Am: Do, 25. Dezember 2025
Was für ein Wunder: Gott wurde Mensch und wohnte unter uns (sündigen) Menschen. Nicht, dass dies am 24. Dezember oder in dieser Zeit gewesen wäre. Aber ohne Menschwerdung gäbe es kein Kreuz. Das dürfen wir nicht vergessen.
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(00:00:00)
Es ist das vielleicht größte Wunder, das wir überhaupt finden in Gottes Wort, dass
Gott Mensch wurde.
Natürlich gibt es viele Wunder, die uns gezeigt werden, die der Jesus vollbracht hat.
Wenn wir an sein Leben schauen, so viele Wunder, dass Johannes schreiben muss, die Welt
könnte die Bücher darüber nicht fassen, was der Jesus getan hat.
Und natürlich ist auch ein gewaltiges Wunder, dass wir das Wort Gottes in Händen halten
können.
Aber dass Gott Mensch wurde, das ist unfassbar groß, dieses Wunder, dass Gott in der Person
eines Menschen hier auf dieser Erde leben konnte.
Das Erlösungswerk ist ja kein Wunder, das Erlösungswerk ist weitaus größer.
Und wenn wir darüber nachdenken, dass der Jesus Mensch wurde, dann ist er Mensch geworden,
um am Kreuz von Golgatha sterben zu können.
Aber das Erlösungswerk ist kein Wunder, das ist ein Wunder der Gnade Gottes, das schon.
Aber es ist nicht ein äußeres Wunder.
Es ist nicht das, was wir zu diesen Wundern zählen, weil es Hingabe ist, weil es uns
etwas zeigt von dem, was in dem Herzen Gottes war und was in dem Herzen des Herrn Jesus gewesen (00:01:02)
ist, dass er an das Kreuz gegangen ist, um dort zu sterben.
Dass er an das Kreuz gegangen ist, um dort in die sühnenden Leiden zu gehen, um stellvertretend
für uns, die wir an ihn glauben würden, dieses Gericht Gottes zu erleiden.
Aber das, was viele Menschen Weihnachten feiern, obwohl wir mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit
sagen können, dass das nicht in Verbindung mit dem 24., 25., 26. Dezember passiert ist,
auch wenn man nach Israel schaut, auch wenn man sieht, was an vorbildlichen Hinweisen
in Gottes Wort enthalten ist über das Kommen des Herrn Jesus, ganz gewiss nicht am 24.
Dezember.
Und Gott hat uns auch nicht aufgerufen, die Geburt des Herrn Jesus zu feiern.
Und doch, dürfen wir sagen, den Tod des Herrn Jesus konnte es nur geben durch die Menschwerdung
des Herrn Jesus.
Denn ein Mensch kann sterben, Gott kann nicht sterben, aber ein Mensch kann sterben und
der Mensch Jesus Christus ist gestorben.
Wir alle müssen sterben, weil wir Sünder sind, aber er ist gestorben, obwohl er kein
Sünder war.
Er ist gestorben, obwohl er nicht sterben musste, denn er hat Gott verherrlicht in allem. (00:02:02)
Er hat das Gesetz Gottes, das Gesetz vom Sinai, in jeder Hinsicht erfüllt.
Da gab es nicht ein Gebot, nicht ein Gesetz, was er nicht erfüllt hätte.
Er konnte leben, aber er ist freiwillig gestorben.
Und das ist das, was unser Herzen am meisten beeindruckt, erfüllt.
Aber dafür musste er Mensch werden, er musste nicht als Baby geboren werden, das musste
er nicht.
Das hat er getan, um uns zu zeigen, dass er vollkommen ist und deshalb auch die Fähigkeit,
die moralische Fähigkeit hat, für andere zu sterben, denn es kann nur jemand sterben,
der vollkommen ist.
Für andere sterben meine ich, stellvertretend für andere sterben, in den Sündungstod gehen
für andere.
Nein, das konnte nur er tun, aber Gott brauchte das nicht.
Gott wusste, dass der Jesus vollkommen ist, dass der Jesus vollkommen lebt, aber uns zugut
hat er das getan, auch um in Lebensumstände hineinzugehen, in die wir kommen konnten und
in die wir kommen würden, um uns zur Seite stehen zu können als der hohe Priester, als
der Hirte, um uns in diesen Lebensumständen zu helfen. (00:03:02)
Wir denken an Verse wie Philippa 2 Vers 6, dass er in Gestalt Gottes war und es nicht
für einen Raub achtete, Gott gleich zu sein, sondern sich selbst zu nichts machte und
Knechtsgestalt annahm, indem er in Gleichheit der Menschen geworden ist und in seiner Gestalt
wie ein Mensch erfunden, sich selbst erniedrigte, indem er gehorsam wurde bis zum Tod, ja zum
Tod am Kreuz.
Er, der in Gestalt Gottes war, er, der er Gott ist, der er Gott gleich ist, weil er
Gott ist, der er wie der Vater, wie der Geist Gottes, ist der Sohn ewiger Gott, aber er ist
Mensch geworden, er hat Knechtsgestalt angenommen, er hat sich zu nichts gemacht, er hat sich
dieser äußeren Herrlichkeit Gottes entäußert, denn wenn er in diese Herrlichkeit gekommen
wäre, dann wäre das ein vernichtendes Feuer für uns alle gewesen, da hätte kein Mensch
auch nur einen Augenblick leben können, aber er war bereit zu sterben, er war bereit die
Begrenztheit des Menschseins auf sich zu nehmen, um sterben zu können und deshalb hat er sich (00:04:05)
entäußert dieser Herrlichkeit.
Wir können das nur wirklich mit Bewunderung betrachten, können sehen, dass derjenige,
der der ewige ist, der der immer regiert hat, der immer herrschen konnte und herrschen wird,
dass er diese Menschengestalt angenommen hat und dabei bedenken wir, dass er ja nicht aufgehört
hat Gott zu bleiben, dass wird er in Ewigkeit bleiben, er wird immer der Sohn sein, er wird
immer das Wort sein, er wird immer der ewige Sohn des ewigen Vaters sein und damit nicht
unter dem Vater stehen, sondern dem Vater gleich, dem Geist Gottes gleich und doch als
Mensch wird er in Ewigkeit diesen Platz in Unterordnung unter dem Vater einnehmen, in
Unterordnung unter Gott, das ist nicht fassbar für uns, wir können das nur bewundert sehen
und das galt auch für den, der da als Baby in der Krippe in Bethlehem lag, der ist der
Sohn Gottes, der war niemand anders als der Sohn Gottes, auch in dieser Menschengestalt
kann man etwas von dieser Herrlichkeit Gottes sehen und doch hat sich der äußeren Herrlichkeit (00:05:03)
entäußert. Ja, da war dieses Baby, das von einer Jungfrau geboren wurde, das offenbart, dass der,
der dort geboren wurde, Sohn Gottes genannt wird, dass er auch als Mensch dieser Sohn Gottes ist
und dass wir in ihm diesen ewigen Sohn Gottes sehen dürfen. Wunder der Menschheit, dass Gott
Mensch wurde und wir bewundern ihn, dass er bereit war, diesen Platz der Unterordnung einzunehmen,
obwohl er der Herr ist, obwohl er ewiger Gott ist. Ja, was dann später gesagt wird, darum hat Gott
ihn auch hoch erhoben und ihm den Namen gegeben, der über jeden Namen ist, damit in dem Namen
Jesu jedes Knie sich beuge, der himmlischen und irdischen und unterirdischen und jede Zunge
bekenne, dass Jesus Christus Herr ist zur Verherrlichung Gottes des Vaters, das dürfen
wir heute schon tun, wir dürfen heute schon vor ihm niederfallen und das wollen wir von ganzem
Herzen tun, an jedem Tag, an Tagen, wo Menschen feiern und an Tagen, wo Menschen nicht feiern,
an Tagen, wo es äußere Bedrückung gibt, an Tagen, wo es äußerlich gut steht. Immer darf der Jesus (00:06:04)
und soll der Jesus vor uns stehen, in diesem Wunder der Gnade, dass er Mensch wurde und in
diesem moralischen Wunder, dass er der Erlöser geworden ist, am Kreuz von Golgatha gestorben ist,
zur Verherrlichung Gottes und zu unserem ewigen Segen.