, wie das in vielen Zeiten gewesen ist.
Aber es ist genau dieses Hin und Her, das unter der Zucht Gottes stattfindet,
was dieses Volk erlebt und weiter erleben wird.
Und dann finden wir neuntens abschließend, in was für einer Weise Jakob handelt.
Wir finden in Vers 31, dass er zu Laban sagt, du sollst mir gar nichts geben.
Er vertraut auf seine eigene Kraft.
Vers 33, meine Gerechtigkeit wird für mich zeugen.
Er vertraut auf sein eigenes Tun. (00:05:01)
Das ist diese gesetzliche Haltung, die das Volk Israel hat
und weshalb es durch schwere Tage gehen muss, bevor Gott dieses Volk segnen kann und segnen wird.
Aber auf diese gesetzliche Art und Weise ist das eben nicht möglich.
So ist das leider auch unter Christen.
Solange man auf eine gesetzliche Art und Weise meint, in eigener Kraft und in eigenem Tun Gott gefallen zu können,
ob ungläubig oder gläubig, wird man niemals den Segen Gottes erleben.
Ein praktischer Schlusspunkt.
Jakob in Vers 16 kam am Abend von dem Feld.
Da ging Lea hinaus ihm entgegen und sprach, zu mir sollst du eingehen,
denn ich habe dich fest angeworben für die Duda eben deines, meines Sohnes.
Hier sehen wir nach 1. Korinther 16 Vers 13, dass Jakob eben nicht mannhaft war,
sondern er war der Spielball der Frauen.
Er flüchtete seiner Verantwortung, flüchtete sie und flüchtete in seiner Arbeit.
Statt im Blick auf seinen Haushalt Verantwortung zu übernehmen.
Das ist doch eine Warnung für uns alle.