Am: Do, 2. April 2026
Mit den ersten 18 Versen schließt Mose die Geschichte Abrahams ab. Damit kommen die Kapitel zum Abschluss, die uns den Ratschluss Gottes zeigen (22-25). In allem gibt Gott seinem geliebten Sohn den Mittelpunkt.
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Wir kommen dann zu 1. Mose 25. Wir nehmen uns heute nur die ersten 18 Verse vor, weil ab Vers 19 ein neuer Teil beginnt.
Diese ersten 18 Verse sind der Abschluss der Kapitel 22 bis 25, die die Geschichte Abrahams in vorbildlicher, typologischer Weise beschreiben.
Dabei müssen wir uns bewusst machen, dass Kapitel 25 nicht chronologisch folgt auf die vorherigen Kapitel.
Das ist ein Grundsatz in dem ersten Buch Mose, dass nicht alles chronologisch angeordnet wird.
Warum kann man das hier sagen?
Erstens, als Abraham starb, waren Esau und Jakob 15 Jahre alt.
Das kann man sehen, wenn man die Daten vergleicht, die Gott uns gibt über die Geburt von Isaac.
Abraham war 100 Jahre alt und das Alter von Isaac, als er Jakob und Esau bekam, da war er 60 Jahre alt.
Zweitens muss Keturah nach Römer 4 natürlich eine Frau von Abraham geworden sein, bevor er Isaac als Sohn gezeugt hat. (00:01:05)
Denn es heißt ja ausdrücklich, dass sein Leib und auch der Mutterleib von Sarah erstorben war und damit auch Abraham nicht mehr zeugungsfähig war.
Da aber hier im Blick auf Keturah von mehreren Kindern die Rede ist, ist deutlich, dass es sich nicht um eine chronologische Reihenfolge handelt.
Was wird uns nun in Kapitel 25 vorgestellt, wenn es am Ende um den Tod von Abraham geht?
Wir sehen in den Söhnen Keturahs einen Hinweis auf die Nationen, die Gott im tausendjährigen Reich segnen wird.
Im tausendjährigen Reich wird es nicht nur die Versammlung geben, wie wir das in Offenbarung 21 finden.
Da wird es nicht nur das Volk Israel geben, das auf der Erde hier das Zentrum des Segens Gottes für die Menschen sein wird,
sondern wir finden dort viele Nationen, die durch Israel gesegnet werden, genau genommen durch den, der der Mittelpunkt des Ratschlusses Gottes ist, durch Isaac.
Und dass er der Mittelpunkt des Ratschlusses Gottes ist, finden wir in Vers 5. (00:02:03)
Abraham gab Isaac alles, was er hatte.
Das erinnert uns an Johannes 16, wo wir diese wunderbare Verbindung des Herrn Jesus zu dem Vater finden.
Da heißt es, alles, was der Vater hat, ist mein.
Darum sagte ich, dass er der Heilige Geist von dem Meinen empfängt und euch verkündigen wird.
Alles, was dem Vater gehört, das gehört auch dem Herrn Jesus.
Und er hat alles dem Sohn übergeben, weil er des Menschen Sohn ist und bereit war, als Mensch in Niedrigkeit auf dieser Erde zu leben, zu leiden, zu sterben und Gott zu verherrlichen.
Das heißt, wir sehen hier, dass Isaac der Mittelpunkt der Gedanken und auch des Segens Gottes ist.
Das heißt ja interessanterweise, und den Söhnen der Nebenfrauen, die Abraham hatte, gab Abraham Geschenke.
Gehörte nicht alles auch Isaac?
Doch. Und damit gab gewissermaßen auch Isaac, auch der Sohn, diesen Nationen vorbildlich gesehen, Geschenke.
Isaac wurde nicht beschenkt.
Er ist der Inbegriff des Segens Gottes. (00:03:03)
Er ist derjenige, dem alles gehört.
Er braucht keine Geschenke zu bekommen.
Geschenke wurden den anderen gegeben.
Dieser Sohn bleibt als Sohn immer in dem Haus des Vaters.
Er ist immer der Inbegriff dieses Hauses des Vaters, des Vaterhauses und wird in Ewigkeit der Mittelpunkt der Gedanken und auch der Freude des Vaters sein.
Aber das dürfen wir nicht vergessen, mit Isaac erbte natürlich auch Rebekah.
Sie wird jetzt hier nicht extra genannt, aber sie ist an der Seite von Isaac.
Sie ist untrennbar mit Isaac verbunden.
Und so ist das Erbe von Isaac letztlich auch das Erbe von ihr.
Wir finden dann in Verbindung mit dem Tod von Abraham, dass es heißt in Vers 11, dass Isaac beim Brunnen Lachairoi wohnte.
Das macht deutlich, dass er derjenige ist, auf den Gott schaut.
Lachairoi bedeutet, der mich schaut oder der sich schauen lässt.
Da sehen wir diese wunderbare, ewige und auflösliche Verbindung des Vaters mit dem Sohn und des Sohnes mit dem Vater. (00:04:04)
Beerdigt wurde Abraham von Ismail und Isaac zusammen.
Das zeigt, dass eben auch Israel, für das Ismail steht, diesen Segen im tausendjährigen Reich genießen wird.
Dann finden wir den achten Teil des ersten Buches Mose in den Versen 12 bis 18, ein relativ kurzer Teil, der uns die Geschichte oder die Geschlechte Ismails zeigt.
Und das macht deutlich, dass Gott eben auch für das Volk Israel nach der Zeit der Versammlung 1. Mose 24 einen wunderbaren Segensplatz hat.
Dass es Israel meint, wird auch dadurch deutlich, dass in Vers 16 von zwölf Fürsten die Rede ist nach ihren Stimmen.
Damit wird die Verbindung zu dem Volk Israel deutlich hervorgehoben.
Ja, dass es sich um ein gesetzliches Teil, um einen gesetzlichen Charakter handelt, wird auch deutlich in Vers 18, dass Ismail sich niederließ angesichts aller seiner Brüder.
Das heißt im Blick auf und mit dem Blick auf alle seine Brüder. (00:05:04)
Das ist genau das Gesetz, dass es darum geht, dass man das erfüllt, was die Nächsten, was die Umliegenden, was die Menschen sehen können.
Wir dagegen in der Zeit der Gnade, in der christlichen Zeit, wir haben den Glauben in unseren Herzen auf den Unsichtbaren.
Hier aber geht es in dem Volk Israel und in dem Gesetz um das, was sichtbar ist, was man sehen kann.
Aber Gott hat eben im tausendjährigen Reich auch seinen Segen für das Volk Israel hier vorgestellt durch Ismail.