Am: Sa, 15. August 2026
Es ist hochinteressant, einem Gespräch zwischen Führungspersonen des Judentums und des Katholizismus zu "lauschen". Man wundert sich nicht, dass man in Gottes Wort zu anderen Aussagen zurückfindet. Aber manchmal ist es nützlich zu wissen, was man in den Religionen sagt. Das kann uns vor falschen Ideen und vor Verführungen bewahren.
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(00:00:00)
Vor einiger Zeit las ich ein interessantes Interview, beziehungsweise Gespräch, das
der katholische Kardinal Koch, der im Vatikan arbeitet, und der Oberrabbiner Goldschmidt,
der der Vorsitzende der Europäischen Rabbinerkonferenz ist, miteinander führten und eben moderiert
von einem Journalisten der Neuen Zürcher Zeitung.
Darin werden deutlich noch einmal nicht nur die Unterschiede zwischen Judentum und Christentum,
sondern gerade wie in der heutigen Zeit der Versuch gestartet wird, alles irgendwie gleich
zu machen, ähnlicher zu machen, um zu einem, wie man sagt, friedlichen Dialog zu kommen.
Nun ist ja an sich nichts dagegen einzuwenden, dass wir in Frieden leben mit allen Menschen.
Und der Apostel Paulus sagt in Römer 12, was an uns ist, wenn es irgendwie möglich ist,
sollten wir das auch tun.
Aber dabei sollten wir nicht übersehen, dass es gravierende Unterschiede gibt zwischen
dem Judentum und zwischen dem Christentum.
Und dass sie nicht nur gravierend da sind, sondern dass sie entscheiden letztendlich
darüber, ob ich in den Himmel komme oder nicht, ob ich Jesus Christus als Retter annehme
oder nicht.
Denn das ist ja die entscheidende Frage heute.
Da können Religionen miteinander diskutieren, um irgendwie in einem Dialog zu sein, schon (00:01:05)
recht.
Aber das Problem ist doch, dass Gott in seinem Wort einen Weg gezeigt hat, auf dem ich gerechtfertigt
werden kann.
Und das ist der Weg, im Glauben Jesus Christus als Retter anzunehmen.
Und das gibt es in keiner Religion, das gibt es nur in dem wahren Christentum, in dem Christentum,
der durch das Wort Gottes, durch das Alte und Neue Testament gezeigt wird.
Und deshalb ist der Versuch des Dialogs zwischen den Religionen ein politisches Geschehen und
keine Glaubensfrage.
Das muss man eben bedenken.
Hintergrund dieses Gespräches ist auch die sogenannte Nostra Ätate, die vor 60 Jahren
entstanden ist in der katholischen Kirche, wörtlich übersetzt in unserer Zeit, in der
sozusagen ein Epochenwechsel angestrebt wurde im Vatikan, in der katholischen Kirche, um
wieder zu einem positiven Dialog mit dem Judentum, mit den Vertretern des Judentums zu kommen,
der natürlich in besonderer Weise durch das, was in dem Holocaust geschehen ist, zerstört
worden ist.
Jetzt sagt der Oberrabbiner Goldschmidt, dass es in der Geschichte der beiden Religionen (00:02:05)
drei Phasen des Dialogs gegeben habe.
Die erste sei gewesen, als das Christentum noch ein Teil des Judentums war.
Das ist ein interessanter Punkt, über den es sich lohnt nachzudenken.
Warum war eigentlich das Christentum Teil des Judentums?
Tatsächlich ist es so gewesen, dass zunächst mal die Menschen vermutlich, die Juden, gedacht
haben, das ist eine neue, besondere Sekte innerhalb des Judentums, als der Herr Jesus
gestorben war, in den Himmel aufgefahren war nach vollbrachtem Werk und Auferstehung und
dann Petrus und andere, die ja aus dem Judentum stammten, tatsächlich zunächst mal in Jerusalem
waren und da, soweit wir das bisher sehen können aus der Schrift, auch nur Menschen
zum Glauben kamen an den Herrn Jesus, die aus dem Judentum stammten.
Aber lasst uns nicht vergessen, dass das Neue Testament voll ist mit Hinweisen, dass eben
die Christen sich trennen sollten von dem Judentum.
Es ist ja nicht von ungefähr, dass der Apostel, wahrscheinlich Paulus, jedenfalls der Schreiber (00:03:03)
des Hebräerbriefes in Hebräer 13 ausdrücklich sagt, in Vers 13, lasst uns zu ihm, zu Christus
hinausgehen außerhalb des Lagers, des jüdischen Lagers, nämlich seine Schmach tragend.
Das heißt, damals waren diejenigen, die sich von den Juden getrennt haben, waren solche,
die verfolgt wurden, die bis zum Jahr 70, bevor der Tempel zerstört wurde und Jerusalem
zerstört wurde, die von den Juden verfolgt wurden.
Das sieht man ja in der Apostelgeschichte.
Von wem ist Paulus verfolgt worden?
Nicht von den Heiden.
Er ist von den Juden verfolgt worden.
Sie haben ihn in das Gefängnis gebracht.
Von wem ist Stephanus gesteinigt worden?
Nicht von den Heiden, sondern von den Juden.
Das zeigt, dass die Christen in der damaligen Zeit gerade von Juden verfolgt worden sind.
Und der Schreiber des Hebräerbriefs macht eben deutlich, sie sollten aus dem Lager
hinausgehen außerhalb des jüdischen Lagers.
Warum?
Weil in dem jüdischen Lager nicht Christus ist.
In dem Judentum heute wird bis jetzt nicht anerkannt, dass Jesus Christus der Messias ist.
Und das müssen diejenigen wissen, die meinen, ein guter Dialog mit den Juden, das sei doch
etwas Nützliches, etwas zu Herzen gehendes. (00:04:01)
Es ist ein Dialog mit einer Religion, die den Kern, die das Zentrum, die Person, die
übrigens in der Zukunft, wenn die Versammlung Gottes, die Gemeinde Gottes in den Himmel
entrückt sein wird, tatsächlich zurückkommen wird auf Christus, die gerade dadurch dieser
gläubige Überrest Judas gekennzeichnet sein wird, dass er erkennt, dass sie den eigenen
Messias vor 2000 Jahren gekreuzigt haben, beseitigt haben.
Dann wird Christus wieder eine Rolle spielen.
Aber heute ist Christus außerhalb des Lagers, außerhalb des jüdischen Lagers.
Deshalb gibt es in dieser Hinsicht gar keine Verbindung zwischen dem Christentum und Judentum.
Und das ist eben nicht erst, wie Goldschmidt meint, im 13. oder 14.
Jahrhundert dann zu einer neuen Phase gekommen.
Nein, diese Phase, die hat sehr früh eingesetzt.
Vergessen wir nicht, was der Apostel Petrus in seiner ersten Predigt sagte.
In Kapitel 2 Vers 39 der Apostelgeschichte lesen wir das.
Denn euch, den Juden, gilt die Verheißung und euren Kindern und allen, die in der Ferne
sind, so viele irgend der Herr, unser Gott, herzurufen wird. (00:05:02)
Das heißt, schon da macht Petrus sehr deutlich, dass das wahre Christentum, die Versammlung,
die Gemeinde Gottes, aus solchen besteht, die früher Juden waren, die früher Heiden
waren, jetzt aber zu einem ganz neuen Organismus der Versammlung Gottes geformt worden sind.
Deshalb sagt der Herr Jesus auch, wie wir das in Johannes 10 nachlesen können, als
er über den guten Hirten, über sich selbst als guten Hirten spricht in Vers 3, dass dem
wahren Hirten, dem Herrn Jesus, dem Messias, der Türhüter, der Heilige Geist geöffnet
hat, die Schafe seine Stimme hören und er ruft seine eigenen Schafe mit Namen und führt
sie heraus.
Woraus denn?
Aus dem Judentum.
Aus dem jüdischen Lager führt er sie heraus.
Das heißt, der Jesus hat von Anfang an deutlich gemacht, dass das wahre Christentum nicht
eine jüdische Religion, sondern etwas getrennt von dem Judentum, herausgeführt aus dem Judentum
ist.
Übrigens genauso wie nach Vers 16, der Jesus im Blick auf uns, die wir aus den Nationen
stammen, sagt, und ich habe andere Schafe, nämlich uns, die nicht aus diesem Hof, aus
diesem jüdischen Hof sind.
Auch diese muss ich bringen und sie werden meine Stimme hören und es wird eine Herde, (00:06:02)
ein Hirte sein.
Nicht eine jüdische Herde, nicht eine heidnische Herde, sondern eine Herde, aber außerhalb
sowohl des Judentums als auch des Heidentums.
Lass uns das nicht vergessen, wenn wir von diesen Verbindungen hören, wenn wir von diesem
Dialog hören.
Dann sagt Goldschmidt auch, die katholische Kirche erkannte an in nostra etate, dass auch
in anderen Religionen wahres und heiliges zu finden ist.
Damit wurde der exklusive Wahrheitsanspruch relativiert.
Wenn das so ist, dann muss man sagen, vollkommen zu Unrecht.
Was sagt der Apostel Paulus in 1.
Timotheus 3 Vers 15?
Wenn ich aber zögere, nämlich zu kommen, damit du weißt, wie man sich verhalten soll
im Haus Gottes, dass die Versammlung des lebendigen Gottes ist, der Pfeiler und die Grundfeste
der Wahrheit.
Das heißt, die Versammlung ist die Sichtbarmachung, die Offenbarung der Wahrheit und keine andere
Religion.
Natürlich ist das Judentum ursprünglich von Gott gegeben worden.
Das ist unbedingt der Fall.
Gott hat das Volk Israel aus allen Nationen herausgeholt. (00:07:03)
Er hat diesem Volk einen Platz gegeben, nicht, weil sie groß, weil sie stark waren, sondern
aus seiner souveränen Gnade heraus.
Und insofern hat er sich diesem Volk gegenüber offenbart.
Aber es hat nicht die volle Offenbarung und in der heutigen Zeit, sagt der Apostel Paulus
damit unmissverständlich, Wahrheit findest du nicht im Judentum, findest du nicht in
irgendeiner Religion, sondern findest du nur bei Christus und bei denen, die zu ihm
gehören, der Versammlung der Gemeinde Gottes.
Das ist und bleibt ein absoluter Exklusivitätsanspruch.
Ja, es ist so, wie Kardinal Koch da sagt, dass das Christentum jüdische Wurzeln hat.
Das ist wahr, aber das heißt ja nicht, dass das Christentum auf dem Judentum beruht, sondern
das, was Christus gegeben hat, war etwas völlig anderes.
Es war in der Tat etwas, was das Judentum abgelöst hat.
Das muss man sagen.
Die katholische Wahrheit lautete vorher, sagt der Moderator, dass das Christentum das Judentum
abgelöst habe und dem widerspricht Kardinal Koch.
Aber genau so ist es. (00:08:01)
Römer 11 macht ganz deutlich, dass nicht beides nebeneinander existieren kann nach Gottes
Gedanken.
Er hat die natürlichen Zweige ausgerissen aus dem Ölbaum und hat dafür eben neue Zweige
hat er eingefügt, wilde Zweige und das ist die christliche Zeit, das ist das Christentum.
Das heißt, das Christentum ist nicht irgendwie jüdische Wurzeln, die jetzt weiterentwickelt
worden sind, sondern es ist etwas, was Gott in ganz neuer Weise gegeben hat und wo er
den wahren Christen, die er zu der Versammlung Gottes geformt hat, kommen sie aus den Juden,
kommen sie aus den Heiden, das ist etwas wunderbar Neues.
Nein, man kann auch nicht sagen, wie das eben in Nostra Ätate der Fall ist.
Zugleich ein erkennt die Kirche, dass der Bund, den Gott mit Israel geschlossen hat,
dabei nicht vorbei ist.
Das mag diese Kirche beschließen, aber das ist natürlich vollkommener Widerspruch zu
Gottes Wort.
Sagt uns Hosea nicht, dass das Volk Loami ist, nicht mein Volk, das sagt er und das
gilt bis heute. (00:09:01)
Das wird sich einmal ändern, wenn wir entrückt sein werden, aber in der heutigen Zeit gibt
es keine Rettung, außer durch Christus und damit in wahrem Christentum.
Heute gibt es keine Rettung durch Judentum.
Juden wollen ihr Gesetz erfüllen, wollen bestimmte Dinge tun, auf dieser Basis kann
man nicht zu Gott kommen.
Übrigens ist im Alten Testament auch niemand auf dieser Basis erlöst worden, allein durch
Gnade, allein durch Glauben, das haben David erkannt, das hat Abraham erkannt und das muss
ein Jude erkennen.
Und wo findet er den Glauben?
In der Schrift.
Und was zeigt die Schrift?
Wahres Christentum.
Ja, der Moderator fragt, wie das mit der These von Gottesmord ist, also dass die Juden
für den Tod Jesu verantwortlich seien.
Genau so ist es.
Genau das macht der Apostel Petrus und auch der Apostel Paulus später in der Apostelgeschichte
deutlich.
Immer wieder weisen sie das Volk Israel, die Juden darauf hin, dass sie ihren eigenen
Messias, sogar den Urheber des Lebens heißt es, an das Kreuz gebracht haben, ermordet
haben, ermorden ließen, kreuzigen ließen, den Heiden überliefert haben. (00:10:01)
Und vergessen wir nicht, was in Matthäus 27 Vers 25 steht, was bis heute der Fall
ist, dass es keine Berechtigung irgendwie gegen Juden vorzugehen, absolut nicht.
Aber die Juden haben dort gesagt vor Pilatus, sein Blut, das Blut Jesu, das Blut, das sie
vergossen haben, dadurch, dass sie ihn haben kreuzigen lassen, Pilatus übergeben haben,
in dem absoluten Bewusstsein, dass der Herr Jesus gekreuzigt würde.
Sein Blut komme über uns und über unsere Kinder, so ist das bis heute.
Es ist ihre eigene Entscheidung gewesen und Gott sei Dank, der Jesus hat am Kreuz gebetet,
Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun, sonst gäbe es überhaupt keine
Chance für das Judentum mehr, das heißt für Juden, aber das wird sich ändern, Gott
wird mit ihnen in der Tat, nach dem Propheten Jeremiah in Hebräer 8 zitiert, einen neuen
Bund schließen, aber das ist nicht heute, nein, heute sind sie als Volk verantwortlich
für die Kreuzigung Jesu, sind sie das allein, nein, absolut nicht.
In Apostelgeschichte 4 finden wir, dass sich die Nationen mit den Juden verbunden haben,
dass da ein Komplott geschlossen worden ist und das macht deutlich, dass eben wirklich (00:11:04)
die ganze Welt verantwortlich ist für den Tod, aber ganz besonders das Volk natürlich,
aus dessen Mitte der Messias gekommen ist, der Urheber des Lebens, der Sohn Gottes und
da kann man nicht dran vorbeigeben.
Interessant ist auch, dass Kardinal Koch von der römisch-katholischen Kirche sagt, Christentum
ist zwar eine missionarische Religion, aber hat keine Mission gegenüber dem Judentum,
das ist einfach unbiblisch, vollkommen unbiblisch, die katholische Kirche hat sich das aufgeschrieben,
weil sie es eben sich mit den Juden nicht verderben möchte, mit den Organisationen
der Juden, wie auch in Deutschland, der Zentralrat der Juden, aber die Apostelgeschichte war
durch und durch eine Missionierung der Juden, wo denn sonst, wenn sie nicht in Jerusalem
und in Israel ständig missioniert haben.
Wer also sagt, dass Christentum sei keine Mission gegenüber dem Judentum, der liegt
vollkommen im Widerspruch zu Gottes Wort.
Gottes Wort macht ganz deutlich, dass wir genau diesen Auftrag haben.
Kardinal Koch sagt dann auch, dass es die Aufgabe der Religionen sei, zusammenzustehen
und zu erklären, dass die Zwillingsschwester der Religion der Friede ist und auf keinen (00:12:01)
Fall die Gewalt.
Stehen wir mit den anderen Religionen zusammen?
Können wir mit einer Religion wie dem Islam, der reiner Götzendienst ist, der einen anderen
Gott anbetet als den Gott der Bibel, können wir damit zusammenstehen, können wir damit
Gemeinschaft haben?
War es Christentum?
Ganz gewiss nicht.
Das ist ja die grundlegende Aufforderung, die wir in 2. Korinther 6 finden, dass wir
aus ihnen, aus ihrer Mitte hinausgehen sollen, Vers 17, und uns absondern sollen, spricht
der Herr und rührt Unreines nicht an und ich werde euch aufnehmen, dass die Gemeinschaft,
das Miteinander mit solchen Religionen ist unrein und verunreinigt uns, das sollten wir
nicht übersehen.
Goldschmidt sagt, für die Juden und auch für die Christen, unser Kampf richtet sich
nicht gegen den Islam.
Ja, wir wenden uns, wir haben keinen Kampf gegen irgendeine Religion, wir stellen deutlich
die Wahrheit des Wortes Gottes vor und zeigen, was unbiblisch ist an diesen Religionen, die
alle darauf fußen, dass man sich selbst verbessern kann, dass man selbst etwas tun kann, damit
Gott uns annimmt. (00:13:01)
Aber wollen wir denn einfach sehenden Auges akzeptieren, dass Menschen in die Irre geführt
werden?
Das sind Religionen, die man auf die Basis von Galater 1 stellen muss, das ist kein anderes
Evangelium.
Sie meinen, sie würden ein anderes Evangelium bringen, aber was sagt der Apostel Paulus,
wenn auch wir oder ein Engel aus dem Himmel euch etwas als Evangelium verkündigte, außer
dem, was wir euch als Evangelium verkündigt haben, er sei verflucht.
Jeder, der lehrt, dass man durch Gesetze Gott gefallen kann, dass man dadurch in den
Himmel kommen kann, das ist ein anderes Evangelium, das kein anderes ist, weil es überhaupt kein
Evangelium ist.
Und wer das predigt, der sei verflucht.
Haben wir noch die klare Vorstellung, haben wir noch die klaren Worte, die Gottes Worte,
die der Apostel Paulus dazu sagt?
Goldschmidt, der Oberrabbiner, sagt dann eine Religion ist etwas Lebendiges, das sich ständig
verändern muss.
Ist das so?
Ist der Glaube nicht etwas, der gegeben wurde und unveränderlich ist?
Was sagt der Apostel Johannes, der letzte Schreiber des Neuen Testamentes, ungefähr
im Jahr 90 bis 100 nach Christus, was von Anfang war?
Das ist das, was wir festhalten, das was von Anfang ist. (00:14:02)
Da gibt es keine Veränderung.
Religionen brauchen Veränderung, um eben aktuell zu bleiben, um auf die aktuellen Herausforderungen
einzugehen zu können.
Wahres Christentum braucht das nicht, denn das Wort Gottes ist ein lebendiges, zweischneidiges
Schwert, das in jedem Lebensumstand, zu jeder Zeit, bei jeder möglichen Person genau das
Richtige zu sagen hat.
Deshalb muss sich wahres Christentum, muss sich das Wort Gottes, muss sich der Glaube,
muss sich das, was die Wahrheit ist, nicht verändern.
Es ist unveränderlich.
Das, was sich verändern muss, ist Weltliches, ist Menschliches.
Dann gibt es eine interessante Diskussion über Gott.
Ist er Gegner der Kriege?
Kardinal Koch sagt, Gott ist der Gegner der Kriege.
Ja, wie ist das in dem Alten Testament?
Ist das ein anderer Gott?
Ist das ein falscher Gott, der Kriege geführt hat, der deutlich gemacht hat, dass er die
Unmoral und den Götzendienst der Menschen nicht akzeptieren wird?
Was ist denn mit dem Gott, den wir im Neuen Testament finden, der in dem Buch der Offenbarung
dazu führen wird, dass Gerichte über diese ganze Erde kommen werden?
Ist das ein falscher Gott?
Ist das ein anderer Gott? (00:15:01)
Gott übt Gewalt, nämlich gegen alles Böse und das werden die Menschen einmal merken,
ob sie aus dem Judentum stammen, ob sie aus dem Islam stammen oder ob sie sich einmal
Christen genannt haben, aber nicht wirklich eine lebendige Beziehung zu dem Herrn Jesus
haben.
Sie werden ihn als den richtenden Gott erkennen müssen, der Gericht und damit Kriege über
diese Erde bringt.
Koch sagt, ich glaube nicht an eine konfliktfreie, aber an eine kriegsfreie Welt.
Was für ein Irrtum.
Wenn sie sagen Frieden und Sicherheit, dann kommt der Unfriede, weil Gott bewirken wird,
dass diese Erde gereinigt wird, bevor der Herr Jesus hier noch einmal erscheinen wird.
Und Matthäus 5 macht deutlich, wo ein Krieg, wo das Töten anfängt, nämlich in unserem
Herzen.
Wer erkennt, dass es keine konfliktfreie Welt gibt, der muss erkennen, wenn er ein wenig
nüchtern ist und nachdenkt, dass es deshalb auch keine kriegsfreie Welt geben kann.
Wollen wir einen Gott, der selber mit Gewalt dazwischenfährt, fragt Koch?
Ich vertraue einem Gott, der das Leid der Menschen mitträgt.
Ja, Gott ist ein mitleidender Gott, aber das ist eben dieser Irrtum, den man meint, dass
Gott Liebe, so ein lieber Gott ist, der irgendwie mitfühlt und mit dabei ist und der irgendwie (00:16:04)
ganz schön ist.
Das ist eben nicht Gott.
Gott hat ein Mitempfinden für diejenigen, die sich vor ihm gebeugt haben und die trägt
er.
Denen gibt er Kraft.
Aber Gott ist ein Gott der Wahrheit, ein Gott des Lichtes, der alles das richten wird.
Im Moment ist seine Langmut unwahrscheinlich, unerfassbar, wie das zur Zeit Noas war, wo
er weitere 100 Jahre insgesamt, ja mehr als 500 Jahre gewartet hat, bis sein Gericht kam.
Aber es kommt.
Gottes Mühlen mal langsam, aber sicher.
Es ist absolut sicher, dass dieses Gericht kommen wird und das wollen wir nicht übersehen.
So sehen wir, dass das, was heute aus Christentum gemacht wird, was heute aus der christlichen
Wahrheit gemacht wird, letztlich nichts mit dem Wort Gottes zu tun hat, dass es im Widerspruch
dazu steht, um es modern zu machen, um es modern zu halten und das gilt natürlich auch
für das Judentum.
Was wir brauchen ist Christus.
Was wir brauchen ist die Wiederumkehr zu dem Wort Gottes, dass wir sein Wort ernst nehmen,
dass wir sein Wort buchstäblich nehmen, dass wir sein Wort auf unser Herz und auf unser (00:17:01)
Leben anwenden, dann haben wir es recht, dann tun wir es recht, dann sind wir solche, die
sich wirklich vor ihm und seinem Wort beugen.