Am: Do, 1. Januar 2026
Das neue Jahr hat begonnen. Was können wir tun? Das beste, was wir tun können, ist uns und unsere Wege dem Herrn anzubefehlen. Da sind wir in guten, sicheren, vertrauensvollen Händen!
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Jetzt startet wieder ein neues Jahr. Ich weiß nicht, mit was für Gefühlen du in dieses neue Jahr gehst.
Ich möchte dir gerne ein paar Verse aus Psalm 37 vorstellen, von diesem Mann Gottes, von David,
der ein Leben mit Gott führte, der ein Leben führte, das bei weitem nicht auf Rosen gebettet war.
Im Gegenteil, ein Leben, wo er in manchen Schwierigkeiten war.
Ja, das stimmt, auch Schwierigkeiten, in die er sich selbst hineingebracht hat.
Aber das ist ja auch unser Spiegelbild, oder nicht?
Es gibt Schwierigkeiten, für die wir gar nichts können, die von außen kommen.
Vielleicht durch Familiensituationen, durch einen Ehepartner, nachdem du zum Glauben gekommen bist,
der dich irgendwie nicht unterstützt, im Gegenteil, der dich allein lässt.
Wo du das Empfinden hast, er will sich zwar nicht trennen, aber er legt dir Steine in den Weg.
Er ist ungläubig, vielleicht auch moralisch, in einer Weise lebend, die nicht gut ist.
Aber es gibt eben auch Probleme, in die wir uns hineinmanövriert haben, weil wir selber versagt haben.
Wer wollte nicht zugeben, dass er in mancher Weise sich selbst in Schwierigkeiten gebracht hat? (00:01:03)
Aber da wollen wir Psalm 37 Vers 3 vor uns haben.
Vertraue auf den Herrn und tue Gutes.
Wohne im Land und weide dich an Treue.
Ja, wir wollen dem Herrn vertrauen.
Wir wollen auch in diesem neuen Jahr, wollen wir wieder auf den Herrn trauen.
Wollen wir ihm vertrauen, dass er uns auch in dem Jahr 2026 den Segen schenkt, den er uns verheißen hat.
Und dieser Segen ist im Land.
Wir dürfen uns in dem Land, das heißt in dem Himmel, in den himmlischen Örtern aufhalten.
Kennst du die himmlischen Örter?
Ist das der Platz, wo wir uns wirklich aufhalten, wo wir die Gemeinschaft mit Gott genießen,
wo wir mit Gott leben, wo wir die Herrlichkeit des Herrn Jesus sehen, wo wir sehen, dass er der Auferstandene ist,
dass er derjenige ist, der nicht mehr im Tod ist, sondern lebt von Ewigkeit zu Ewigkeit,
wo er uns den ganzen Segen des Himmels vorstellt und genießen lassen möchte.
Zweitens, ergötze dich an dem Herrn, so wird er dir geben die Bitten deines Herzens.
Ja, wenn wir den Herrn vor uns haben, wenn wir auf ihn sehen, wenn wir mehr auf ihn sehen, (00:02:05)
wenn wir mehr die Herrlichkeit seiner Person in dem Wort Gottes suchen,
dann werden wir erleben, dass wir auch Bitten aussprechen, die er von Herzen gerne beantwortet.
Er antwortet auf jedes unserer Gebete, aber dann wird er auch unsere Bitten erfüllen.
Wenn wir erfüllt sind mit seiner Herrlichkeit.
Drittens, befehle dem Herrn deinen Weg und vertraue auf ihn und er wird handeln.
Ja, du darfst ihm deinen Weg anbefehlen.
Du darfst ihm sagen, was für eine Situation du hast.
Ja, das weiß er doch. Ja, das ist schon so.
Aber er möchte gerne, dass wir ihm unser Herzen öffnen, dass wir ihm unser Herz ausschütten.
Und das darfst du tun, gerade wenn du in Not bist, aber auch, wenn es dir gut geht.
Dann denke nicht, ich schaffe das schon, ich weiß schon, wie ich mein Leben führen muss und wie das gut geht.
Nein, vertraue ihm und befehle ihm deinen Weg an.
Vertraue auf ihn und er wird handeln.
Er soll in unserem Leben handeln, wenn es uns gut geht und er soll handeln, wenn es uns nicht gut geht. (00:03:01)
Wenn wir in Schwierigkeiten sind, wenn wir in Nöten sind, wollen wir alles ihm überlassen.
Er ist ein guter Herr, ist ein Herr, der das Gute bei uns möchte, der uns auch segnen möchte.
Und das wünsche ich dir von ganzem Herzen.
Dann heißt es viertens, vertraue still dem Herrn und harre auf ihn.
Er zürne dich nicht über den, dessen Weg gelingt, über den Mann, der böse Anschläge ausführt.
Lasst uns still sein.
Lasst uns still auf den Herrn vertrauen.
Lasst uns nicht herumpoltern.
Lasst uns nicht bitter werden.
Lasst uns nicht aufbegehren gegen Wege, die der Herr uns führt.
Und mögen sie herausfordernd, mögen sie schwierig sein, sondern wir dürfen still ihm vertrauen.
Er ist ein guter Herr, der uns gute Wege führt.
Hat er dich nicht erhalten bis heute, er wird dich auch weiterhin erhalten.
Er wird dir Tag für Tag wieder neu die Kraft geben, die du nötig hast.
Und genau das wünsche ich dir, dass du in seiner Kraft, in der Zuversicht, indem du dich auf ihn stützt, dein Leben führst.
Vertraue ihm.
Ja, du siehst, dass es anderen gut geht, dass es ihnen besser geht, Gläubigen und sogar auch Ungläubigen. (00:04:05)
Und dann werde nicht bitter dadurch.
Werde nicht jemand, der irgendwie dadurch innerlich zur Unruhe kommt, sondern vertraue da still.
Vertraue in einer Weise, dass du nicht alle deine Nöte immer allen anderen weitersagst, sondern indem du ihm die Nöte sagst.
Ja, du darfst deine Nöte schon anderen sagen.
Das ist nicht gemeint.
Gott hat uns ja nicht von ungefähr zusammengestellt, dass wir auch anderen unsere Nöte ausdrücken dürfen.
Aber zu meinen, dass es dadurch besser wird, dass wir mit allen über alle unsere Nöte, alle Schwierigkeiten und alle Sorgen sprechen, das führt dich nicht weiter.
Aber du hast einen, dem du das immer sagen kannst, zu jeder Zeit, zu dem du immer sprechen kannst und alles sagen kannst, was dich beschäftigt.
Und das wünsche ich dir, dass du das kennst und erkennst und auch nutzt.
Und dann fünftens heißt es noch in Vers 34, harre auf den Herrn und bewahre seinen Weg und er wird dich erhöhen, erhöhen, das Land zu besitzen.
Wenn die Gottlosen ausgerottet werden, wirst du zusehen. (00:05:02)
Sicher, das ist alttestamentlich.
Aber auf den Herrn zu harren, auf den Herrn zu warten, das ist gut.
Nicht zu meinen, ich muss aber jetzt die Dinge ändern.
Du kannst gar nichts ändern, wenn der Herr das nicht möchte, wenn er das nicht zulässt.
Und es ist viel segensreicher, auf sein Eingreifen zu warten, auf seinen Segen zu warten, als die Dinge selbst in die Hand zu nehmen.
Harre auf den Herrn und bewahre seinen Weg, geh auf seinem Weg, bewahre diesen Weg, den er dich gehen lassen möchte in deinem Herzen.
Dann wird es zum Segen sein, dann wird er dich erhöhen.
Das mag noch dauern, das mag sogar so lange dauern, bis der Jesus im Reich wiederkommen wird.
Also wenn wir vorher entrückt sein werden und dann mit ihm kommen, dass er dir dann erst diesen Platz des Erhöhens geben wird.
Aber in mancher Hinsicht finden wir auch heute schon, dass er nicht nur unsere Gebete erhöht, sondern uns auch einen äußeren Segen gibt, eine äußere Erhöhung dieser Gebete und uns aus dieser Not herausführt.
Das ist wunderbar, dass Gott das auch oftmals heute schon tut. (00:06:01)
Aber warte auf ihn, harre auf ihn, dann wird er zu einer Zeit, die für dich gut ist und die zum Segen auch für deine Umgebung ist, handeln.
Ja, lasst uns so in dieses neue Jahr gehen mit dem Herrn.
Er gibt uns, er reicht uns seine Hand.
Er möchte vor uns hergehen, möchte das Vorbild für unser Leben sein, dem wir nachfolgen.
Er wird hinter uns gehen, er wird ein Schutz für uns sein.
Er wird über uns sein und wird uns Segen geben von oben.
Er wird unter uns sein und wird uns daher die Kraft geben, die wir nötig haben, die Grundlage sein für unser Glaubensleben.
Wenn wir mit ihm gehen, dann sind wir wohlbewahrt.
Wenn wir mit ihm gehen, dann werden wir gesegnet sein, selbst wenn die Umstände schwierig sind.
Wenn wir mit ihm gehen, dann werden wir glücklich sein, auch in Nöten, auch in Umständen, die uns nicht schmecken.
Und das gibt es, in dieser Welt wird es sie geben bis an unser Lebensende.
Aber dann werden wir ein Leben haben, das wirklich lebenswert ist.
Und genau das wünsche ich dir von Herzen, dass du dieses Bewusstsein hast, mit deinem Herrn zu gehen, in dieses neue Jahr, an der Hand dieses Herrn zu gehen, bis er wiederkommt.