1. Korinther 6,9


Transkript der Audiodatei

Hinweis: Der folgende Text ist ein computer-generiertes Transkript der Audiodatei. Vereinzelt kann die Spracherkennung fehlerhaft sein.
(00:00:00) Einen guten Morgen mit 1. Korinther 6 Vers 9. Da schreibt der Apostel Paulus an die Korinther, wisst ihr nicht, dass Ungerechte das Reich Gottes nicht erben werden? Irrt euch nicht. Die Korinther waren sehr lasch in ihrem Glaubensleben. Alles mögliche Böse hatte sich eingeschlichen und sie waren noch nicht einmal beschämt über das, was alles in ihrem Leben los war. Zum Beispiel, dass sie vor weltliche Gerichte gingen, um persönliche Auseinandersetzungen, die sie innerhalb der Versammlung in Korinth, innerhalb dieser Gemeinde hatten, auszutragen. Aber der Apostel muss ihnen noch Schlimmeres vorstellen. Denn sie waren als Ungläubige, Hurer, Götzendiener, Ehebrecher, Weichlinge, Knabenschänder, das sind zwei Begriffe für homosexuelle Handlungen, noch Diebe, noch Habsüchtige, noch Trunkenbolde, noch Schmäher, noch Räuber, würden das Reich Gottes erben. Und Paulus muss ihnen sagen, so wart ihr früher, aber da seid ihr doch jetzt nicht mehr. Und anscheinend, wie Kapitel 5 ja zeigt, war ihnen das ganz egal, wenn jemand weiterhin so lebte. (00:01:01) Und jetzt sagt Paulus ihnen, wisst ihr nicht, dass jemand, der als solch Ungerechter lebt, nicht das Reich Gottes erben kann. Natürlich wissen wir, dass ein Gläubiger, der den Herrn Jesus als Retter angenommen hat, diese Rettung, diese Erlösung nie wieder verlieren kann. Aber es passt nicht zu dem Reich Gottes, als Ungerechter zu leben. Und Paulus macht ihnen das ganz deutlich. Ungerechte werden das Reich Gottes nicht erben. Das ist unmöglich. Sie sollten sich darin nicht irren. Und auch wir sollten uns daran nicht irren. Nochmal, wenn ein Gläubiger in einen solchen Zustand gerät, dann verliert er das neue Leben nicht, das Gott ihm gegeben hat. Aber er ist auf einem Weg, der zum Tod führt. Er führt ein Leben, das nicht zu dem Reich Gottes passt, auf dessen Grundlage man das Reich Gottes niemals erben kann. Das müssen wir Ungläubigen sagen. Wenn du ein solcher Ungläubiger bleibst, mögen es solche schlimmen Sünden sein oder mag es auch nur Heuchelei sein. Ist ja genauso schlimm. Auf diesem Weg kannst du nicht Gottes Reich erben. So wirst du ewig verloren gehen. Du musst dich bekehren. (00:02:02) Aber wir als Gläubige wollen uns auch sagen lassen, wenn wir in Laschheit leben, wenn Sünde in unserem Leben einfach geduldet wird, wenn wir nicht Nein dazu sagen, dann sind wir auf einem Weg, der vollkommen im Widerspruch zum Reich Gottes ist. So ganz gewiss nicht. Irrt euch nicht, sagt Paulus. Wir wollen uns das zu Herzen nehmen. Wir wollen geheiligt leben. Der Heilige Geist lebt in uns. Er wird uns immer zu einem heiligen Leben, zu einem Leben in Übereinstimmung mit den Gedanken Gottes führen. Wollen wir das nicht neu vor Augen haben? Wisst ihr nicht, dass Ungerechte das Reich Gottes nicht erben werden? Irrt euch nicht.
Beitrag teilen

Verwandte Artikel

Satan - gefährlich, harmlos, oder besiegt? Michael Hardt Wie kann es sein, dass Satan laut Bibel ein besiegter Feind ist? Er ist doch mächtig und höchst aktiv! Jeden Tag lesen wir Schlagzeilen von Krieg, Folterung, Missbrauch, Mord, Vergewaltigung und vieler Dinge mehr. Die Antwort ist: Beides ist wahr. ... Video ansehen
Die Hochzeit des Lammes (Off 19,6-10) Michael Hardt Was geschieht bei der Hochzeit des Lammes, wer sind die Gäste, und was bedeutet das Kleid?  Video ansehen
Ordnung auf Kreta? Der Titusbrief erklärt Michael Hardt Titus war für Paulus ein äußerst wertvoller Mitarbeiter. Der Apostel hatte Titus auf Kreta zurückgelassen. In seinem Brief gab er Titus Anweisungen für seine Arbeit unter den Gläubigen auf dieser Insel. Oberstes Ziel (und Botschaft des ... Video ansehen
Zwischen Rotlicht und Rettung – Rahabs Glaube (Josua 2) Manuel Seibel Warum schickt Josua eigentlich zwei Spione los – trotz seiner eigenen schlechten Erfahrungen mit Kundschaftern (4. Mose 13-14)? Gott führt es so, dass die beiden Kundschafter dieses Mal nicht wie früher mit Angst und negativen Berichten ... Video ansehen
Die Ewigkeit – zwei Zusagen und eine Warnung (Off 21,4-8) Michael Hardt Was erwartet uns in der Ewigkeit? In Offenbarung 21,4–8 zeigt Johannes ein Bild, das Hoffnung macht – aber auch ernst stimmt: ▶ Kein Tod mehr. Kein Leid. Kein Geschrei. Keine Tränen. ▶ Dafür zwei große Zusagen Gottes – und eine ... Video ansehen
Die Erste Auferstehung & die Entrückung: NACH der Drangsal? (Off 20,5-6) Michael Hardt „Dies ist die erste Auferstehung“ – so heißt es in Offenbarung 20,5. Doch was genau bedeutet das? Direkt davor werden drei Gruppen von Menschen beschrieben, die mit Christus 1000 Jahre lang herrschen. Zwei dieser Gruppen sind Märtyrer aus ... Video ansehen