Am: Di, 28. Juli 2026
Transkript der Audiodatei
Hinweis: Der folgende Text ist ein computer-generiertes Transkript der Audiodatei. Vereinzelt kann die Spracherkennung fehlerhaft sein.
(00:00:00)
Ich wünsche dir für den heutigen Tag Gottes Gnade in Verbindung mit Psalm 133 Verse 1 und 3.
Da schreibt David: "Siehe, wie gut und wie lieblich ist es, wenn Brüder einträchtig beieinander wohnen. ...
Denn dort hat der Herr den Segen verordnet".
Wie wertvoll ist es in der heutigen Zeit, wenn solche, die Brüder sind,
wenn solche, die Glaubensgeschwister sind, wenn solche, die zu der Versammlung der Gemeinde Gottes gehören,
in einträchtiger, brüderlicher Weise beieinander wohnen, miteinander umgehen.
Natürlich spricht der Psalm nicht von der Versammlung Gottes, die gab es im Alten Testament noch gar nicht.
Dort gab es das Volk Israel und da gab es eine Brüderschaft in dem Sinne,
dass das Volk ein Volk Gottes war und sie sich einander als Brüder ansehen sollten.
Und da war es so wichtig, da war es so nötig, da war es gut und lieblich,
wenn sie einträchtig beieinander wohnten, wenn sie nicht im Streit miteinander waren,
wenn sie nicht Konflikte gesucht haben.
Aber wie viel mehr gilt das für diejenigen, die zu der Versammlung Gottes gehören, (00:01:01)
die diese Versammlung Gottes, diese Gemeinde Gottes bilden.
Sie sind nämlich in einer Weise miteinander verbunden, wie das bei keiner anderen Familie,
die Gott auf dieser Erde gegründet hat, der Fall ist.
Nicht einmal bei den Engeln.
Wir sind zu einem Leib geformt worden, das sagt der Apostel Paulus in 1. Korinther 12 und an anderer Stelle.
Und so sind wir Glieder voneinander, miteinander.
Du bist gewissermaßen ein Finger und ein anderer ist ein Fuß, ein anderer ist ein Arm.
Und wir wissen, dass das alles miteinander zusammenhängt.
Da gibt es kein Glied am Körper, an dem Leib, der nicht mit dem anderen verbunden ist
und von den anderen Gliedern abhängig wäre.
Kein Glied kann alleine handeln.
Der Fuß ohne das Bein wäre nichts, die Hand ohne den Arm wäre nichts,
der Finger ohne die anderen Finger könnte gar nichts tun.
Und so sind wir miteinander verbunden, sind wir voneinander abhängig.
Und umso mehr sollten wir eine solche Gesinnung haben,
dass ich mir bewusst mache und immer wieder bewusst bleibe, (00:02:02)
ich brauche meinen Bruder, ich brauche meine Schwester.
Und wenn das dazu führt, dass ich den Segen des anderen suche,
dass ich das Wohl des anderen suche,
dass ich deshalb in guter Harmonie mit dem anderen leben möchte,
dann wird das zum Segen führen.
Und diesen Segen hat der Herr verordnet.
Genau diesen Segen möchte er, diesen wollte er,
durch die Versammlung, in der Versammlung und inmitten der Versammlung.
Und deshalb wollen wir uns diesen Vers wirklich zu Herzen nehmen.
"Siehe, wie gut und wie lieblich ist es, wenn Brüder einträchtig beieinander wohnen. ...
Denn dort hat der Herr Segen den Segen verordnet".