Psalm 37,16


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(00:00:00) Ich wünsche dir Gottes Gnade für den heutigen Tag mit Psalm 37 Vers 16. In diesem Psalm sagt David unter anderem: "Besser das Wenige des Gerechten als der Überfluss vieler Gottloser". David zeugt hier von einer großen Weisheit. Er beginnt diesen Psalm, indem er davor warnt: "Erzürne dich nicht über die Übeltäter, beneide nicht die, die Unrecht tun. Denn wie das Gras werden sie schnell vergehen und wie das grüne Gras verwelken". Vielleicht schauen wir auf Ungläubige und sind neidisch und erzürnen darüber, dass es ihnen gut geht und uns nicht so gut geht. Nein, stattdessen sollen wir auf den Herrn vertrauen, Vers 3, und Gutes tun, im Land wohnen und uns an der Treue Gottes weiden. Das ist das Rechte. Und in diesen Zusammenhang passt eben auch dieser 16. Vers, wo David davon spricht, besser Weniges zu haben, aber in einer Gerechtigkeit. Besser das Wenige des Gerechten. Ja, selbst wenn es den Feinden gut geht, selbst wenn es den Hassern der Gläubigen wirklich äußerlich, materiell, in ihrer Gesundheit, in ihrem Erfolg im Beruf, (00:01:05) in ihren Familien gut geht, was haben sie davon, solange sie Ungerechte sind? Was für ein Segen ist es, Gerechter sein zu dürfen? Da sind wir nicht aufgrund eigener Gerechtigkeit. Was hätten wir Gott anbieten können von unserer Sünde? Gar nichts, denn wir waren Sünder wie alle anderen auch. Vielleicht bist du Kind gläubiger Eltern, aber dann bist du genauso verloren gewesen. Da bist du genauso wenig gottsuchend gewesen. Da bist du genauso wenig jemand gewesen, den Gott annehmen konnte. Aber in Christus sind wir jetzt Gerechte. Sind wir solche, die sozusagen Denkmäler der Gerechtigkeit Gottes sind, weil er uns zu Gerechten gemacht hat, weil er uns gerechtfertigt hat und jetzt in uns keine Sünde mehr sieht. Ob wir danach auch leben, ob das wirklich auch ein Antrieb ist, in unserem Leben uns ganz ihm zur Verfügung zu stellen. Deshalb besser das Wenige des Gerechten. Suche nicht reich zu werden. Suche nicht durch Beruf gerade das zu bekommen, was auch die Weltmenschen haben. Nicht, dass du nicht einen Beruf haben sollst. (00:02:02) Nicht, dass du nicht arbeiten sollst. Das sollst du, das sollen wir. Nicht, dass du auch ordentliches Geld verdienen kannst. Das darfst du. Aber wenn danach dein Herz aus ist, um eben genauso leben zu können wie die Welt, dann führt dich das auf gefährliche Wege. Nein, besser das Wenige des Gerechten als der Überfluss vieler Gottloser. Und auch als Gläubige können wir wie ein Lot wirklich ein gottloses Leben, jedenfalls inmitten von Gottlosigkeit führen, was nur unsere Seele quält, aber keinen Segen bringt. Nein, wir wollen David da folgen: "Besser das Wenige des Gerechten als der Überfluss vieler Gottloser".
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